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Versöhnungstour: Henderson trifft Opel-Betriebsrat

Versöhnungstour: GM-Chef Henderson spricht mit Opel-Betriebsrat.
© Foto: Philipp Guelland/ ddp

Bei den Gesprächen in Rüsselsheim dürften die weit auseinanderliegenden Positionen des General Motors-Chefs und des Gesamtbetriebsratvorsitzenden Klaus Franz aufeinanderprallen.


Datum:
10.11.2009
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Nach der Konfrontation mit der Opel-Belegschaft trifft sich General-Motors-Chef Fritz Henderson auf seiner Versöhnungstour am heutigen Dienstag mit dem Betriebsrat. Bei den Gesprächen in Rüsselsheim dürften die weit auseinanderliegenden Positionen Hendersons und des Gesamtbetriebsratvorsitzenden Klaus Franz aufeinanderprallen. Der frühere Präsident des Bundeskartellamtes Ulf Böge wurde unterdessen als neuer Vertreter der Bundesregierung in der Opel-Treuhand berufen. General Motors (GM) will nach dem überraschend abgesagten Verkauf von Opel zur Sanierung der Tochter rund 10.000 von 50.000 Stellen streichen. Der Konzern erwägt auch die Schließung von drei Werken, darunter Bochum und Eisenach. Der Betriebsrat lehnt dies ab und fordert die Umwandlung von einer GmbH in eine Aktiengesellschaft sowie mehr Mitbestimmungsrechte. Nach dpa-Informationen will General Motors (GM) seiner deutschen Tochter künftig durchaus mehr Eigenständigkeit erlauben. Am Nachmittag wird Henderson bei einem Pressegespräch in Rüsselsheim über die Pläne für die Zukunft von Opel berichten. Der GM-Chef hatte bereits am Vortag in der Opel-Zentrale die Verhandlungen über einen neuen Sanierungsplan für den deutschen Autohersteller aufgenommen. Dazu führte er Gespräche mit dem scheidenden GM-Europachef Carl-Peter Forster und weiteren deutschen Managern. Neues Konzept für Standort Bochum Für den Standort Bochum, der lange auf der Streichliste des US-Konzerns stand, hat GM inzwischen ein neues Konzept erarbeitet. Insgesamt will der Autobauer die Fixkosten bei Opel um 30 Prozent senken. GM hofft weiter auf Staatshilfe und will dazu auch Gespräche mit der Bundesregierung führen. Hierzu hatte es zuletzt unterschiedliche Signale aus der Politik gegeben. Dabei könnte die Sanierung teurer werden als bislang gedacht: Während GM selbst drei Milliarden Euro veranschlagt, beziffert die US-Ratingagentur Moody's die Kosten auf deutlich mehr als fünf Milliarden Euro.

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