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Kurz gemeldet: Aus der Autobranche

Elektroautos und Plug-in-Hybride sind weiterhin gefragt.
© Foto: Daimler

Umweltbonus im Juni: Knapp am Rekord vorbei +++ Lohn-Plus und Corona-Prämie auch für Zeitarbeit bei VW +++ Daimler Truck will Lkw mit alternativen Antrieben in Wörth bauen +++ Auswertung: Lokalpatriotismus beim Autokauf +++ Interaktiver Unfallatlas: Die Gefahrenstellen in der Nachbarschaft


Datum:
15.07.2021
Autor:
dpa
Lesezeit: 
4 min
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Umweltbonus im Juni: Knapp am Rekord vorbei

Die Zahl der Umweltbonus-Anträge von E-Autokäufern hat im Juni nur knapp einen neuen Rekordwert verpasst. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) registrierte 51.874 Anträge. Das sind 4.125 mehr als im Vormonat und 54 weniger als im März 2021, dem bislang stärksten Monat. Anders als in den Vormonaten lagen die reinen E-Autos mit 27.205 Anträgen vor den Plug-in-Hybriden mit 24.666. Auf Brennstoffzellenfahrzeuge entfielen drei Anträge. Seit der Einführung des Umweltbonus im Sommer 2016 wurden bis Ende Juni 693.601 Anträge gestellt. Davon entfielen 386.651 auf reine E-Mobile und 306.749 auf Plug-in-Hybride. Die Brennstoffzellenautos spielten mit 201 Anträgen eine Nebenrolle. Die Prämie beträgt inklusive des Innovationsbonus der Bundesregierung bis zu 9.570 Euro, die Laufzeit der Förderung ist kürzlich bis Ende 2025 verlängert worden. (SP-X)

Lohn-Plus und Corona-Prämie auch für Zeitarbeit bei VW

Nach dem Tarifabschluss für die Stammbelegschaft im April gibt es nun auch für die Zeitarbeiter des von VW genutzten Personaldienstleisters Autovision mehr Geld. Wie die IG Metall mitteilte, ist für die Beschäftigten ab dem kommenden Januar ebenfalls eine Lohnerhöhung um 2,3 Prozent vorgesehen. Sie erhalten außerdem eine "Corona-Beihilfe" von 1.000 Euro. Diese fließt als Einmalzahlung mit dem Juli-Gehalt auf die Konten derjenigen, die vor Ende Mai ihr Arbeitsverhältnis begonnen haben. Wer nicht bei VW eingesetzt ist, bekommt im September dann noch einmal 100 Euro extra. Für den Konzern war das schon vereinbart. Für Teilzeitbeschäftigte ist eine anteilige "Corona-Beihilfe" vorgesehen. Die Autovision ist inzwischen in der VW-Dienstleistungstochter Volkswagen Group Services aufgegangen. Das Unternehmen ist im Konzern unter anderem für die Betreuung und Vermittlung von Leiharbeitern zuständig. Manche Beschäftigte sind auch bei anderen Arbeitgebern eingesetzt.

Daimler Truck will Lkw mit alternativen Antrieben in Wörth bauen

Daimler Truck will in seinem weltgrößten Lkw-Montagewerk in Wörth am Rhein künftig auch schwerpunktmäßig Fahrzeuge mit Elektro- und Wasserstoffantrieben bauen. Diese Abmachung sei Teil einer neuen und bis Ende 2029 gültigen Betriebsvereinbarung zwischen dem Unternehmen und dem lokalen Betriebsrat, teilte Daimler Truck am Donnerstag mit. In Wörth produziert der Konzern vor allem Lastwagen seiner Marke Mercedes-Benz für die Hauptzielmärkte Europa und Lateinamerika. Der schon jetzt konzernweit wichtigste Standort des Unternehmens mit rund 10.000 Mitarbeitern solle nun zu einem "Zentrum für emissionsfreien Transport" ausgebaut werden, hieß es. Für die Produktion von Lkw mit alternativen Antrieben seien neue Montageprozesse und dafür notwendige Infrastrukturen nötig. Man werde daher in den kommenden Jahren nochmals "substantiell" in den Standort investieren. Konkrete Summen wurden nicht genannt. (dpa)

Auswertung: Lokalpatriotismus beim Autokauf

Beim Autokauf in Deutschland spielt Lokalpatriotismus offensichtlich eine große Rolle. Die Marktanteile der deutschen Autohersteller sind in ihren jeweiligen Heimatbundesländern überdurchschnittlich hoch. Das hat das Münchner Onlineportal Check24 bei der Auswertung seiner Kfz-Versicherungsdaten errechnet. Demnach sind in Bayern überdurchschnittlich viele BMW und Audi auf den Straßen, in Niedersachsen überdurchschnittliche viele Volkswagen. Demnach werden BMW in Bayern 42 Prozent häufiger als im Bundesschnitt versichert, VW in Niedersachsen 31 Prozent. Opel ist in Hessen und im benachbarten Rheinland-Pfalz am beliebtesten. Eine Ausnahme bildet laut Check24-Daten Mercedes: Die Marke wird zwar im heimischen Baden-Württemberg ebenfalls um 22 Prozent häufiger versichert als im Bundesschnitt, doch im Verhältnis am beliebtesten ist Mercedes in Hamburg - mit einem um fast ein Drittel höheren Anteil. Absolute Zahlen nannte Check24 nicht. (SP-X)

Interaktiver Unfallatlas: Die Gefahrenstellen in der Nachbarschaft

Das Statistische Bundesamt hat den Interaktiven Unfallatlas für Deutschland aktualisiert. Ab sofort sind auch Daten für Mecklenburg-Vorpommern integriert, so dass nun unter https://unfallatlas.statistikportal.de erstmals Informationen für alle Bundesländer verfügbar sind. Der Online-Atlas zeigt die Unfallhäufigkeit nach Straßenabschnitten und Unfallstellen für das komplette Bundesgebiet. Es können alle Unfälle oder nur Unfälle mit bestimmten Verkehrsmitteln angezeigt werden. Eine ergänzende Tabelle enthält Zusatzinformationen, zum Beispiel, ob es sich um einen Unfall mit Verkehrstoten, Schwer- oder Leichtverletzten handelt.

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