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HB ohne Filter: Automobile Welten +++ Fiat Händlerverband +++ Service-Wandlungen

© Foto: Ralph M. Meunzel/AUTOHAUS

Unabhängig, scharfsinnig, auf den Punkt: der aktuelle Wochenkommentar von AUTOHAUS-Herausgeber Prof. Hannes Brachat!

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Datum:
11.02.2022
Lesezeit:
10 min

2 Kommentare

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Komplexe automobile (Umwelt-)Welten! +++ Fiat-Händlerverband – Absturz in die Moderne? +++ Ein großer Zeitzeuge – Hans-Erdmann Schönbeck +++ Adolf Hamberger – zum Thema Service-Wandlungen +++ Automobile Valentinsofferten

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Montag, 7. Februar 2022

Komplexe automobile (Umwelt-)Welten!

Es ist erstaunlich, wie komplex Verkehrspolitik angelegt ist. Starten wir bei den Spritpreisen. Durch die Erhöhung des CO2-Preises um zusätzliche fünf Euro pro Tonne auf 30 Euro stiegen die Benzin- und Dieselpreise seit 1. Januar 2022 um weitere 1,4 bzw. 1,5 Cent pro Liter. Im Gegenzug wurde die Pendlerpauschale von 30 auf 35 ct/km erhöht. Da gibt es dann einschlägige Schreiberlinge die der Auffassung sind, dass diese Regelung vor allem reichen Männern zugutekomme, die weit entfernt vom Arbeitsplatz wohnen. Das Steuerprivileg für Diesel sowie die staatlichen Zuschüsse für Plug-in-Hybride sollen ebenso fallen. Es interessiert da gewisse Kreise überhaupt nicht, weshalb der Dieselvorzug ursprünglich eingeführt wurde.

Markanter Preistreiber für die Spritpreise ist aktuell vor allem auch der Ölpreis, der die Marke von 90 Dollar je Barrel (159 Liter) überschritten hat. Das Angebot ist begrenzt, die Nachfrage sehr groß. Wie auch immer, die Autofahrer sollen zum Umstieg auf klimafreundliche Alternativen animiert werden. Der emeritierte Professor Ferdinand Dudenhöffer gesellt sich inzwischen im Ruhestand zur Gattung spezifischer Klimaideologen. Er fordert das Autoverbrennerverbot und aktuell eine höhere Mehrwertsteuer für Diesel- und Benzinautos. Gegen Mitte des Jahrzehnts, also 2025 - so sein Vorschlag -, soll der Umweltbonus abgeschafft werden. Ab dann sollte eine Strafsteuer auf Verbrenner eingeführt werden. Wieder andere "grüne Dudenhöffer" fordern das Verbrennerverbot von 2035 auf 2030 vorzuziehen. Ebenso soll die CO2-Reduzierung bei Neuwagen bis 2030 nicht 55 Prozent, sondern auf 75 Prozent hochgesetzt werden. Da sind offensichtlich einige "Grüne" dabei, die wichtigste Industrie im Lande ruinieren! Der "Grüne" Ministerpräsident Kretschmann bringt es auf den Punkt: "Wir brauchen grüne Innovationen, aber schwarze Zahlen!"

Bis 2025 sollen 500 neue E-Modelle auf den Markt kommen. Das wird für weitere E-Autobelebung sorgen. Noch hält die Zahl der installierten Ladestationen inkl. deren Praktikabilität (Bezahlsystem) da nicht mit. Wichtige Klarstellung, die Autofahrer-Lasten, vor allem die hohen Kosten für die Subventionierung der E-Mobilität trägt gegenwärtig die große Mehrheit der Diesel- und Benzinerfahrer. Die Mineralölsteuer, seit 2006 Energiesteuer genannt, bringt pro Jahr rund 40 Milliarden Euro ein. Siehe Abbildung.

Steuereinnahmen Deutschland 2007 bis 2020
© Foto: Destatis

Da gehören auch Busse, Lkw, Landmaschinen, Kräne dazu. Die Kfz-Steuer bringt weitere 9,5 Milliarden Euro ein. Vielleicht rechnet Dudenhöffer mal vor, wie viele Euros die Pkw-Fahrer allein an Steuereinnahmen aus der Energiesteuer inkl. MwSt. beitragen. Die konkreten Zahlen werden ganz gezielt verdeckt gehalten. Man landet da sicher bei einer Summe zwischen 60 und 70 Millarden Euro. In den Straßenverkehr fließen davon pro Jahr rund acht Milliarden Euro, der Rest wird "zweckentfremdet" in der staatlichen Haushaltskasse eingesetzt. 22 Milliarden Euro fließen allein in die Rentenkasse. Die Autofahrer subventionieren substantiell die 22 Millionen Rentner. Auch darüber wird nie gesprochen. Wie hoch muss die Stromsteuer steigen, um diesen Steuerverlust aus den Verbrennern am Tage X zu egalisieren?

