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Renault Master E-Tech: Elektro-Transporter bekommt mehr Reichweite

Renault Master E-Tech: Elektro-Transporter bekommt mehr Reichweite
Auch die Bremsanlage will Renault im Hinblick auf eine intelligentere und damit wirkungsvollere Rekuperation verbessert haben.
© Foto: Renault

Dank neuer 52 kWh-Batterie soll der 3,1 bis 3,5 Tonnen schwere Elektrotransporter ab sofort bis zu 238 Kilometer schaffen.


Datum:
27.06.2022
Autor:
Jan Burgdorf/VerkehrsRundschau
Lesezeit:
2 min
1 Kommentare

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Ein neuer Akku mit 52 kWh Leistung ersetzt beim Renault Master E-Tech Electric ab sofort die bisherige 33-kWh-Batterie. Trotz der größeren Kapazität ist der Stromspeicher aber weiterhin unterflur verbaut, so dass es zu keinerlei Einschränkungen bei der Größe des Frachtraums kommt.

Renault E-Master kommt in 13 Versionen

Lohn der Maßnahme ist eine Ausweitung der Reichweite, Renault verspricht nach WLTP bis zu 204 Kilometer mit einer Stromfüllung. Im reinen Stadtverkehr (WLTP-City) sollen darüber hinaus sogar bis zu 238 Kilometer drin sein. Wobei diese Angaben natürlich je nach Gewichts- und Karosserievariante variieren.

Und von denen bietet der E-Master eine Menge, nämlich insgesamt 13 Versionen, bestehend aus Fahrgestellen für Pritschen-, Kipper- oder Kofferaufbauten sowie Kastenwagen. Letztere gibt es in drei Längen (L1, L2, L3), zwei Höhen (H1, H2) sowie zulässigen Gesamtgewichten zwischen 3,1 und 3,5 Tonnen.

© Foto: Renault

Später soll darüber hinaus noch ein Modell mit Superhochdach (H3) folgen, in die bis zu 14,1 Kubikmeter Fracht passen. Zu der dürfte dann auch das ebenfalls später folgende Modell mit 3,8 Tonnen Gesamtgewicht passen. Dessen höhere Nutzlast dürfte aber auch bei den kleineren Versionen des Elektro-Master helfen, das sicher deutlich höhere Akkugewicht im Vergleich zum Vorgänger zu kompensieren.

Dem Thema Schnellladung begegnet Renault mit einem neuen 22-kW-Bordlader, der die Master-Batterie am Gleichstrom in höchstens drei Stunden oder in zwei Stunden auf 80 Prozent seiner Maximalkapazität aufladen soll. Oder man entscheidet sich für das deutlich batterieschonendere Laden: An einer 3,7-kW-Wallbox kann der Stromspeicher laut Hersteller in zehn Stunden auf 80 Prozent seiner Maximalkapazität aufgeladen werden.


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KOMMENTARE


Carsten Erbguth

27.06.2022 - 09:36 Uhr

Aa die Redaktion: Erstmal das Grundwissen in der Elektromobilität lernen: Schnellader arbeiten mit DC und sollten heute mindestens 100 kW Ladeleistung liefern. Dort werden die Ladezeiten 10-80% betrachtet. AC-Lader für den Firmensitz / zu Hause sind mit 11 oder 22kW dimensioniert. Eine Ladeleistung von 3,7 kW gehört ins Reich der Plugin-Hybride und hat bei reinen E-Fahrzeugen eher historischen Bezug. Das Steckdosenladen mit 2,2 kW nutzen Wenigfahrer oder Leute ohne Wallbox, aber mit ausreichend Zeit. Inwieweit der Renault E-Master auf dem Stand der Technik ist. möge jeder Leser selber beurteilen.


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