An der Spitze der Porsche-Rechtsabteilungen steht ein Wechsel bevor. Der Leiter Recht von Porsche SE und Porsche AG, Konrad Wartenberg, verlässt das Unternehmen. Der 45-Jährige werde zum 1. April 2012 die Gesamtleitung der Rechtsabteilungen der Axel Springer AG übernehmen, teilte der Medienkonzern am Dienstag mit. Seine Nachfolge bei Porsche wird nach Angaben eines Unternehmenssprechers Guido Peters übernehmen. Peters ist derzeit Leiter Recht/Generalsekretariat/Compliance bei Volkswagen Financial Services. Über den Wechsel sei bereits im vergangenen Jahr entschieden worden, hieß es. (dpa)
Weil "Deutschland einer der am härtesten umkämpften Neuwagenmärkte der Welt" ist, wird nach Feststellung des Internetportals Meinauto.de ein Großteil der Fahrzeuge mit Nachlass verkauft. 2011 hätten die Käufer, die per Internet ein Auto erworben haben, durchschnittlich 5.586 Euro herausgehandelt. Am erfolgreichsten waren sie im Oktober mit 6.494 Euro; im April mussten sich Internet-Autokäufer hingegen mit 5.129 Euro begnügen. Im jüngsten Neuwagen-Markt-Report geht Meinauto.de außerdem auf die Geschäftsentwicklung im Kleinstwagensegment ein. Hier habe der VW up! auf Anhieb einen Marktanteil von 25,5 Prozent erreicht und damit den Fiat-Modellen 500 und Panda wie auch dem Ford Ka empfindliche Verluste beschert. (mid/gfm)
Renovierte Bahnhöfe, neue Radwege, bessere Autobahnen: Das Bundesverkehrsministerium hat grünes Licht für zusätzliche Bauprojekte im Umfang von einer Milliarde Euro bekommen. Davon stehen 451 Millionen Euro noch für dieses Jahr bereit, wie das Ministerium am Donnerstag nach einem entsprechenden Beschluss des Haushaltsausschusses mitteilte. Die restlichen 549 Millionen Euro sollen von 2013 an eingesetzt werden. Schwerpunkt sind wie angekündigt die Fernstraßen mit insgesamt 600 Millionen Euro, wovon 400 Millionen Euro laufende Vorhaben verstärken sollen. Für Radwege an Bundesstraßen soll es 13 Millionen Euro geben. (dpa)
Die Allianzpartner Renault und Nissan haben in der nordmarokkanischen Hafenstadt Tanger eine neue Produktionsstätte eröffnet. Der Standort mit einer Fertigungskapazität von 400.000 Fahrzeugen pro Jahr habe insgesamt eine Milliarde Euro gekostet, hieß es. Das Werk sei nahezu CO2-neutral und verursacht keine Industrieabwässer. Die Produktion in dem neuen Werk startet mit dem neuen Familienvan Lodgy. Darüber hinaus fertigt die Allianz einen völlig neu entwickelten Kompakttransporter in Tanger, der als Nutzfahrzeug und als Familien-Kombivan von den Bändern rollen wird. Mit dem neuen Werk erweitern die Allianzpartner ihre Produktionskapazitäten im Basissegment. Bislang wurde dieser Markt von den Fertigungsstätten Pitesti in Rumänien und dem stark ausgelasteten Somaca-Standort in Casablanca bedient.