2030 sollen 15 Millionen E-Autos auf deutschen Straßen fahren. So lautet die politische Zielsetzung. Das bedeutet, dass dann 2030 immer noch 33 Mio. Diesel- und Benziner auf deutschen Straßen unterwegs sein werden. Für sie gilt es ebenso erschwingliche Klimaneutralität zu schaffen (E-Fuels!).

Der fragwürdige Premiumwagenkurs!

Mercedes, BMW, jetzt auch Audi bis hin zu Renault, auch Stellantis, sie wollen alle wertigere, noch teuerere Autos bauen. Auf diesem Wege schüttelt beispielsweise Mercedes-Benz die B-Klasse ab, Audi das Kompakt-SUV Q2. Die Kosten für die Rohstoffe, Personal und Energie sind so gestiegen, dass sich angeblich in der Mittel- und Kleinwagenklasse kein Geld mehr verdienen lässt. Die DAT rief diese Woche für 2021 als Durchschnittspreis im Premiumsegment 54.260 Euro auf. Das waren bis 2002 noch 108.000 DM! Der durchschnittliche Neuwagenpreis lag 2021 bei 37.790 Euro. Man sollte da abermals genauer hinschauen.

Eine durchschnittlich ausgestattete Mercedes-Benz B-Klasse kostet 42.000 Euro. Zu diesem Preis ist nicht einmal auf der Fahrerseite der Sitz elektrisch verstellbar drin. Wer ihn haben möchte, muss ein zusätzliches Ausstattungspaket von 3.000 Euro (!) ordern. Ebenso ist bei Daimler bei diesem Preis auch kein beheizbares Lenkrad möglich. Sie mögen mal schauen, welche Komplettausstattungen beispielsweise die Koreaner, Hyundai wie Kia zu diesen Preisen inkl. fünf bzw. sieben Jahre Neuwagengarantie anbieten. Woran liegt das beim Daimler? Unter anderem an der personellen Überbesetzung, an überzogenen Betriebsrenten, zu hohen Prämien und Abfindungen usw. BMW hat jetzt einen X8 angekündigt, eine Art "Straßen-Yacht". Es ist ein offenes Geheimnis, dass die raren Chips dominant in den Luxuskarossen eingebaut werden. Es geht dabei mehr um üppige Gewinnmargen als um nachhaltige Überlegungen.

Die Städte sagen den Autos den Kampf an und die Automobilindustrie setzt auf "Yachten"! Der echte Stadtflitzer ist allerdings ein Kleinwagen mit Elektroantrieb, wo künftig zwei "Kleine" auf einem Parkplatz sich die Fläche teilen. Wie nachdenklich muss es stimmen, dass Daimler seit 1998 den futuristischen Zweisitzer Smart in Smartville Hambach gebaut hat, nie eine schwarze Zahl schrieb und jetzt seine chinesische Geely-Neuauflage als Viersitzer-Chinaimport mit dem schwäbischen Namen "#1" auftischt! Dieser omnipotente "Luxuskurs" diverser Hersteller werden neue Anbieter dazu nutzen, als Seiteneinsteiger die Mitte und das "Kleine" zu belegen und damit dem Prinzip Nachhaltigkeit eher entsprechen werden.

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Dienstag, 8. Februar 2022

Fiat-Händlerverband – Absturz in die Moderne?

Das Leben selber wird uns immer bei genauerem Betrachten Rätsel bleiben und der Tod Geheimnis sein. Und doch, Leben und Tod gehören zusammen, ist Natur! Kommen und Gehen! Zum Tode von Wilfried Blöbaum (70), seit 2011 Verbandspräsident des Fiat-Händlerverbandes, kondoliert Maria Grazia Davino, von 2018 bis 2021 FCA-Vorsitzende Deutschland mit einem persönlichen Abschiedsgruß an ihn:

"Lieber Wilfried,

wie sehr ich Dich grüßen möchte, kannst Du nicht wissen. Deine einerseits schon herbe, aber dann im persönlichen Gespräch doch offene, verständige Art, stets in einer freundlichen, respektvollen Art zu mir - auch in allen Formalitäten -, wird mir immer in einer sehr wertschätzenden Erinnerung für Dich bleiben. Ruhe in Frieden und lass uns im Gebet zusammenkommen."

