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Wegen deutscher Standorte: Vitesco-Betriebsrat besorgt

Wegen deutscher Standorte: Vitesco-Betriebsrat besorgt
Der Konzernbetriebsrat des Autozulieferers Vitesco hat das mit dem Übernahmeangebot von Schaeffler verbundene Bekenntnis zum Standort Deutschland am Freitag begrüßt.
© Foto: Vitesco

Der Konzernbetriebsrat des Autozulieferers hat das mit dem Übernahmeangebot von Schaeffler verbundene Bekenntnis zum Standort Deutschland begrüßt. Bei einigen Punkten sieht die Arbeitnehmervertretung aber noch Klärungsbedarf.


Datum:
13.10.2023
Autor:
dpa
Lesezeit:
2 min
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Der Konzernbetriebsrat des Autozulieferers Vitesco hat das mit dem Übernahmeangebot von Schaeffler verbundene Bekenntnis zum Standort Deutschland am Freitag begrüßt. Allerdings sieht er "Klärungsbedarf zum Beispiel bei der Frage, wie durch den Zusammenschluss beider Firmen ein um 600 Millionen Euro pro Jahr verbessertes operatives Ergebnis erreicht werden soll, ohne dass dies zu Lasten deutscher Standorte geht".

Der Industrie- und Autozulieferer Schaeffler will den Regensburger Antriebsspezialisten Vitesco komplett übernehmen und so zu einem "Marktführer im Bereich E-Mobility" werden (wir berichteten). Die Produktpalette der beiden Konzerne ergänze sich perfekt. Die Familie Schaeffler hält bereits knapp 50 Prozent der Vitesco-Aktien. Den übrigen Vitesco-Aktionären bietet Schaeffler an, ihre Anteile mit einer Prämie von 21 Prozent auf den Aktienkurs zu übernehmen.

Der Vitesco-Konzernbetriebsrat forderte, "dass der Zusammenschluss beider Firmen allen Beschäftigten eine attraktive Zukunftsperspektive eröffnen muss. Das gilt für alle Arbeitsplätze in Deutschland". Man werde so bald wie möglich auf die Schaeffler-Betriebsräte zugehen, um das von Schaeffler-Vorstandschef Klaus Rosenfeld skizzierte Bild eines gemeinsamen Unternehmens mit 120.000 Mitarbeitern, 100 Werken und 25 Milliarden Euro Umsatz zu analysieren. Zusammen könnten die Arbeitnehmervertreter und die IG Metall bei der Fusion "kraftvoll gestalten" und verbindliche Zusagen von Schaeffler einfordern.

Das Übernahmeangebot soll von Mitte November bis Mitte Dezember laufen. Im vierten Quartal 2024 soll dann die Verschmelzung erfolgen.


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