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FSP: Kfz-Gutachter spürt verdeckte Schäden per Thermografie auf

Tiefe Einblicke in die gesamte Struktur des Fahrzeugs: Dass thermografische Untersuchungsverfahren der FSP macht‘s möglich.
© Foto: FSP

Wenn hochwertige Fahrzeuge oder Oldtimer gekauft oder verkauft werden, geht es um viel Geld. Kauft ein Kunde in so einem Fall einen Vorschaden gleich mit, bezahlt er zu viel. Dabei gibt es die Möglichkeit, verdeckte Schäden auch unter einem perfekten Lack genau aufzuspüren: die Thermografie.


Datum:
29.03.2021
Lesezeit: 
4 min
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Das thermografische Untersuchungsverfahren zeigt exakt, aus welchen und wie vielen Schichten eine Fahrzeughaut aufgebaut ist. Und ob hier fachgerecht gearbeitet wurde.

Michael Schneider ist einer der wenigen Experten in Deutschland, der schon mit dieser Technik arbeitet. Er kann auch Schäden aufdecken, die sich in nicht-metallischen Materialien wie Kunststoff oder Carbon verstecken. Mit den herkömmlichen Geräten wäre dies nicht möglich. Als Gutachter hat Schneider täglich mit solchen Arbeiten zu tun. Weil er Kfz-Meister ist, hat er eine wichtige Grundvoraussetzung schon mitgebracht. Ergänzt hat er sie mit einer zusätzlichen Ausbildung zum Kfz-Sachverständigen bei der FSP, die zur TÜV Rheinland Gruppe gehört. Viele weitere interessante Herausforderungen warten auf die Gutachter-Partner der FSP.

Auch Reparaturqualität früherer Schäden ist feststellbar

"Die Thermografie, wie wir sie anwenden, kommt eigentlich aus der Luft- und Raumfahrt-Technik", erklärt FSP-Partner Michael Schneider. Er weiß, wovon er spricht. An seinen zwei Standorten in Köln und Erftstadt sind Kfz-Gutachten an der Tagesordnung. "Wir können damit genau feststellen, wie die untersuchte Karosserie aufgebaut ist. Besonders wichtig ist das zum Beispiel bei Gutachten für wertvolle Oldtimer. Dass sie Vorschäden haben, ist nicht ungewöhnlich, schließlich haben sie ja schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Man möchte aber vor dem Kauf wissen, welche das sind und ob sie fachgerecht repariert wurden.“

Technologie fast wie bei der Immobilienprüfung

Die Thermografie dürften die meisten aus der Bauwirtschaft kennen. Hier misst man mit einer Wärmebildkamera, wie warm oder kalt bestimmte Gebäudeteile sind und kann anhand dessen erkennen, wie energieeffizient das Gebäude ist. Bei der Fahrzeugthermografie ist das ein bisschen anders. Denn das Fahrzeug selbst weist an seiner Oberfläche nicht unbedingt unterschiedliche Temperaturen auf. Die erzeugt das Thermografie-Gerät.

Dieses Gerät sendet zwei Licht-Impulse und damit Wärme auf das Auto. Ein kurzer Blitz erwärmt die oberen Schichten, eine länger leuchtende Halogen-Lampe macht das in der Tiefe. Zusammen liefern diese Impulse dann ein Wärmebild, das anhand unterschiedlicher Farben zeigt, welche Materialien sich an welcher Stelle befinden. Weil bekannt ist, wie sich unter dem Lichtimpuls verschiedene Materialien erwärmen, kann man erkennen, worum es sich handelt. Die Thermografie zeigt auch, wie dick die jeweilige Schicht ist.

Versteckten Rost aufspüren

Michael Schneider erklärt: "Wir können sogar feststellen, wenn eine Karosserie tief unter dem Lack unsichtbar Rost angesetzt hat. Für Besitzer von Oldtimern ist so etwas extrem wichtig. Mit keiner anderen konventionellen Methode ist das möglich." Ein Kinderspiel ist diese Art der Vorschadenanalyse jedoch nicht. "Man muss schon Erfahrung mit dem Lesen der Thermografie-Bilder haben", so Schneider. "Denn zunächst sieht man einfach nur ein buntes Bild. Das muss man auch interpretieren können." Gerade dies sieht der FSP Partner als interessante Herausforderung in seinem Beruf.

Spannende Herausforderung als Kfz-Gutachter

"Als normaler Kfz-Meister hätte ich mit so einer interessanten Technik nie gearbeitet", ist Schneider sicher. "Für mich als technikbegeisterten Menschen sind gerade solche Herausforderungen extrem spannend. Das macht meinen Beruf als Kfz-Gutachter so vielfältig und abwechslungsreich. Dass ich meine eigene Spezialisierung selbst beeinflussen kann, ist ein Vorteil, den ich als FSP-Partner sehr genieße."

Perspektive für Werkstatt-Profis

Wer in der Kfz-Branche auf eigenen Beinen stehen möchte, muss nicht zwingend eine Werkstatt eröffnen. Er kann sich auch eine sichere Existenz als selbstständiger Kfz-Gutachter aufbauen. Die Spezialisten von FSP aus der TÜV Rheinland Gruppe bieten für diese abwechslungsreiche Tätigkeit eine qualifizierte Ausbildung an. Sie ist für Kfz-Meister und -Techniker eine hervorragende Grundlage zum Start in eine abwechslungsreiche und selbstbestimmte Zukunft mit dem starken Partner TÜV Rheinland an seiner Seite. Die Ausbildung dauert drei Monate und bereitet die Teilnehmer perfekt auf die eigene Existenz vor. Mehr Informationen zur Ausbildung gibt es unter www.fsp.de. (kaf)

Die FSP Unternehmensgruppe ist eine deutschlandweit anerkannte und tätige Kfz-Überwachungsorganisation, die zur TÜV Rheinland Gruppe gehört. Die über 650 selbstständig agierenden Partner bieten sowohl amtliche Fahrzeuguntersuchungen nach den Vorschriften der StVZO als auch Schaden- und Wertgutachten an.

"Als reiner Kfz-Meister hätte ich mit der Thermografie-Technoloigie nie gearbeitet", sagt FSP-Partner Michael Schneider heute.
© Foto: FSP
Wo gab es schon früher Unfälle? Wie wurden sie repariert? Und versteckt sich tief im Inneren irgendwo Korrosion, die von außen nicht sichtbar ist? Antworten auf diese Fragen sind bei hochpreisigen Fahrzeugen und Klassikern bares Geld wert.
© Foto: FSP
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