Maria Grazia Davino, Sales and Marketing Director Stellantis Enlarged Europe (Europa-Vertriebschefin Stellantis)

Wilfried Blöhbaum und Maria Grazia Davino beim IfA-Kongress 2021
© Foto: Prof. Hannes Brachat

In der Ära Davino schafften es eben u.a. auch die beiden über ihren Dialog, Fiat im IfA MarkenMonitor zuletzt vom 24. auf den zehnten Platz in der Händlerzufriedenheit vorzurücken. Und das kombiniert mit vorzeigbaren Markterfolgen. Welch außergewöhnliche Leistung für die Fiat-Organisation! Vor wenigen Tagen hat der Fiat-Händlerverband Klage gegen Stellantis Deutschland eingereicht. Davino hätte das mit Blöbaum ganz sicher auf Augenhöhe einer fairen Lösung zugeführt. Der Duktus Davinos: Nix mit Gericht, wir sitzen so lange zusammen und ringen argumentativ um eine vertrebare gemeinsame Lösung. Basta! Ohne Gericht!

Die Neukonstellation!

Nun ist ein Blick nach vorne angesagt. Seit Januar 2021 wirkt der neue Markenverbund namens Stellantis mit 14 Marken unter einem Dach. Das Tavares-Diktat setzt dabei stringente Vorgaben! Tavares ist alles andere als ein Freund der Händler. Respekt vor ihren Leistungen hat er gleich gar nicht. Die Stellantis-Verträge sind allesamt europaweit gekündigt. 2023 soll dann endlich die neue Vertragsvorlage kommen. Welche Unsicherheit für die Händlerschaft über zwei Jahre hinweg, zumal das Agenturgeschäft mit gekürzter Marge die neue Realität sein soll. Das ist Tavares-Sprache!

Das bedeutet, die verschiedenen Stellantis-Markenverbände, vom Fiat-, vom Alfa-, von den beiden Peugeot-, Citroen- bis zum Opel-Händlerverband müssten sich eigentlich dringlich unter einem Dach vereinigen, um eine einheitliche, zukunftsfähige Handelsausrichtung zu gestalten, zumal die künftigen Händlerverträge für alle Marken gelten sollen. Außerdem täten die Stellantis-Händler gut daran, auf der stringenten Durchsetzung des Wiener Peugeot-Urteils zu bestehen. Tavares kann bislang mit österreichischen Urteilen und seien sie wie in diesem Fall vom obersten österreichischen Gericht offensichtlich wenig anfangen. Legal ist ihm egal!

Schaut man die Realität an, so operiert da gegenwärtig jeder dieser "Stellantis-Verbände" separat vor sich hin. Nachdem da in diesen verschiedenen Verbänden Menschen mit allen Stärken und Schwächen operieren, sind diese sich gegenseitig untereinander nicht einmal "grün"! Der Fiat- und der Alfa-Verband gehörten beispielsweise längst unter einem Dach vereint. Und dann kommt da noch die "Nobelmarke" Fiat Professional als weiterer Überflieger hinzu. Sind deren Interessen wirklich so unterschiedlich, dass sich das nicht unter einem Dach im Interesse aller bündeln ließe? Klare Feststellung: Jeder dieser Verbände klebt da gegenwärtig vor allem an seinen (personellen) Partikularinteressen.

Ämterwechsel – frisches Blut!

Die langjährig erprobte ZDK-Geschäftsführerin Antje Woltermann, die all die mittelständischen Händlerakteure, eben auch die kleineren Betriebe von Stellantis kennt, sollte eigentlich als Brückenbauerin fungieren können. Aber was, wenn es die viel zu lange im Amt beharrenden Herren mit ihren persönlichen Interessen verhindern? Auch hier zeigt sich, zwei Amtsperioden, dann sollte dringlich auch in Verbänden ein Vorstandswechsel stattfinden. Zu viele "Ehrenamtsträger" sehen da inzwischen ihr verbandspolitisches Engagement als erweiterte persönliche Alterssicherung.

