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E-Nutzfahrzeuge: Autohaus Markötter wird erster LEVC-Vertriebspartner

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Autohaus Markötter wird erster LEVC-Vertriebspartner
Ralf Markötter (l.) und Thomas Goldboom (Head of Operations LEVC Western Europe) vor den TX-Modellen im Bielefelder Autohaus.
© Foto: LEVC
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2017 hat der Londoner Taxihersteller LEVC mit einer Elektrovariante das klassische Black Cab vor dem Aus gerettet. Nun treibt die Geely-Tochter ihre Exportstrategie voran.

Die London Electric Vehicle Company (LEVC) macht Ernst mit ihren Expansionsplänen. Die Tochter des chinesischen Geely-Konzerns hat jetzt ihre erste Vertriebs- und Servicepartnerschaft in Deutschland geschlossen. Ab sofort betreut das Autohaus Markötter in Bielefeld die Kunden in der Region Ostwestfalen-Lippe, wie das Unternehmen mitteilte.

LEVC ist ein Hersteller für Fahrzeuge zur Personenbeförderung. Bekannt ist die Firma vor allem für die elektrifizierte Version des London Taxi. Das "Black Cab" ist seit 2017 unter dem Namen "TX" am Start. Auf Basis des Taxi-Modells gibt es auch ein Shuttle-Fahrzeug. Noch in diesem Jahr soll außerdem eine Nutzfahrzeugvariante des TX in Großbritannien auf die Straße rollen (wir berichteten).

Die Zusammenarbeit mit der Markötter-Gruppe sei ein "wichtiger Meilenstein für die Umsetzung unserer Exportstrategie, für die wir unser Händlernetzwerk in Europa erweitern", erklärte LEVC-CEO Jörg Hofmann. Aktuell suche man aktiv nach neuen Partnern in der EU. Der Hersteller plane, bis Ende kommenden Jahres in 21 europäischen Ländern vertreten zu sein.

"Spannende Ergänzung"

Ralf Markötter, Geschäftsführer der Markötter-Gruppe, sieht in dem LEVC-Modellen eine "spannende Ergänzung" des Portfolios. Das wachsende Fahrzeugangebot habe das Potenzial, "umweltbewusste Kunden zu inspirieren". Nach seinen Angaben konnte man bereits mehr als zehn TX Shuttles an drei lokale Betreiber verkaufen. Zudem würden die nahegelegenen Städte Münster und Gütersloh das Taxi einsetzen. Markötter betonte: "Mit der ständig steigenden Nachfrage nach nachhaltiger Mobilität verändert sich die Automobilwelt, wie wir sie kennen."

Der TX ist ein Elektro-Taxi mit einem kleinen Benzinmotor als Range-Extender. Maximal sind laut Hersteller 485 Kilometer mit einer Ladung bzw. Tankfüllung möglich. Die Shuttle-Modelle bieten ab Werk Platz für sechs Passagiere und sind auch für Rollstuhlfahrer geeignet. Eine Scheibe trennt Fahrer- und Passagierbereich, kommuniziert wird über eine Gegensprechanlage. Die Bezahlung erfolgt kontaktlos im Fond. Der neue Transporter VN5 hat eine Ladekapazität von bis zu 5,5 Kubikmetern, laut Anbieter kann er zwei Euro-Paletten mit einer Bruttozuladung von mehr als 830 Kilogramm aufnehmen. Nach Europa soll er im Frühjahr 2021 kommen.

LEVC hatte im vergangenen Jahr in Frankfurt eine Vertriebsgesellschaft für Mitteleuropa gegründet. Hierzulande gibt es bereits in Berlin, Karlsruhe, Hamburg, Hanau, Krefeld und München offizielle Servicebetriebe. Die 1927 gegründete Markötter-Gruppe betreibt sechs Standorte in Ostwestfalen-Lippe. 215 Mitarbeiter kümmern sich um Kunden der Marken Volvo, Jaguar, Land Rover und Peugeot. Seit kurzem bietet das Familienunternehmen auch elektrische Motorroller der schwedischen Marke Vässla an – ebenfalls am Standort Bielefeld. (rp) 

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