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Han EV: BYD will Elektrolimousine nach Europa bringen

Beim Han EV handelt es sich um eine viertürige Limousine auf gehobenem Ausstattungs- und Leistungsniveau.
© Foto: BYD

Der chinesische Autobauer meint es ernst mit seiner Europa-Expansion. Zusätzlich zum SUV Tang soll auch das Luxusmodell Han an den Start gehen.


Datum:
20.05.2020
2 Kommentare

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Der Autokonzern BYD will seine in wenigen Wochen im Heimatmarkt China startende Elektro-Limousine Han künftig auch in Europa vertreiben. Ein konkreter Zeitplan wurde nicht genannt, dafür allerdings eine Preisspanne von 45.000 bis 55.000 Euro.

Beim Han EV handelt es sich um eine viertürige Limousine auf gehobenem Ausstattungs- und Leistungsniveau. Neben einer Frontantriebsversion mit 163 kW / 222 PS wird es für die fast fünf Meter lange Limousine einen 363 kW / 494 PS starken Allradantrieb geben. Damit soll der Sprint aus dem Stand auf 100 km/h in unter vier Sekunden möglich sein.


BYD Han EV

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Außerdem kommt im Han ein neuerAkku zum Einsatz, der weniger brandanfällig als andere Lithium-Ionen-Akkus sein soll. Die sogenannte Blade-Batterie soll im Fall der 2WD-Version eine Reichweite von über 600 Kilometer erlauben. Die Limousine verfügt zusätzlich über das selbstlernende Fahrassistenzsystem "DiPilot", das mit Hilfe von 5G-Vernetzung einen besonders hohen Grad beim automatisierten Fahrens ermöglichen soll.

Über den genauen Zeitpunkt und die konkreten Länder für den Europa-Start macht BYD noch keine Angaben. Anfang Mai haben die Chinesen bestätigt, noch in diesem Jahr das elektrische SUV-Modell Tang EV600 zunächst nur in Norwegen einzuführen. (SP-X)


BYD Tang DM

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KOMMENTARE


Henry

20.05.2020 - 09:02 Uhr

Wow, gegenüber dem ersten BYD, den ich vor ein paar Jahren in „Genf“ belächelt habe, sieht das schon ganz anders aus. Da werden wohl zunächst die verbliebenen französischen Massenhersteller den Weg von Thomson-Brandt gehen, die übrigens in den Achtzigern auch versucht haben, durch Größe, also Zukäufe wie z.B. Saba, zu überleben. Dies gelang nur eine Zeit lang, solange Frankreich seinen eigenen Markt durch Import-Restriktionen geschützt hat. Die apodiktische, zum Dogma erklärte Globalisierung, die ja nicht nur die TV/HiFi Industrie, sondern auch viele andere Industrien wie z.B. Textil in Europa restlos ruiniert haben, hat bis jetzt noch etwas Maschinenbau und Automobilindustrie an wertschöpfenden Arbeitsplätzen übrig gelassen, zum Wohle einzelner und zum Schaden von Millionen. Der Werdegang der verbliebenen Industriearbeitsplätze ist absehbar. Ein paar Jahre nach den Franzosen wird es dann leider die hiesige Produktion voll erwischen ...


Alex E.

20.05.2020 - 12:18 Uhr

@ HenryIhre Prognose ist schlimm – aber leider richtig. In spätestens 10 Jahren werden wir in der Automobilbranche eine Situation vorfinden, in der viele europäische Hersteller schlichtweg nicht mehr da sein werden. Meine Prognose: Opel, Fiat, Nissan, Renault, Mitsubishi und Alfa Romeo wird es im Jahr 2030 nicht mehr geben.


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