Konzentration in Richtung Professionalität

Um es in der sachlichen Notwendigkeit auf den Punkt zu bringen: Die Stellantis-Händler müssten gemeinsam einen zentralen, hervorragenden Verband bilden und dazu auch die großen Händler in ihr Boot bringen. Gegenwärtig vertreten sich diese lieber selber, vor allem am jeweiligen Monatsende. Nur so ließe sich mit geballter Handelsstärke professionell mittelstandsorientierte Handelspolitik gestalten. Die Hersteller wissen allerdings die zentrale Schwäche des Handels markant auszuschöpfen. Diese lautet: mangelnde Händler-Solidarität! Und wer und wo ist die Person, die diesen Kraftakt unter einem großangelegten handelspolitischen Stellantis-Verbandsdach stemmen könnte? Und das neben seinem laufenden Autohaus her? Die Fritz Haberls, die Mozarts der Branche, sind leider Jahrhunderterscheinungen! Die Grenzen automobilen Verbandswesens sind damit deutlich gesteckt!

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Mittwoch, 9. Februar 2022

Ein großer Zeitzeuge – Hans-Erdmann Schönbeck

In diesem Monat erschien bereits in zweiter Auflage das Buch "…und nie kann ich vergessen" mit Hans-Erdmann Schönbeck. Bestseller-Autor Tim Pröse hat hier auf 285 Seiten (18.- Euro) ein wichtiges historisches Dokument geschaffen. Hans-Erdmann Schönbeck, in Breslau geboren, wird am 9. September 2022 100 Jahre alt und gehört zu den letzten Zeitzeugen derer, die die Vernichtung der 6. Armee im Winter 1942/43 in Stalingrad erlebt und überlebt haben. Der Panzeroffizier, abgemagert auf 45 Kilo und erblindet, wurde mit der letzten Maschine aus Stalingrad ausgeflogen. Danach gehörte er zum Umfeld der Widerstandskämpfer.

Hans-Erdmann Schönbeck mit seiner besonderen Buchvorlage
© Foto: Prof. Hannes Brachat

Hinter Hans-Erdmann Schönbeck steht zugleich ein großer Automanager. München-Gräfelfing sollte nach dem Krieg seine neue Heimat werden. Katharina Haberl hatte ihn bei der Mahag eingestellt. Dort kam er 1957 mit Fritz Haberl (+ 2012) zusammen. Sie blieben sich zeitlebens freundschaftlich verbunden. Schönbeck wurde dann bei AutoUnion und NSU Vertriebsvorstand. Von 1974 bis 1984 wirkte er als BMW-Vertriebsvorstand und schuf dort die Internationalisierung von BMW. Danach wirkte er über zwei Perioden bis 1988 als VDA-Präsident. Ein Gentleman!

Nachdem er in seiner Mahag-Zeit auch Beiträge für AUTOHAUS schrieb, fand ich bei ihm stets offene Ohren. Zu seinem 90. Geburtstag habe ich ihn in der Seniorenresidenz Augustinum in München besucht. Hier können sie bei Interesse meinen ausführlichen Bericht von damals (AUTOHAUS 17/2012) - hier der Link zum Beitrag - lesen. Hans-Erdmann Schönbeck sprach immer mit großem Respekt vom Autohandel. Im Gegensatz zu Herrn von Kuenheim. Freuen wir uns mit ihm über sein wichtiges Dokument als historischer Zeitzeuge, das er uns quasi zu seinem 100. Geburtstag – am 9. September – bleibend vermacht.

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Donnerstag, 10. Februar 2022

Adolf Hamberger – zum Thema Service-Wandlungen

Adolf Hamberger kommentiert meine Ausführungen zum Thema Service-Wandlungen der vergangenen Woche so:

"Der Preis mag sicherlich ein wichtiger Faktor sein. Ein anderer ist aber die, meist vom Hersteller diktierte, aufgeblasene Bürokratie in den pompösen Servicetempel der Markenbetriebe. Der Kunde als Mensch ist Nebensache. Wichtig ist, wie viel Milch die Kuh dem Hersteller und dem Markenbetrieb bringt. Deshalb schätzen die Kunden eben zunehmend die Unkompliziertheit der kleinen Betrieben, in denen der Chef in der Regel mitarbeitet und jeden Kunden persönlich kennt. Zu Recht !! Diese kleinen Betriebe hat der Hersteller ja abgeschafft. Wenn der Kunde mal ein Viertel für den ganzen, oftmals vom Konzern angeordneten, Firlefanz bezahlen soll hört eben der Spaß auf. Der Kunde ist nicht so blöd, wie ihn manche gerne hätten!"

