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HB ohne Filter: E-Fuels +++ Carlos Tavares +++ MG +++ Ernst Prost

© Foto: Ralph M. Meunzel/AUTOHAUS

Unabhängig, scharfsinnig, auf den Punkt: der aktuelle Wochenkommentar von AUTOHAUS-Herausgeber Prof. Hannes Brachat!

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Datum:
21.01.2022
Lesezeit: 
10 min

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Die Top-Themen: Das Politikum namens E-Fuels +++ Stellantis-CEO Carlos Tavares hat gesprochen +++ MG - Chinesische E-Autos auf dem Vormarsch +++ Der biografische Paukenschlag: Ernst Prost!

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Dienstag, 18. Januar 2022

Das Politikum namens E-Fuels

Der Koalitionsvertrag sieht vor, dass E-Fuels auch nach 2035 im Straßenverkehr eingesetzt werden. Der neue Verkehrsminister Volker Wissing legte sich öffentlich markant auf das Elektroauto fest. Jetzt ruderte er in seiner ersten Rede im Bundestag zurück und meinte: "Jeder Beitrag zur CO2-Reduzierung ist wichtig … Wir brauchen unterschiedliche Anwendungen für den Luftverkehr, für den Schiffsverkehr und für den Individualverkehr." Auch Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut sieht einen besonderen Bedarf bei schweren Nutzfahrzeugen auf den Langstrecken und plädiert für Alternativen. Hoffmeister-Kraut: "Stehen Re-Fuels in ausreichender Menge zur Verfügung, könnten diese aus meiner Sicht durch Beimischen schon genutzt werden, um auch bei der Bestandsflotte einen Klimabeitrag zu leisten." Langfristig ist ein CO2-neutraler Motorenbetrieb mit E-Fuels möglich! Da gibt es eine europäische Umweltlobby, die keinerlei Technologieoffenheit zeigt und E-Fuels wegen hoher Herstellungskosten und mangelnder Effizienz grundsätzlich ablehnt.

Hier die Vor- und die Nachteile von E-Fuels:

© Foto: Hannes Brachat
© Foto: Hannes Brachat

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Mittwoch, 19. Januar 2022

Stellantis-CEO Carlos Tavares hat gesprochen!

In einem Interview mit dem"Handelsblatt" am 19. Januar 2022 hat Stellantis-CEO Carlos Tavares - alias Ferdinand Piech II - markante Positionen bezogen. Einige Aussagen seien hier kommentiert.

Tavares
© Foto: picture alliance / Alexandre Marchi/MAXPPP/dpa

Opel

Tavares: "Früher hat Opel Verluste von einer Milliarde Euro pro Jahr geschrieben. Jetzt verdient Opel Geld." Es sei so. Opel schrieb von 2001 ab bis 2020 jedes Jahr Verluste. Das schafft in der Marktwirkung alles andere als ein gutes Image. Der Gewinnausweis ist ohne Frage eine positive Zäsur! Man muss aber das WIE der Stellantis-Aktivitäten für diese Wende sehen! Wie viele Mitarbeiter - auch aus dem Opel-Forschungszentrum - mussten gehen? Und wer bezahlt in Folge deren Arbeitslosigkeit? Wie lange und wie oft wurde bei Opel Kurzarbeit praktiziert? Wer bezahlt diesen Interruptus? Warum hat der eigentliche Opel-Sanierer Michael Lohscheller, der im Stellantis-Vorstand saß, das Handtuch geworfen und ist nach Vietnam zu VinFast geflüchtet (und dort abermals weg)? Weil der Opel-Chef im Konzern nichts mehr zu sagen hat, und Tavares die Marke Opel mit System faktisch entkernt! Oder sollte man bildlich gesprochen besser von kastriert sprechen? Ich kenne echte Opelaner, die sich in ihrer Marke nicht mehr wiederfinden. Sprich, für Tavares gelten ausschließlich Resultate, gleich wie sie zustande kommen. Marken-Substanzverlust spielt für ihn keine Rolle.

