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Neues Additiv von Liqui Moly: Schutz für das SCR-System

Liqui Moly Additiv DEF
Das neue Additiv von Liqui Moly soll SCR-Systeme vor Schäden schützen.
© Foto: Liqui Moly

Moderne Dieselautos, die mit dem SCR-System zur Abgasnachbehandlung arbeiten, benötigen Adblue zur Einhaltung der geforderten Stickoxidemissionen. Ein neues Additiv von Liqui Moly sorgt dafür, dass sich die Harnstofflösung rückstandsfrei zersetzen kann.


Datum:
09.02.2024
Autor:
AH
Lesezeit:
2 min
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Liqui Moly hat ein neues Additv für den Einsatz in modernen Dieselmodellen mit SCR-System zur Abgasnachbehandlung entwickelt. Der Zusatz für die Harnstofflösung Adblue soll das System vor Schäden schützen, wie der Schmierstoffhersteller in Ulm mitteilte. SCR steht für "selective catalytic reduction" (selektive katalytische Reduktion). 

Das Additiv trägt die Bezeichnung "DEF Anti Crystal Additive K". Es soll die rückstandsfreie Zersetzung von Adblue begünstigen und die Entstehung eines Flüssigkeitsfilms auf der Auspuffoberfläche reduzieren. "Im Abgastrakt können sich Rückstände bilden, weil ein Flüssigkeitsfilm auf der Auspuffoberfläche entsteht, bei dem das Wasser schneller verdampft als sich der Harnstoff zersetzen kann", erklärte David Kaiser, Leiter Forschung und Entwicklung bei Liqui Moly. 

Die zentrale Komponente der SCR-Nachbehandlungstechnologie ist das Dosiersystem, das Herzstück ist die Pumpe. Rückstände können entstehen, weil Adblue zu rund zwei Drittel aus demineralisiertem Wasser und zu ungefähr einem Drittel aus Harnstoff besteht. Beim Erhitzen dieses Stoffes entstehen unter Abspaltung von Ammoniak die organischen Verbindungen Biuret und Tiuret. 

Tensid verringert Oberflächenspannung

Kaiser führte aus: "In Leitungen oder in Dosierventilen bilden sich Harnstoffkristalle. Das geschieht, wenn das Wasser in den Leitungen verdunstet oder verdampft." Das könne im Extremfall zu einer Verstopfung im Adblue-System und zu Schäden der Pumpe und Einspritzdüsen führen oder eine Fehlermeldung in der Motorsteuerung generieren. Durch das im Additiv enthaltene Tensid verringere sich die Oberflächenspannung im Adblue und es verhindere die Entstehung von Tropfen. 

Das neue Additiv schützt das SCR-System laut Kaiser zudem vor dem Einfrieren der Flüssigkeit. Ab Minus 11,5 Grad Celsius gefriert Adblue, mit dem Additiv soll sich der Gefrierpunkt auf Minus 16 Grad absenken lassen.

Wichtig: "DEF Anti Crystal Additive K" wirkt nur vorbeugend, eine bestehende Kristallisation lässt sich Liqui Moly zufolge nur mechanisch entfernen – was in den meisten Fällen einen Teiletausch bedeutet. Das neue Produkt ist im Kunststoffgebinde mit 2,5 Liter Inhalt erhältlich.

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