Anlässlich der Mitgliederversammlung des Verbandes der Importeure von Kraftfahrzeugen (VDIK) forderte Präsident Volker Lange von Bundeswirtschaftsminister Clement eine Beendigung des Streits zwischen Bundesregierung und Bundesrat um die Förderung von Rußpartikelfiltern. "Die Steigerung der Umweltfreundlichkeit von Kraftfahrzeugen sollte ausschließlich über Wirkvorschriften, das heißt über Abgaswerte, und nicht über bestimmte Techniken erfolgen." Lediglich die Nachrüstung zu fördern, behindere zudem die Belebung der automobilen Konjunktur in Deutschland und bestrafe diejenigen, die diese fortschrittliche Technik bereits in ihren Produkten einsetzen, sagte Lange weiter. Nur durch die gleichzeitige Förderung von Neufahrzeugen sei eine schnelle und ökologische Erneuerung des Pkw-Bestandes zu erreichen. Weiterhin forderte Lange, die Kürzungen im Bereich der Verkehrsinfrastruktur zurückzunehmen und die Mauteinnahmen zweckgebunden einzusetzen. Im Rahmen der Versammlung fanden auch die Vorstandswahlen des Verbandes statt. Als neuer Vizepräsident wurde Olivier Veyrier, Vorsitzender der Geschäftsführung Peugeot Deutschland, gewählt. Damit folgt er auf den langjährigen Vizepräsidenten Peter Verloop. (san)
VDIK: Streit um Rußfilterförderung soll beendet werden
Mitgliederversammlung und Vorstandswahlen des Verbandes