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Traumstart 2010: Audi findet zu alter Stärke zurück

Audi steigerte im Januar die Auslieferungen im Vergleich zum Vorjahr um 39 Prozent.
© Foto: Audi

Im Januar stiegen die Auslieferungen der VW-Premiumtochter im Vergleich zum Vorjahr um 39 Prozent auf 77.800 Autos. Prächtig war das Verkaufsklima vor allem in China und den USA.


Datum:
08.02.2010
5 Kommentare

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Audi knüpft an alte Stärke an: Im Januar stieg der Absatz der VW-Tochter im Vergleich zum Vorjahr um 39 Prozent auf 77 800 Autos, wie das Unternehmen am Montag in Ingolstadt mitteilte. Damit legte Audi stärker zu als Konkurrent Daimler, dessen Kernmarke Mercedes im Januar ein Absatzplus von 24 Prozent erzielte. "Aufgrund der aktuellen Auftragslage rechnen wir mit einem starken ersten Quartal 2010", sagte Audi-Vertriebschef Peter Schwarzenbauer. "Mit diesem erfolgreichen Start nehmen wir wieder Kurs auf unser Rekordergebnis 2008 von einer Million Auslieferungen, die wir 2010 wieder erreichen wollen." Allein in China verkaufte Audi mit 16.798 mehr als doppelt so viele Autos wie vor einem Jahr. In den USA stiegen die Verkäufe um 37,9 Prozent auf 6.510 Stück. Der Zuwachs im europäischen Ausland lag mit rund 33.300 verkauften Autos bei 23 Prozent. In Deutschland stieg der Absatz hingegen laut Hersteller um 9,3 Prozent auf 11.657 Fahrzeuge. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) registrierte im Berichtsmonat 12.839 Audi-Neuzulassungen – knapp 13 Prozent weniger als vor einem Jahr. Damals hatte Audi im Januar wegen der Wirtschaftskrise weltweit einen heftigen Verkaufseinbruch von fast 30 Prozent hinnehmen müssen. (dpa)

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KOMMENTARE


Albert Wölfnitz

08.02.2010 - 13:36 Uhr

Traumautos=Traumstart--- eigentlich logisch!


Martin Häcker

08.02.2010 - 14:53 Uhr

Herzlichen Glückwunsch zu China und USA, tolles Ergebnis! Da können sich die deutschen Händler ja zufrieden zurücklegen und MAHAG / Audi München hatte leider auch nicht so viel Glück. Na ja macht ja nichts, hauptsache China unf USA laufen, Indien könnte ja auch noch kommen.


Thomas Meier

08.02.2010 - 16:32 Uhr

Muss man die Zahlen verstehen? China und USA natürlic gut gelaufen, aber in D berichtet Audi von einem leichten Anstieg. Die KBA Zahlen zeigen einen Rückgang, bereits verglichen mit dem schlechten Monat vor einem Jahr. Damit ist der erste Monat am deutschen Markt ja sehr schlecht gelaufen, oder? Gerade Skoda (nun auch mit dem Superb Kombi) nimmt auch Audi Stückzahl, da immer mehr Kunden gerne auf das Logo verzichten, der Rest ist ja sehr ähnlich. Und die Abgrenzung über das "Ost-Design" ist auch nicht mehr gegeben.


Karl Schuler

08.02.2010 - 17:44 Uhr

Der Hersteller weist in Deutschland 11.657 Fahrzeuge aus und das KBA 12.839 Stück. Hoffentlich hat man sich bei den US- und China-Zahlen nicht verrechnet! Also laut KBA gab es 12.839 Neuzulassungen, d.h. im Vergleich zum Vor-Jahres-Januar -12,94%. Sieht man sich die Zahl genau an, enthält sie 3.220 Händler- und Werkszulassungen (25%) und 1.948 Zulassungen auf Vermieter (15%). Das heißt, dass 40% der Januarzulassungen in diesem Jahr noch einmal für die Kunden als junge GW wohlfeil ins Angebot kommen. Die gewerblichen Kunden wählten 4.863 mal einen Audi, das entspricht 38% und die privaten Kunden griffen 2.808 mal zu, das entspricht 22% der neuzugelassenen Audi-Modelle. Also insgesamt 7.671 "echte" Kunden (60%) und der Vertriebschef rechnet aufgrund der aktuellen Auftragslage "...mit einem starken ersten Quartal 2010". Möge also jeder Leser dieser Erfolgsmeldung seine eigenen Schlüsse daraus ziehen.


Christoph Hartner

09.02.2010 - 19:22 Uhr

Ich freue mich für Audi, dass der Markt in China und USA so boomt. Nur habe ich als Audiverkäufer hiervon herzlich wenig. Ganz im Gegenteil, ich frage mich sogar wie die 9.3% im Innland zustande kommen. Mein Tagesgeschäft zeugt momentan eher vom Gegenteil. Das passt schon eher zu den kurzen Lieferzeiten (A4 2 Monate!!!) und der angekündigten Kurzarbeit. Aber wahrscheinlich mache ICH was falsch.....


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