E-Autos

Eine weitere markante Tavares-Aussage: "Die Elektroantriebe sind 50 Prozent teurer als die Verbrenner."  Die Begründung dafür fehlt? Liegt es am Elektromotor oder an der Batterie? Wenn dem so sei, weshalb setzte sich die Automobilindustrie dann nicht ganz anders für den Verbrennungsmotor ein? Oder wenn Tavares sagt: "Ein Hybridwagen ist halb so teuer wie ein E-Auto." Dann müsste man doch nur die E-Reichweite der Hybridfahrzeuge etwas strecken, echte 120 Kiloemter und damit wäre der Hybrid keine technische Übergangslösung. Wo bleibt die Stellantis-Offensive für Hybridfahrzeuge?

Tavares stellt weiter die Frage, ob wir wirklich zu 100 Prozent Elektrofahrzeuge haben wollen, die sich die Mittelschicht auf lange Sicht gar nicht leisten kann und obendrein die Staaten ihre Haushaltsdefizite aufgrund der E-Subventionierung immer weiter ausweiten. Antwort: Nicht nur Tesla, sondern die Chinesen werden ihm die preispolitische Antwort liefern. Siehe beispielsweise nachstehend die separate Darstellung zu MG. Diese Fahrzeuge kann sich die Mittelschicht leisten!

Zukunft der Autohändler

Weitere Frage an Herrn Tavares: Gehören die Autohändler bald der Vergangenheit an? Seine Antwort: "Wenn sie ihre Kunden nicht glücklich machen, dann wird das der Fall sein." Als hätte der Hersteller Peugeot seine Kunden jemals glücklich gemacht? Vor allem in den werkseigenen Niederlassungen. Welche Realitätsferne! Als würde ein Kunde Glücksgefühle entwickeln, wenn er eine Werkstattrechnung bezahlt! Tavares unterschätzt, welche Bedeutung beim Autokauf nach wie vor die persönliche, regionale Verbindung hat, die Präsentation vor Ort und welches Mehr an Beratungsaufwand gerade beim E-Autokauf anfällt.

Tavares fährt fort: "Die Autohersteller haben angesichts wachsender Kosten nicht mehr die Mittel, die Händler zu unterstützen. Wir brauchen für die Präsentation der Modelle keine Show Room-Kathedralen von 2.000 Quadratmeter mehr. Das sind Kosten, die nicht mehr in die heutige Realität passen. Für die Händler ist das die Möglichkeit, sich auf Servicequalität und Wirtschaftlichkeit zu konzentrieren."  Wie locker entfernt sich hier ein Vorstandsvorsitzender von seiner eigentlichen Verantwortung. Es waren doch die Hersteller selbst, die diese "Paläste" eingefordert haben. Und jetzt drückt sich einer in unverantwortlicher Art und Weise vor den Konsequenzen, weil man beim geplanten Agentursystem die Kosten dafür nicht übernehmen will! Dort möchte Tavares maximal zwischen vier und fünf Prozent an Marge vergüten.

Unter dem Dach von Stellantis stehen 14 Marken. Es ist durchaus eine sinnvolle Überlegung, dass zukünftig ein Händler unter einem "Stellantis-Dach" alle 14 Marken offerieren kann. So sich der Konzern nicht von einigen Marken verabschieden wird. Es wäre damit bei Stellantis nicht für jede Marke eine separate "Gebäudlichkeit" vorzuhalten. Wenn vor fünf Jahren ein Händler Peugeot und Opel unter einem Dach präsentieren wollte, machte Peugeot die Auflage für einen markentrennenden Mauerbau! Und jetzt wollen dieselben Mauerbauer alle Konzernmarken unter einem Dach präsentieren! Welche Geisteswandlung!

