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Mehrmarkenhandel: Autobund startet Online-Verkauf

Mehrmarkenhandel
Autobund startet Online-Verkauf
Autobund-Chef Erich Laube: "Wir sind modern."
© Foto: Autobund

Fahrzeugbestellung per Klick – das bietet ab sofort auch der Multimarken-Spezialist Autobund an. Ihren Partnerbetrieben wollen die Sachsen "möglichst viele Leads" über den neuen Kanal zuspielen.

Der Mehrmarkenvertriebs-Spezialist Autobund bietet ab sofort auch den Fahrzeugkauf über das Internet an. Man wolle für sein Netzwerk ein neues Geschäftsfeld erschließen, sagte Autobund-Chef Erich Laube im sächsischen Weischlitz. Er gehe zwar davon aus, dass sich der Online-Verkauf zunächst noch in Grenzen halte. "Dennoch bieten wir es an, denn wir sind modern und möchten über diese Schiene möglichst viele Leads generieren und diese Kontakte den Autobund-Partnern zuführen", so der Unternehmensgründer.

Den Angaben zufolge erfolgt der Vertragsabschluss direkt auf der Website www.autobund.de. Nach Eingang des Kaufpreises kann das gekaufte Fahrzeug bei jedem der teilnehmenden Partner abgeholt werden. Geschäftsführer Heiko Patzer betonte: "Mit dem Claim 'quick, click, drive – jetzt auch online kaufen und sparen' signalisieren wir potentiellen Interessenten: Das ist ja einfach! Und genau so funktioniert auch die Online-Bestellung." Kunden könnten jederzeit Beratung und Probefahrt vor Kaufabschluss bei einem der Partnerbetriebe in Anspruch nehmen.

Um den Lizenznehmern zahlreiche Kontakte für das lukrativere konservative Geschäft zuzuführen, hat Autobund eine Telefonberatung für die Online-Interessenten eingerichtet. Auf diese Weise soll der Partnerbetrieb Einfluss auf die Qualität der Finanzierungs- und Leasinggeschäfte nehmen sowie Zusatzverkäufe tätigen können. Laube: " Letztendlich kommt es darauf an, dass wir gemeinsam möglichst viele Fahrzeuge verkaufen und diese wiederum den Partnern in ihre Werkstätten zuführen."

Neue Vergütungsstruktur

Mit der Einführung des Online-Verkaufs ändert der Anbieter die Vergütungsstruktur für Fahrzeugverkäufe. Sie ist künftig zweigeteilt:

  • 250 Euro erhält der Partner für die Verkaufsberatung und Kaufvertragsabschluss im Autohaus als Basis-Provision. Hinzu kommen Provisionen für Verkäufe von Zubehör, Hausgarantie und Finanzierungen.
  • 250 Euro gibt es für die Auslieferung.

Beim klassischen Autohaus-Geschäft bleibt die Vergütung für Autobund-Partner somit unverändert. Kauft ein Kunde online und holt das Auto beim gewünschten Betrieb ab, erhält dieser die Vergütung für die Auslieferung. Probefahrten werden vom Händler im System erfasst und dem entsprechenden Partner zugeordnet. Kauft der Interessent anschließend nicht vor Ort, sondern bestellt später online mit Auslieferung bei diesem Autohaus, so erhält es für die Verkaufsberatung und für die Auslieferung jeweils 250 Euro. Bestellt der gleiche Kunde hingegen das Fahrzeug online, wünscht aber die Auslieferung bei einem anderen Autobund-Betrieb, so wird der Partner, der die Probefahrt durchgeführt hat, mit 250 Euro und der ausliefernde Lizenznehmer ebenfalls mit 250 Euro vergütet.

Laube hatte Autobund 2011 gegründet. Mittlerweile beschäftigt der Systemgeber rund 100 Mitarbeiter. Das Partnernetz umfasst über 120 Betriebe. Sie haben Zugriff auf rund 1.000 Bestandsfahrzeuge und können ihre Kunden innerhalb weniger Werktage beliefern. (rp)

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