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Zulieferer: Batteriezellenhersteller aus Südkorea beliefert VW

Zulieferer und Batteriezellenhersteller SK Innovation hat seine Zentrale im südkoreanischen Seoul.
© Foto: picture alliance/Â Kim Hong-Ji/REUTERS

Volkswagen hat mit dem südkoreanischen Batteriezellenhersteller SK Innovation einen weiteren Zulieferer für die Akkus von Elektroautos gefunden.


Datum:
14.11.2018
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Wer über die Produktion von E-Autos nachdenkt, muss sich unter anderem mit der Frage auseinandersetzen, wo er die entsprechenden Batteriezellen dafür herbekommt. Asiatische Unternehmen dominieren bisher diesen Markt und so wird künftig der südkoreanische Batteriezellenhersteller SK Innovation VW beliefern. Die Koreaner sollten den Bedarf in den USA und einen Teil der Nachfrage für die E-Auto-Produktion in Europa decken, teilte VW am Dienstag mit. Weitere strategische Lieferanten seien LG Chem, Samsung und CATL. Zudem soll VW mit einem Partner den gemeinsamen Einstieg in die Batteriezellproduktion erwägen. Am Freitag entscheidet der Volkswagen-Aufsichtsrat über die Investitionen und Weichenstellungen für die nächsten Jahre.

Volkswagen will ab Ende 2019 die Produktion von E-Autos massiv hochfahren - dann rollt das erste vollelektrische Modell der geplanten ID-Familie in Zwickau vom Band. Bis 2025 wollen die verschiedenen Marken des weltgrößten Autobauers zunächst 50 neue vollelektrische Modelle an den Start bringen. Dafür benötigt der Konzern den Angaben zufolge bis 2025 eine Batteriekapazität von mehr als 150 Gigawattstunden pro Jahr.

Offen ist, ob sich VW am geplanten deutschen Konsortium für die Produktion von Batteriezellen beteiligt. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) kündigte an, dass die Bundesregierung für die Förderung einer Batteriezellenfertigung bis 2021 eine Milliarde Euro aus dem Etat des Wirtschaftsministeriums zur Verfügung stellen werde. Die Produktion von Zellen könne 2021 aufgenommen werden.

VW-Chef Herbert Diess hatte jüngst gewarnt, dass die E-Strategie teurer werden könnte als geplant. Daher müsse die Effizienz steigen: "Wir brauchen höhere Gewinne, um unsere Zukunft finanzieren zu können." (dpa)

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