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Kommentare () Kommentare (0) 18.12.2015

Burghausen

AVP Autoland kauft Toyota Haslbeck

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AVP Autoland kauft Toyota Haslbeck
AVP Autoland erweitert das VW-Engagement.
© Foto: AVP Autoland
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Die VW-Gruppe investiert im Landkreis Altötting rund drei Millionen Euro. Neben einem neuen VW-Zentrum in Burghausen profitiert auch der Standort Altötting.

AVP Autoland erweitert das VW-Engagement. Laut Mitteilung vom Freitag übernimmt die Gruppe mit Sitz in Deggendorf die Immobilie des Toyota-Autohauses Haslbeck in Burghausen, das zum 31. Dezember schließen wird. Bis Ostern soll der Betrieb in einen Volkswagen-Vollvertrag umgewandelt werden. Der Schauraum werde nach den neuesten Baustandards CI-gerecht umgebaut und die Werkstatt durch einen Anbau verdoppelt, hieß es. Durch die Serviceverträge für VW, Audi und VW Nutzfahrzeuge würden zehn Hebebühnen gebraucht, Toyota kommt derzeit mit sechs aus. Auf dem 6.300 Quadratmeter großen gepflasterten Außengelände entsteht zudem ein "Weltautoplatz" mit 60 Stellplätzen.

Auch der Händlervertrag für VW Nutzfahrzeuge zieht vom bisherigen Standort Altötting nach Burghausen um. "Burghausen ist das Herz des Chemiedreiecks und bietet als Industriestadt gute Wachstumsperspektiven", sagte AVP-Inhaber Franz Xaver Hirtreiter. "Selbstverständlich bleiben wir auch in Altötting mit VW. Jeder Kunde wird wie bisher in der Werkstatt gut betreut." Es sei notwendig, in den beiden Städten des Landkreises Standorte zu betreiben. "Nur wachsen konnte man auf dem traditionellen Gelände nicht mehr. Deshalb griff man sofort zu, als sich die Möglichkeit bot, den neugebauten Toyota-Betrieb zu erwerben."

Als Ausgleich bekommt der Standort Altötting einen neuen Skoda-Betrieb, der ebenfalls bis Ostern auf die neuen CI-Standards aufgerüstet wird. Dann sind am Standort in Altötting das Porsche-Zentrum, das künftig auf dem angestammten Gelände auch erweitert werden kann, der Skoda-Händlervertrag, der "Autoland"-Gebrauchtwagenplatz für alle Konzernmarken und die Serviceverträge VW, Audi, Skoda und VW Nutzfahrzeuge untergebracht. Insgesamt investiert die AVP Autoland Gruppe in ihre Zukunft im Landkreis Altötting rund drei Millionen Euro.

Pachtbetrieb wird geschlossen

Geschlossen wird dagegen nach dem Umzug nach Burghausen der bisherige Pachtbetrieb in der Nachbarstadt Burgkirchen. Für Franz Hirtreiter ist es "unmöglich, solche Summen zu investieren, wenn man nicht Eigentümer des Geländes ist". Die AVP schließt damit nach Auslaufen des Pachtvertrages ihren letzten noch verbliebenen Pachtbetrieb. Alle 15 AVP-Betriebe sind jetzt im Eigenbesitz.

"Mit der Neuausrichtung im Landkreis Altötting hat die AVP ein zweijähriges Neuausrichtungsprogramm abgeschlossen", hieß es. Vier kleine Standorte wurden aufgegeben, in die verbliebenen kräftig investiert. Auch im Plattlinger AVP Autoland mit 70.000 Quadratmetern verschwinden rechtzeitig zu Weihnachten die Bagger: Das neue Weltauto-Verkäuferzentrum, der neue Seat-Schauraum und der umgerüstete Skoda-Schauraum sind fertig. (se)

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