Noch mehr, Herr Tavares, jetzt soll da unter dem zentralen Stellantis-Dach jede Marke separate Fliesen erhalten. Sie lehnen Kathedralen ab, aber fordern den Unsinn von markenspezifischen Fliesen. Als würde man darüber eine einzige Einheit mehr verkaufen?! Wann streichen Sie endlich diesen unsinnigen Fliesenmachoismus, der nur Geld verschlingt, aber keinerlei Nutzen für den Kunden geschweige denn für die Marke und den Händler schafft. Obendrein leistet sich Tavares das Vakuum, dass die neuen Händlerverträge erst 2023 vorgelegt werden. Man lässt die Händler bewusst im Ungewissen.

Am 20. Januar 2022 haben wir auf unserer Website berichtet, dass Stellantisüber seine Einzelhandelssparte "Stellantis & You, Sales and Services" die Mehrheit am französischen GW-Aufbereitungsspezialisten Stimcar übernommen hat. Weitere GW-Aufbereitungszentren in Europa sind ab 2023 geplant. Klar, der Konzern weitet im Rahmen seines Direktvertriebs das Gebrauchtwagengeschäft über die eigene Marke "Spoticar" nicht nur über die eigenen Niederlassungen aus. Man greift also auch künftig einen Teil der GW-Marge zu eigenen Gunsten ab. 82 Prozent der E-Fahrzeuge sind geleast - und da hat es die Herstellerbank in der Hand, über welche Kanäle die Rückläufer vermarktet werden. Das gebrauchte Auto-Abo von "Spoticar" winkt schon von Weitem.

Der letzte Satz von Tavares im Interview lautet: "Manager, die an sieben Tagen der Woche jeweils 16 Stunden arbeiten, sind ganz einfach schlechte Manager."  Welch ein Zyniker, der sein Management ob ihres Überengagements vorführt, aber dieses in Wahrheit von ihnen persönlich einfordert?

Im Interview kommt das bahnbrechende Österreichische Peugeot-Urteil vom obersten Bundeskartellgericht Wien gar nicht zur Sprache bzw. Tavares negiert das einfach. Ebenso – wie peinlich -, die letzten Plätze für Stellantis-Marken im IfA MarkenMonitor 2021. Im Klartext, die Wertschätzung für den Handel hat bei Tavares sehr überschaubare Züge. Er erwartet von den Händlern, sie mögen ihre Kunden glücklich machen. Der wichtigste Kunde für den Hersteller ist nun mal zunächst der Händler! Klar, die Händler sind keine wirklichen Kunden, sondern allenfalls Vasallen. Vasallen braucht man nicht glücklich zu machen. Der im Elsass (Frankreich) geborene Albert Schweitzer meinte: "Das Glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt." Es gibt eben nicht nur in Frankreich solche, die das anders, ganz anders sehen! 

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Donnerstag, 20. Januar 2022

MG - Chinesische E-Autos auf dem Vormarsch!

Die Traditionsmarke Rover wurde 2005 aufgelöst. Die Markenrechte erwarb eine chinesische Autogruppe, die 2007 von der großen Shanghai Automotive Industry Corporation (SAIC) übernommen wurde. Seit 2006 gibt es die MG Motor UK Limited mit Sitz in Birmingham. Seit letztem Jahr werden vier in China produzierte Modelle unter dem Markennamen MG in Deutschland vertrieben. Wir berichteten in den vergangenen Monaten ausführlich darüber.

Inzwischen agieren in Deutschland 101 Agenten als Vertriebspartner mit lokalem Service. Die Fahrzeuge werden den Händlern treuhänderisch überlassen. Die Auslieferungsprämie liegt zwischen fünf und acht Prozent, so ist zu hören. Dazu gibt es klare Standards, z.B. Indoor-Fahrzeugpräsentation. Das GW-Geschäft wickeln die Händler in eigener Regie ab. Der ZS EV kostet beispielsweise 31.900 Euro, abzüglich der Förderung von 9.000 Euro sind es 22.420 Euro. Sieben Jahre oder bis 150.000 Kilometer Neuwagengarantie. Interessenten können sich näher informieren unter www.mgmotor.de, sobald die Freischaltung wieder erfolgt ist.

