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Kurz gemeldet: Notizen aus der Autobranche

Das Auto ist für junge Menschen immer noch interessant. Im vergangenen Jahr waren in Deutschland 61.050 Auszubildende im Kraftfahrzeug-Gewerbe im Bereich Mechatroniker tätig.
© Foto: Statista

Auszubildende im Kfz-Gewerbe: Das Auto zieht +++ Sixt expandiert nach Kanada +++ Biokraftstoffe: Für Svenja Schulze gehören Lebensmittel nicht in den Tank +++ CAAM-Daten: Chinesischer Automarkt bricht im April ein


Datum:
09.05.2022
Lesezeit: 
5 min
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Auszubildende im Kfz-Gewerbe: Das Auto zieht

Das Auto ist für junge Menschen immer noch interessant. Im vergangenen Jahr waren in Deutschland 61.050 Auszubildende im Kraftfahrzeug-Gewerbe im Bereich Mechatroniker tätig. Das geht aus einer Statista-Grafik auf Datenbasis des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) hervor. Zwar lag die Anzahl der Azubis 2021 um gut 3.800 unter dem Rekordjahr 2019 mit 63.887 Auszubildenden, sie bewegt sich aber immer noch auf hohem Niveau. Mit 39.035 Auszubildenden kam nach ZDH-Angaben der Beruf des Anlagenmechanikers für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik auf den zweiten Platz der beliebtesten Handwerks-Ausbildungsberufe, gefolgt vom Elektroniker der Energie- und Gebäudetechnik mit 29.201 Azubis. (SP-X)

Sixt expandiert nach Kanada

Sixt will künftig auch auf dem kanadischen Mietwagenmarkt mitmischen. Im Mai und Juni sollen Stationen in Vancouver und Toronto eröffnet werden, wie das Unternehmen mit Sitz in Pullach am Samstag mitteilte. Man wolle für den kanadischen Markt eine eigene Gesellschaft eröffnen. Der Autovermieter nimmt sich den Angaben nach vor, bis 2025/2026 in Kanada auf drei bis fünf Prozent Marktanteil zu kommen. Insgesamt gebe es in dem Land ein Marktpotenzial von rund 1,4 Milliarden Euro. Allein das Potenzial der beiden Destinationen entspreche mit insgesamt rund 400 Millionen Euro einem Drittel des Marktvolumens Italiens. In Vancouver hofft man auf Touristen vor allem aus Deutschland und Europa. Toronto werde von Geschäftsreisenden aus den USA stark nachgefragt. Sixt ist bereits seit 2011 in den USA aktiv und erzielte dort eigenen Angaben zufolge im vergangenen Jahr einen Umsatz von knapp 600 Millionen Euro. (dpa)

Biokraftstoffe: Für Svenja Schulze gehören Lebensmittel nicht in den Tank

Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) hat ein Ende der Nutzung von Nahrungs- und Futtermittelpflanzen für die Produktion von Biokraftstoffen gefordert. Grund sei der dramatische Anstieg der Lebensmittelpreise weltweit, unter anderem durch den Krieg in der Ukraine, sagte Schulze der "Bild am Sonntag". "Die bittere Botschaft ist: Uns droht die größte Hungersnot seit dem Zweiten Weltkrieg mit Millionen Toten." Weizen, Palmöl, Raps oder Mais dürften vor diesem Hintergrund nicht mehr zur Spritproduktion eingesetzt werden, sagte Schulze weiter – nicht nur in Deutschland, sondern international. "Niemand will beim Tanken dafür verantwortlich sein, dass der Hunger auf der Welt verschärft wird. Es muss aufhören, dass wir Lebensmittel in den Tank packen." Ende April hatte Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) bereits angekündigt, den Einsatz von Biokraftstoffen reduzieren zu wollen.

CAAM-Daten: Chinesischer Automarkt bricht im April ein

Die umfangreichen Corona-Lockdowns setzen dem chinesischen Automarkt zu. Im April brach der Absatz der Hersteller in der Volksrepublik im Jahresvergleich um fast die Hälfte ein, wie der Herstellerverband CAAM (China Association of Automobile Manufacturers) am Freitag in Peking mitteilte. Nach der Erholung zum Jahresanfang setzte sich damit der Trend vom März beschleunigt fort. Chinas Behörden versuchen seit Wochen, Corona-Ausbrüche in verschiedenen Großstädten mit umfassenden Lockdowns in den Griff zu bekommen. Der Herstellerverband CAAM misst den sogenannten Großhandelsabsatz der Hersteller an die Händler. Der Branchenverband PCA (China Passenger Car Association) misst indes den Verkauf von Pkw an die Endkunden. (dpa)

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