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Kurz gemeldet: Aus der Autobranche

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In Reih und Glied: Fit One-Mitarbeiter sind jetzt auch mit dem ID.3 unterwegs.
© Foto: VGRD
Zum Themenspecial Elektromobilität

VGRD: Fit One bekommt große Elektro-Flotte +++ Studie: Flugtaxi-Geschäft nimmt ab 2030 Fahrt auf +++ CO2-Ausstoß bei Lkw-Maut einbeziehen +++ Traton erzielt wieder Gewinn

VGRD: Fit One bekommt große Elektro-Flotte

Die Frankfurter Großkundenabteilung der Volkswagen Group Retail Deutschland (VGRD) hat 100 ID.3 und E-Up an den Fitnessstudio-Betreiber Fit One ausgeliefert. Die symbolische Übergabe der ersten Elektrofahrzeuge sei in der vergangenen Woche in Würzburg erfolgt, teilte die VW-Handelstochter mit. Die weiteren Fahrzeuge erhalte Fit One in den kommenden Tagen per Spedition. Für "Fleet. Business Frankfurt" sind die 50 ID.3 und 50 E-Up die nach eigenen Angaben bislang größte Auslieferung von E-Autos an einen Großkunden. Die VGRD zählt mit jährlich über 50.000 Neufahrzeugen für Unternehmen zu den größten Anbietern im deutschen Flottengeschäft. Fit One hat im Dezember 2014 sein erstes Studio in Stuttgart eröffnet. Inzwischen betreibt die Firma über 30 Standorte in Deutschland, Österreich und Polen. (rp)

Studie: Flugtaxi-Geschäft nimmt ab 2030 Fahrt auf

Flugtaxis werden bis zur Mitte des Jahrhunderts zu Hunderttausenden in der Luft sein. Eine Studie der Unternehmensberatung Roland Berger rechnet für 2050 weltweit mit rund 160.000 kommerziellen Shuttle-Drohnen und einem jährlichen Marktvolumen von 90 Milliarden Dollar. Bislang sind Flugtaxis lediglich in einzelnen Pilotversuchen unterwegs, etwa im chinesischen Guangzhou. Die größere Verbreitung startet den Experten zufolge ab 2025, wenn erste kommerzielle Anbieter auf den Markt kommen. Das stärkste Wachstum folgt dann ab 2030. Die Unternehmensberater haben drei unterschiedliche Einsatzbereiche für die autonomen Elektro-Drohnen identifiziert. Demnach wird es City-Taxis und Airport-Shuttles mit einer Reichweite von 15 bis 50 Kilometern geben. Längere Distanzen bis 250 Kilometer übernehmen Intercity-Jets; die Marktanteile sieht die Studie relativ gleichmäßig verteilt. (SP-X)

CO2-Ausstoß bei Lkw-Maut einbeziehen

Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat die EU-Verkehrsminister aufgefordert, sich schnell auf eine Einbeziehung des Treibhausgas-Ausstoßes in die Lkw-Maut zu einigen. "Der Straßengüterverkehr verursacht rund 30 Prozent der gesamten CO2-Emissionen im Verkehr", sagte die SPD-Politikerin der dpa vor einem Spitzentreffen von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (SPD) mit Branchenvertretern am Mittwoch. Es brauche Antriebe, die mit möglichst wenig erneuerbaren Energien möglichst viel CO2 vermieden. Die Lkw-Maut nach CO2-Ausstoß zu staffeln, sei ein "zentrales Instrument für den Technologiewechsel". Die Verkehrsminister sollten die EU-Reform daher so schnell wie möglich zum Abschluss bringen. (dpa)

Traton erzielt wieder Gewinn

Die Volkswagen-Nutzfahrzeugholding Traton hat im dritten Quartal auch unter dem Strich wieder einen Gewinn eingefahren. Das Unternehmen verdiente von Juli bis September zwar mit 131 Millionen Euro rund 70 Prozent weniger als vor einem Jahr, wie die VW-Tochter in München mitteilte. Nach dem Verlust im zweiten Quartal war das aber wieder eine deutliche Verbesserung. Bei den Aufträgen verbuchte die Holding mit den Marken MAN, Scania und der südamerikanischen VW Caminhoes e Onibus im dritten Quartal ein deutliches Plus von 19 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 58 502 Lkw und Busse. Dass sich Spediteure und andere Kunden mit der Erholung der Wirtschaft nach der starken Corona-Maßnahmen im Frühjahr wieder Bestellungen zutrauten, hatte sich schon bei den Rivalen Daimler und Volvo gezeigt. "Die auf Markenebene eingeleiteten Maßnahmen greifen, wir machen uns weiter fit für die Zukunft", sagte Traton-Chef Matthias Gründler. Im September hatte der Unternehmensverbund angekündigt, dass bei MAN rund 9.500 von insgesamt 39.000 Stellen wegfallen sollen. Bei Scania läuft ein Stellenabbau über 5.000 Arbeitsplätze. Derzeit spricht das Management mit den Arbeitnehmern über entsprechende Schritte. (dpa)


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