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Kooperation mit Gudat Solutions: HUK-Werkstattnetz wird digitaler

Mit der Gudat-Plattform will HUK-Coburg sowohl innerbetriebliche als auch übergreifende Prozesse bei seinen Partnerwerkstätten digitalisieren.
© Foto: picture-alliance/David Ebener

Der Versicherungskonzern eröffnet seinen Partnerbetrieben Anfang 2021 den Zugang zur web- und cloudbasierten Plattformlösung "Digitales Autohaus" von Gudat Solutions.

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Gudat Solutions und HUK-Coburg arbeiten künftig bei der Digitalisierung der Werkstattprozesse zusammen. Der Versicherungsriese fokussiert für sein Partnernetz die web- und cloudbasierte Plattform "Digitales Autohaus". Durch ganzheitliche Prozessdigitalisierung solle die Effizienz bei der Schadenssteuerung weiter gesteigert werden, hieß es am Dienstag in einer gemeinsamen Mitteilung. Eine strategische Kooperation hatten die beiden Unternehmen bereits im Oktober 2019 bekannt gegeben (wir berichteten).

Die Plattform soll vor allem im Bereich der Werkstattplanung, Kommunikation und Vernetzung neue Maßstäbe setzen, wie Thomas Geck, Leiter Schadenprozessmanagement der HUK-Coburg erklärte. "Uns ist es wichtig, dass die Werkstätten unabhängig arbeiten und neue Kanäle nutzen können, um Daten und Informationen inner- und außerbetrieblich optimal zu kommunizieren."

Jörg Gudat, Geschäftsführer der Gudat Solutions GmbH aus Bochum, betonte: "Durch die Kooperation eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten. Von einer volldigitalisierten Prozesskette profitieren nicht nur Werkstätten, die effizienter planen und arbeiten können, sondern auch die Endkunden und Versicherungsnehmer, denen mehr Transparenz geboten wird."

Den Angaben zufolge arbeiten erste HUK-Partnerwerkstätten bereits seit Anfang des Jahres mit dem System. Nach der erfolgreichen Pilotphase ist der Start des deutschlandweiten Rollouts für 2021 geplant. (AH)

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KOMMENTARE


Branchenkenner

16.09.2020 - 08:42 Uhr

Ein professioneller Kfz.-Fachbetrieb hat eine eigenen Versicherungs-Abteilung, wer dies in geeigneter Weise nicht nutzt, e g a l aus welchen vorgeschobenen " Grund ", hat den Namen eines verifizierten Autoverkäufers oder Verkäuferin nicht verdient und schadet dem eigenen Unternehmen erheblich !!! Ich nenne das schlicht und begreifend; A R B E I T S V E R W E I G E R U N G !!! Ich stelle mich jeder Diskussion in diesem Punkt, das Problem ist nur, gegen Ignoranz bin ich machtlos, wie auch gegen mangelnden Verstand. Sorry, aber es muss gesagt werden dürfen was der Realität entspricht, jene die sich beleidigt " fühlen ", ja, die meine ich auch explizit !!! Kfz.-Händler und Fachbetriebe die ihr Werkstattgeschäft, incl. Lack und Blech, nicht professionell betreiben, werden nicht überleben, wie die jüngste Vergangenheit zeigt. Die Aktivitäten vieler Kfz.-Versicherer in Sachen Schadensteuerung in eigene oder Partnerbetriebe ist hinlänglich bekannt, ich weiß natürlich das die Mehrzahl der Autoverkäuferinnen/Autoverkäufer genau weiß wovon hier die Rede ist und Gefahren bei Schadensteuerung lauern, aber die Vers.-Abtlg. im Haus nur bei Lust und Laune zu frequentieren hat mit Kollegialität auch nichts zu tun. Wir alle sind auf gleicher Ebene, wer das nicht versteht und sich wider besseren Wissens entgegen dieser Logik widersetzt, wird schon sehr bald zu spüren bekommen das sie/er überflüssig ist, denn Kunden kommen ins Autohaus, egal welches Verkaufspersonal da sitzt und diesen ein Auto abkauft !Es gibt über die Vorgehensweise noch viel zu sagen, dies geht aber nur im M i t e i n a n d e r !!!


FreieWerkstatt

16.09.2020 - 10:42 Uhr

Die so genannte Schadenssteuerung ist ein Eingriff in die unternehmerische Freiheit. Ein Versicherungskonzern, der einem die Verrechnungssätze diktieren will, sich in interne Abläufe einmischt und jetzt auch noch mit einer Software auf den Markt drückt, die einen komplett gläsern macht, kann ja wohl nicht im Sinne einer unternehmerischen Freiheit sein. Markengebundene Werkstätten mögen ja das Diktat gewohnt sein, aber für was haben wir uns selbstständig gemacht? Mit den Verrechnungssätzen so mancher Schadenssteuerer kann man nur noch Leute im Niedriglohnsektor beschäftigen. Außerdem haben wir unsere eigenen Systeme. Jeden zweiten Tag kommt einer mit einer neuen Softwarelösung um die Ecke. Es gibt so viele Anbieter, dass man gar nicht mehr durchblickt. Und jeder ist natürlich der beste. Am Ende des Tages wollen die nur unsere Daten! Wenn der Schuss mal nicht nach hinten losgeht.


Dieter M. Hölzel

18.09.2020 - 09:05 Uhr

Freie Werkstatt, es gab vor vielen Jahren, in den Anfängen der Schadensteuerung, den Begriff; wehret den Anfängen ! Die Masse der Kfz.-Betriebe haben das nicht ernst genommen, sie meinten; Zitat: Unsere Kunden kommen sowieso zu uns bei Reparaturen aus Unfall Geschehen. Alle wurden eines Besseren belehrt, nachdem die meisten Versicherer die Schadensteuerung eingeführt haben. Ich will es kurz machen, wenn jeder Kfz.-Betrieb seine eigene Vers.-Abtlg. hat und sich die Vers.- Gesellschaften aussucht die diesen Kfz.-Betrieben Unfallschäden nicht von Hof zerren, wäre viel gewonnen. Natürlich schafft man dazu die Grundlage schon wenn Kunden ein Auto kaufen, diese Neu- u. Gebrauchtwagen in der eigenen Vers.-Agentur zu versichern. So schwer kann das ja nicht sein, allerdings sollte das Verkaufspersonal exakt diese Kunden auch zur Vers.-Abtlg. bringen, dann haben solche Vers. wie HUK - ADAC und wie sie alle heißen, keine Chance den Kunden mit SELECT - Tarifen und anderen Schadensteuerungs-Mechanismen, Kunden zu entziehen. Insofern trifft der vorstehende Kommentar von Branchenkenner exakt zu. Wer sein Vers.-Geschäft ordentlich betreibt, wird bereits beim Kaufabschluss seine Kunden zu 70 bis 80% über die hauseigene Vers.-Abtlg. versichern, Problem gelöst, Schadensteuerer ausgeschaltet !!! Dies geht aber nur professionell, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Ich weiß schon wovon ich rede, ich bin seit über 50 Jahren in dem Autohaus Versicherungsgeschäft und mache das auch jetzt noch mit großer Freude.


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