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Autoindustrie: Scheuer fordert mehr Tempo bei E-Mobilität

Auch die Wirtschaft habe eine Aufgabe, sie könne nicht nur nach dem Staat und der Politik rufen, so Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer.
© Foto: picture alliance / Sven Simon

Der Bundesverkehrsminister macht der Autoindustrie Druck und verlangt nach massentauglichen Produkten in Sachen E-Mobilität. Die Mehrwertsteuersenkung wiederum sei ein "echtes Angebot".


Datum:
05.06.2020
4 Kommentare

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Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat die deutsche Autoindustrie zu mehr Tempo bei der Elektromobilität aufgefordert. Es müssten "massenwirksam" Produkte mit alternativen Antrieben auf die Straße kommen, sagte Scheuer am Freitag in Berlin. Auch die Wirtschaft habe eine Aufgabe, sie könne nicht nur nach dem Staat und der Politik rufen.

Die von den Koalitionsspitzen beschlossene Senkung der Mehrwertsteuer sei ein "echtes Angebot" an die Branche. Daneben gebe es in dem Konjunkturpaket Programme, um die Erneuerung von Flotten beispielsweise von Handwerkern voranzubringen. Auch beim Ausbau des Ladenetzes für E-Autos solle es noch einmal einen Schub geben.

Die Spitzen von Union und SPD hatten vereinbart, Kaufprämien für Elektroautos zu erhöhen - die von der Autobranche vehement geforderten Prämien beim Kauf neuer Autos mit Verbrennungsmotor aber gibt es nicht. Vor allem die SPD-Spitze war dagegen. Auch Scheuer hatte sich eigentlich für eine solche Verbrenner-Prämie eingesetzt. Er verwies nun aber auf die geplante Senkung der Mehrwertsteuer. (dpa)

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KOMMENTARE


herbie

05.06.2020 - 23:28 Uhr

Herr Scheuer, lassen Sie die Kirche im Dorf. Sie haben immerhin zig Millionen Euros Steuergelder verschwendet und verschenkt.


Walter

05.06.2020 - 23:54 Uhr

Gas geben ist falsch - dann würde ich als Kunde kein E-Auto kaufen. Herr Scheuer, da müssen wir noch mal in die Fahrschule und den Unterschied zwischen E-Auto und Gas-Auto lernen.


Rolf Hoffmann

06.06.2020 - 20:37 Uhr

Der Gesetzgeber tut eigentlich sehr viel zur Unterstützung der Konjunktur. Ich vermisse sehr deutlich die Flexibilität in den Autohäusern. Auch einen Monat nach der Öffnung in der Corona-Krise ziehen es die meisten Autohäuser vor, ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit zu halten. Brauche jetzt schon 3 Monate für die Auswahl eines Neufahrzeuges. Probefahrten für Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge sind fast nicht möglich. Ford geht mit gutem Beispiel voran. Sind super präsent. BMW, Audi und Daimler haben erst gar keine Fahrzeuge. Wie soll der Kunde sich da entscheiden? Rabatte werden unzureichend vergeben und dargestellt. Lieber wird versteckt der Umweltbonus eingearbeitet. Das ist nicht gerade seriös. Alles in allem sehr unbefriedigend.


udo

06.06.2020 - 21:31 Uhr

Tempo in der E-Mobilität gibt es nicht. Das dauert genauso lang wie eine Füllung mit Strom. Unendlich.


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