TÜV-Gutachten nicht ausreichend!

Da hat Herr Hamberger eben das Thema überzogene Bürokratie erwähnt. Da stellt der TÜV im Rahmen einer HU fest, dass die Hinterachse am Fahrzeug so vom Rost angefressen ist, dass eine Fahrerlaubnis nicht mehr erteilt werden kann. Rostige Hinterachse, ein Kulanzfall für den Hersteller! Der Vorgang wird als solcher auch abgewickelt. Am Tage X erfolgt allerdings im zuständigen Autohaus "Garantie-Revision". Siehe da, jetzt wird der Fall verworfen, weil kein Bild von der Achse gemacht wurde. Es reicht also die TÜV-Feststellung nicht. Formell ist ein Bild vorgeschrieben, also wird der Kulanzfall verworfen. Welch bürokratische Willkür!

Service & GVO

Weil wir gerade über Service sprechen. Diese Woche hat Franz Mund, Verbandspräsident von NRW, ein wichtiges Postulat auf die GVO-Agenda gesetzt. Seine klare Forderung, die eben durch deutsche Gerichte inzwischen fragwürdig durchlöchert wurde: Bei der Erfüllung der qualitativen Anforderungen muss ein Betrieb weiterhin Teil des jeweiligen Servicenetzes bleiben können. Mund: "Hier müsse der ZDK in dem noch verbleibenden Zeitfenster eine Klarstellung in den Leitlinien zur Kfz-GVO einfordern." Diese Forderung ist dringlich zu unterstützen.

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Freitag, 4. Februar 2022

Automobile Valentinsofferten

Auto König gestaltet zum Valentinstag mit dem Fiat 500 Valentin einen langen Samstag. Leasingrate 99 Euro.

© Foto: Auto König

Mercedes-Benz Kunzmann in Aschaffenburg offerierte Spezifisches über seinen automobilen Online-Shop – Düfte, Schmuck, Kleidung, Lederwaren!

© Foto: Mercedes-Benz Kunzmann

Die BMW-Niederlassung Nürnberg wartet mit Livestyle-Angeboten auf!

© Foto: BMW-Niederlassung Nürnberg

Die Autobörse MeinAuto.de geht mit Valentin-Deals ins Rennen. Es wird der Partner fürs Leben versprochen!

© Foto: MeinAuto.de

Auf den Tag der Liebe! Von Floristen erfunden. Der Tag für "individuelle Mobilität" sollte schon auch im Frühjahr liegen.

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Sprüche der Woche:

"Ohne die Lieferung von Gas und Öl aus den Tiefen der sibirischen Felder gehen in Deutschland die Lichter aus." (Gabor Steingart)

"Ich habe Angst, dass die hohen Industriepreise dazu führen, dass wir schleichend de-industrialisieren und es kaum einer merkt." (RWE-Chef Markus Krebber)

Mit meinen besten Wochenendgrüßen

Prof. Hannes Brachat
Herausgeber AUTOHAUS
www.brachat.de


Der nächste HB ohne Filter erscheint am 18. Februar 2022!

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KOMMENTARE


Bernd

11.02.2022 - 21:32 Uhr

Die unanständig hohen Gewinne der Premiumhersteller stammen i.W. aus China und verstellen den Blick auf deren vielfältigen Probleme. Dies führt zunehmend zu einer Kultur der Player, die an die Ackermannsche Deutsche Bank vor der Finanzkrise erinnert. Nach dem Knall wird sichtbar werden wo diese Unternehmen wirklich stehen. Das fette Smart Baby von Geely ist fast sinnbildlich für diese traurige Entwicklung.


Annotator

13.02.2022 - 09:52 Uhr

"Unter anderem an der personellen Überbesetzung, an überzogenen Betriebsrenten, zu hohen Prämien und Abfindungen usw." Wo sollen Die sich Taschenvollstopfer den alle hin. Dann kämen zu den üblichen Erwerbslosen auch noch die hinzu, die zu allem fähig aber zu nichts zu gebrauchen sind und auch noch Schaden anrichten. Lasst Sie doch in den Konzernen, da werden Sie mit Geld ruhiggestellt und sind unter Kontrolle. Bis Jetzt geht es ja noch!!


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