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Transparenz beim Diesel-Abgas: PSA veröffentlicht Stickoxid-Daten

Mehr Transparenz: PSA will künftig die NOx-Emissionen seiner Modelle veröffentlichen.
© Foto: Peugeot

Der französische PSA-Konzern will mehr Transparenz in der Abgasdiskussion schaffen. Künftig soll der reale NOx-Ausstoß von Fahrzeugen veröffentlicht werden.

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Im Kampf um ein besseres Image für den Dieselmotor geht PSA in die Transparenzoffensive. Ab Ende 2017 wollen die Franzosen Daten zum Stickoxidausstoß ihrer Fahrzeuge im realen Straßenverkehr veröffentlichen. Gemessen wurde dieser bei bestehenden Modellen unter anderem bereits im Rahmen einer anderthalbjährigen Testfahrtaktion mit 60 Fahrzeugen der Konzernmarken Peugeot, Citroen und DS.

Die umfangreiche Prüffahrt auf öffentlichen Straßen diente zunächst dazu, realistische Verbrauchswerte zu erhalten, mit denen PSA die offiziellen Laborwert-Angaben seiner Pkw-Modelle in Kürze ergänzen will. Begleitet wurde der Test von den Umweltorganisationen France Nature Environment und Transport & Environment.

Sowohl mit den realistischen Verbrauchswerten als auch mit den Daten zum tatsächlichen Stickoxidausstoß will PSA Transparenz schaffen und das Kundenvertrauen stärken. So zeigen erste veröffentlichte Informationen unter anderem, dass die getesteten Fahrzeuge auf der Straße im Mittel 1,74 Liter mehr Kraftstoff verbrauchen als im Labor. Im Stadtverkehr erhöht sich die Abweichung auf knapp 2,5 Liter – sowohl beim Benziner als auch beim eigentlich sparsameren Diesel.

Die Daten sollen nun aufbereitet und systematisiert werden. Letztlich sollen so realistische Verbrauchsangaben für über 1.000 Fahrzeugvarianten errechnet werden und anschließend von Kunden einsehbar sein. (sp-x)

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KOMMENTARE


Andreas Recker

07.09.2017 - 11:58 Uhr

PSA macht endlich das, wozu weder KBA, noch Autoblöd, noch ADAC in der Lage sind.Realistische Verbrauchs-und Abgaswerte damit der Autofahrer nicht nochmal über den Tisch gezogen wird. Als Hersteller der besten Dieselmotoren, muss PSA den Karren aus dem Dreck ziehen, während VW immer noch dabei ist, dem Dieselmotor das Grab zu schaufeln: siehe Zulassungsstop für Porsche Cayenne.


UE

07.09.2017 - 14:03 Uhr

Der Hersteller "der besten Diesel der Welt" schafft es im Capture mit einem 1.5er Diesel annähernd soviel NOX rauszuhauen (1316mg pro km) wie ein Audi A8 4.2 TDI (1422mg). Hut ab! Ob das nun besser wird dadurch, dass man das auf Papier druckt und veröffentlicht? Ich weiß nicht....?! Am Ende hat das wohl die Marketingabteilung entschieden. So nach dem Motto: wir sind schlecht aber stehen dazu. Damit fühlen sich auf jeden Fall Kunden angesprochen, die nach dem Motto: "dick ist schick" oder "mollig ist drollig" leben... ;-)))


Erwien

07.09.2017 - 15:44 Uhr

Herr Kollege, nicht Ihr Ernst? Dieser Propaganda-Spruch:"Wir bauen die besten Diesel-Motoren." ... wird vom PSA-Konzern die letzten Jahrzehnte propagiert.Allerdings hängen die Herren sich diese Medaille gerne selbst um den Hals.Betrügen geht gar nicht und dafür bekommt VAG die Quittung. Als ob die Modell von PSA genau soviel Kraftstoff verbrauchen bzw. Co2 emittieren, wie im Prospekt angegeben. Da haben wohl einige zuviel NoX eingeatmet ;-)


SM

07.09.2017 - 17:45 Uhr

Sehr geehrter Herr UE, bevor Sie hier solche Sprüche ablassen, sollten Sie sich erstmal schlau machen. Seit wann gehört denn der Renault Captur zum PSA Konzern??? Das wäre mir echt das neueste, dass der PSA Konzern jetzt auch noch Renault gekauft hat.


HGS

07.09.2017 - 18:03 Uhr

@UE hier wird von PSA geschrieben und nicht von Renault, kann ja mal passieren, sind ja beides französiche Hersteller. Also erst mal vernünftig lesen, dann schreiben.


Andreas Recker

07.09.2017 - 22:50 Uhr

Erwien:dass PSA den Verbrauch angeben hat, der tatsächlich in der Realität erzielt werden konnte, wo oder wer hat das behauptet. Haben Sie den Artikel überhaupt gelesen? Wenn ja, dann wohl nicht verstanden. PSA hat aber genau das jetzt vor. Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Und was ist verwerflich daran, wenn PSA die EU-Normen ausnutzt die die von Ihnen gewählte Kanzlerin im Interesse der deutschen Autoindustrie durchgesetzt hat?Das der Betrug von VW eine ganz andere Kategorie ist, haben VW-Fahrer hierzulande immer noch nicht verstanden. Sie werden sich wieder einen VW kaufen, aber diesmal einen Benziner. Und in 1-2 Jahren wird über alle Benziner ohne Partikelfilter hergezogen. Die die dummen VW-fahrer simd wieder die, die nichts kapieren. Wer so doof ist, hat es auch nicht besser verdient.


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