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Hersteller mit neuem Mobilitätsangebot: Jaguar Land Rover startet Abomodell

Einfach ein Fahrzeug per Mausklick abonnieren - das ist jetzt bei Jaguar & Landrover möglich.
© Foto: Jaguar & Land Rover

Jaguar Land Rover startet ein Abomodell mit jungen Gebrauchten ohne Einbindung des Handels. Der Händlerverband begrüßt das Pilotprojekt und bestätigt Verhandlungen über Weiterentwicklung.


Datum:
16.12.2021
Autor:
Doris Plate/AUTOHAUS
Lesezeit: 
4 min
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Neben dem Mietangebot Jaguar Land Rover Rent und dem klassischen Leasing können Kunden nun ihr Wunschmodell von Jaguar oder Land Rover auch abonnieren. Logistikpartner für das Abomodell "Subscribe" ist die ALD-Tochter Fleetpool.  Der Handel bleibt zunächst außen vor. Verträge beim Abomodell "Subscribe" sind ab sechs Monaten Laufzeit möglich. Wer eine kürzere Laufzeit möchte, kann im Rent-Modell von einem Tag bis zu sechs Monaten mieten.

"Unsere neuen Mobilitätsangebote, das Auto-Abo Jaguar und Land Rover Subscribe sowie Rent, bieten ein Höchstmaß an Flexibilität und Transparenz, offene Vertragslaufzeiten sowie ein Rund-um-sorglos-Paket ohne versteckte Kosten. Neue und bestehende Kunden bekommen die größtmögliche Freiheit bei der Nutzung ihres neuen Wunschautos und können unsere besonderen Jaguar und Land Rover Markenwelten kennenlernen", erläuterte Jan-Kas van der Stelt, Geschäftsführer von Jaguar Land Rover Deutschland, am Donnerstag die Angebote.

Das günstigste Modell im Abo ist derzeit der Discovery Sport ab 899 Euro pro Monat, das teuerste der Range Rover Sport ab 1.649 Euro pro Monat. Den voll elektrischen Jaguar i-Pace gibt es für 1.199 Euro pro Monat. Verfügbar sind die Fahrzeuge nach Auskunft von Jaguar Land Rover vier bis acht Wochen nach Buchung im Internet.

Jaguar Land Rover "Subscribe": Alles inklusive

Auf der Buchungswebseite subscribe.jaguarlandrover.com gelangen Nutzer mit wenigen Klicks zu Informationen über die monatliche All-Inclusive-Rate und können ihr Wunschmodell anschließend online buchen. Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung gehören dabei ebenso dazu wie sämtliche Serviceaufwendungen, wie etwa Wartungen oder Reifen. Auch Optionen wie ein zweiter Fahrer oder Reisen ins europäische Ausland sind bei "Subscribe" inklusive. Im Angebot enthalten ist auch die Lieferung an die gewünschte Adresse innerhalb Deutschlands – ob nach Hause oder an den Arbeitsplatz.

Der Importeur startet das Angebot zunächst mit jungen Gebrauchtwagen aus dem eigenen Bestand. Neuwagen sollen später eingebunden werden - ebenso wie Gebrauchtwagen des Handels. Partner ist die Fleetpool Group mit Sitz in Köln, die derzeit 190 Mitarbeiter beschäftigt. Als 360-Grad-Provider ist Fleetpool Entwickler und vollumfänglicher Betreiber des Auto-Abo-Programms von Jaguar Land Rover. Seit Oktober 2021 gehört das Unternehmen vollständig zu ALD Automotive.

Start ohne Handel

Jaguar Land Rover Deutschland versucht schon länger, ein Aboangebot für die britischen Marken in Deutschland zu platzieren. Bislang scheiterte das am Händlerverband, der eine einstweilige Verfügung dagegen erreichte, weil das bisher geplante Konstrukt gegen den Händlervertrag verstoßen hätte (wir berichteten). Mit dem jetzt gestarteten Pilotprojekt ist der Verband der deutschen Jaguar- und Land Rover – Vertragspartner (VDJL) aber einverstanden. Wie dessen Präsident Marc Voss auf Anfrage von AUTOHAUS mitteilte, wollen die Händler dabei zunächst sehen, wie die Kunden das neue Angebot annehmen.

Vertragskonstrukt muss noch gefunden werden

Über die Frage der Vergütung für die Händler sei in den Verhandlungen noch gar nicht gesprochen worden, so Voss weiter. Nachdem der Händlerverband den bisherigen Vorschlag von Jaguar Land Rover per einstweiliger Verfügung gestoppt hatte, müsse nun erst eine mit dem Händlervertrag vereinbare Ausgestaltung gefunden werden.  "Wir haben noch kein Vertragskonstrukt", so Voss. Erst wenn das gefunden worden sei, könne man über die Marge für die Händler sprechen. Fleetpool-Geschäftsführer Gert Schaub gab hierzu schon einen interessanten Hinweis: "Der Handel kann nicht acht Prozent Marge bekommen, wenn der Kunde nur sechs Monate im Abo bleibt." Seiner Meinung nach muss sich die Marge auch an der Laufzeit des Abos ausrichten.

Integration des Handels soll kommen

Fleetpool habe aber bereits ein System vorbereitet, in das auch der Handel integriert werden könne, so Schaub. Das Feintuning könne dann erfolgen, wenn feststehe, wie die Einigung mit dem Handel aussehen wird. Van der Stelt will eine Einigung mit dem Handel finden und hofft mit dessen Einbindung auch die Akzeptanz des Abomodells am Markt verbessern zu können: "Wenn der Handel sich darauf konzentriert, funktioniert es noch besser."

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