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Digitale Tools für Autohändler: Kundenkontakt über Videocall-Systeme

Digitale Tools für Autohändler
Kundenkontakt über Videocall-Systeme
"Videocall" heißt das Zauberwort, wenn es um die direkte digitale Kundenansprache geht.
© Foto: panuwat / stock.adobe.com
Zum Themenspecial Corona-Krise

Gerade in Zeiten von Corona ist es für Händler wichtig, die Kommunikation mit den Kunden nicht abbrechen zu lassen. Als besonders effektiv gelten dabei Video-Anwendungen. AUTOHAUS stellt drei Systeme vor.

Der persönliche Kontakt ist die nachhaltigste Methode, um mit dem Kunden in Kontakt zu treten. Das setzt allerdings die lokale Präsenz voraus. Wer ortsunabhängig kommunizieren will, setzt auf die Videokommunikation. "Videocall" heißt das Zauberwort, wenn es um die direkte digitale Kundenansprache geht. Kein anderer digitaler Touchpoint schafft diese Authentizität. In Zeiten von Corona haben damit zahlreiche Menschen im Homeoffice Erfahrungen gesammelt. Es gibt dafür kommerzielle Tools, die als Webkonferenz oder private Videocall-Lösung bereits bekannt sind. Dazu zählen Produkte beispielsweise Teams (Skype), Face Time, WhatsApp, GoToMeeting, Zoom und andere.

Bei all diesen Systemen gilt es allerdings mehr als vorsichtig bezüglich der Nutzung zu sein. Das Thema Datenschutz ist nicht unbedingt gesichert und kann zu unangenehmen Folgen führen, warnen IT-Experten. Diese Systeme setzen außerdem voraus, dass man ein Konto des jeweiligen Anbieters oder einen Zugang besitzt. Auch findet die Kommunikation immer von einem Konto zum nächsten statt. Nicht vorgesehen ist außerdem die Organisation von Kanälen, die aus mehreren Mitarbeitern bestehen. Diese Bedingungen reduzieren damit die Nutzbarkeit für den Autohandel.

Abhilfe schaffen hier spezielle Videocall-Anwendungen. Zu den drei bekannten Anbietern, die sich auf den Automobilhandel spezialisiert haben, zählen mobilApp Face2Face, SellVision und video2sale. Alle drei Anbieter bieten die Möglichkeit, auf Kundenseite ohne Installation einer Software oder eines Logins einen Videocall zu starten.

Die Bildqualität der Gespräche ist bei allen Anbietern gleich gut und hängt von der Internetverbindung beider Anrufer ab. Die Systeme unterscheiden sich primär in der Art, wie Anrufe initiiert und angenommen werden können. Bei video2sale und SellVision werden die Anrufe im Browser gestartet und angenommen. mobilApp Face2Face stellt den Mitarbeitern dafür eine eigene App zur Verfügung.

Dieser Unterschied hat große Auswirkungen: Die Abwicklung über eine reine Browserlösung kommt der Nutzung eines tragbaren Telefons gleich, bei dem der Ton ausgestellt wurde. Man muss permanent schauen, ob jemand anruft. Dieser entscheidende Nachteil fällt bei Face2Face weg, da ein eingehender Videocall über die App ein Klingeln des Mitarbeitertelefons auslöst. Es ist somit nicht nötig, dass ein oder mehrere Mitarbeiter vor einem Endgerät sitzen und auf eingehende Anrufe warten.

Eine weitere Funktion ist die Organisation der Mitarbeiter in Gruppen. So können beispielsweise alle Gebraucht- und Neuwagenverkäufer, Serviceleiter usw. als eigene Gruppen anlegt werden. Darin gilt dann das "First Come, First Serve"-Prinzip: Der Erste, der den Anruf entgegennimmt, führt das Gespräch. Diese Funktion wird von mobilApp Face2Face sowie von SellVision angeboten. Um Mitarbeiter zu animieren, die Systeme zu nutzen, ist es erforderlich, die Prozesse einfach zu halten. Hier hat mobilApp durch bestehende Schnittstellen zu DMS- und CRM-Systemen Vorteile, da Kundendaten über eine Suche abgerufen werden können. (rm)

Hinsichtlich weiterer Details und den Preisen empfiehlt sich ein Blick auf die Websites der Anbieter:

https://www.mobilapp.io/videocall

https://www.sellvision.de/

https://pgc-group.de/video2sale/


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