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Operatives Ergebnis verdoppelt: VW-Finanzsparte mit 2021 "sehr zufrieden"

31.03.2022 04:50 Uhr | Lesezeit: 3 min
Operatives Ergebnis verdoppelt: VW-Finanzsparte mit 2021 "sehr zufrieden"
© Foto: VWFS AG

Die Konzerntochter hat das höchste Betriebsergebnis ihrer Geschichte eingefahren. Sondereffekte begünstigten die starke Entwicklung.

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Für die Volkswagen Finanzdienstleistungen war 2021 trotz der anhaltenden Corona-Pandemie ein Erfolgsjahr. Die Konzernsparte verdoppelte ihr operatives Ergebnis auf 5,67 Milliarden Euro – ein neuer Höchstwert in der Unternehmensgeschichte. "Angesichts der besonderen Umstände des vergangenen Geschäftsjahres sind wir natürlich sehr zufrieden mit dem Ergebnis", sagte Vorstandschef Christian Dahlheim am Mittwoch in Braunschweig.

Das starke Ergebniswachstum war von Sondereffekten geprägt, wie Finanzvorstand Frank Fiedler betonte. "Zum einen sind unsere Risikokosten für Kredit- und Restwertrisiken – im Vergleich zum Vorjahr – deutlich geringer ausgefallen. Zum anderen kommen signifikant höhere Erlöse aus unserem Gebrauchtwagengeschäft aufgrund der angespannten Liefersituation von Neuwagen hinzu."

Während die weltweiten Vertragszugänge – trotz geringerer Auslieferungen des VW-Konzerns – nur leicht um 1,1 Prozent auf insgesamt 7,8 Millionen Stück zurückgingen (Vorjahr: 7,9 Mio. Stück), legte der Vertragsbestand minimal auf über 22 Millionen Stück zu (plus 0,6 Prozent).

Die Bilanzsumme des Geschäftsbereichs stieg den Angaben zufolge auf 235,6 Milliarden Euro (plus 4,4 Prozent). Das lag vor allem an einem veränderten Produktmix aus höherwertigen Fahrzeugen und höheren Preisen sowie einer daraus resultierenden Erhöhung des zinstragenden Wertgeschäfts.

Nachhaltiges Ergebnisniveau angestebt

Für das laufende Jahr geht VWFS von einem niedrigeren Ergebnis aus. Fiedler: "2021 war ein außergewöhnliches Jahr mit einem historischen Ergebnis. Dieses wird sicher nicht unmittelbar wiederholbar sein." Für die kommenden Jahre habe man sich daher ein Betriebsergebnis von circa vier Milliarden Euro als Ziel gesetzt.

Laut Dahlheim will sich das Unternehmen weiter auf die Digitalisierung seines Produkt- und Prozessportfolios sowie auf das weltweite Gebrauchtwagen- und Flottengeschäft fokussieren. "Wir befinden uns in einer Transformation und stärken unser Geschäftsmodell durch konsequente Digitalisierung unserer Geschäftsprozesse und der Angebote für unsere Kunden. (…) Wir wollen unsere Kunden und unsere Fahrzeuge entlang des gesamten Lebenszyklus begleiten. "

Für das geplante Wachstum strukturiert sich die VW-Sparte in Europa neu. Die historisch gewachsene länderbezogene Aufstellung weiche einer auf den Vertriebskanälen Handel, digitales Direktgeschäft und Flottenkunden basierenden Organisation, so Dahlheim. (rp)

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