Fazit: Die Chinesen kommen. Für manchen Händler eine neue Markenchance, vor allem für gekündigte (VW-, Stellantis-) Händler! Ja, der E-Auto-Markt führt über weitere neue Anbieter zu einer neuen Verteilung.

MG-Präsentation im Autohaus Walter in Pforzheim
© Foto: Hannes Brachat

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Freitag, 21. Januar 2022

Der biografische Paukenschlag:  Ernst Prost!

Ernst Prost in seinem Büro in der Liqui Moly-Firmenzentrale in Ulm Quelle: LIQUI MOLY
© Foto: Liqui Moly

Es gibt Menschen, die legen eine Dimension von Lebenswerk vor, sie gleicht einem Wunder. Ernst Prost (63)! Vom Kfz-Mechaniker in Altötting zum Öl-Multimillionär in Ulm. Ernst Prost war bei Liqui Moly Marketingleiter, als er quasi von dritter Seite 1998 angehalten wurde, als Mitarbeiter Liqui Moly zu übernehmen, um das Unternehmen zu retten. Der Wirbelwind Prost startete dann mit 250 Mitarbeitern und verlässt nun zum 1. März 2022 sein Team, das inzwischen auch durch die internationalen Aktivitäten auf über 1.000 Beschäftigte angewachsen ist. Welch ein Wachstum! In seinem letzten Wirkungsjahr gelang ihm mit seinen "Mitunternehmern" ein Produktionsrekord. Erstmals wurden über 1.000 Tonnen Schmierstoffe hergestellt.

Ich kenne Ernst Prost noch aus seiner Zeit als pfiffigen Marketingleiter bei Sonax. Schon damals fiel auf: ein unermüdlicher Motor mit unbändiger PS-Stärke. Ein Typ, der mitreißt, der antreibt, der immer schon da ist. Und da sticht seine originelle Präsenz hervor, die er mit einmaligem Humor und einer besonderen Art von Provokation kombiniert. Man muss im Umgang mit ihm ausgeschlafen sein, um mithalten zu können. Er hat mit stetigem und unbändigem Fleiß Liqui Moly zur beliebtesten Ölmarke in Deutschland gemacht. Im letzten Winkel, im letzten Dorf, selbst in Niederbayern und Ostfriesland hängt heute ein prägendes Schild von Liqui Moly. Und das schafft ein Mittelständler gegen die großen Ölkonzerne, die sogar mit teuer bezahlten Herstellerempfehlungen unterwegs sind. Welch eine gigantische Leistung!

Die Mineralölkonzerne haben sukzessive ihre Stände von der automechanika abgezogen. Prost zeigte weiter mit Liqui Moly internationale Präsenz. Aber nicht nur das. Er leistete persönlich sichtbar vorne, nicht hinten in den Cafe-Kammern Standdienst. Er war für jeden ansprechbar und empfing wirklich mit Herzensfreude auch all seine internationalen Partner. Prost lebte den Messestand. Ein Kommunikationsgenie! Das praktiziert er aber auch im Alltag. Schreibt man ihm eine E-Mail, antwortet er persönlich am selben Tag! Darin garniert er immer mit ein paar persönlichen Sätzen, oftmals mit humoriger Diktion!

Es gab in seiner Ära nicht nur Höhen. Ich erinnere mich an eine Durststrecke in Ulm. Da saß er früh um 5 Uhr in seinem Unternehmen und betrieb systematische Belegstudien, um alle Aktivitäten zu hinterfragen, Korrekturen anzubringen, neu zu justieren. Wer ihn in seinem Büro in der Firmenzentrale aufsucht, trifft dort im Outfit auf eine "schwäbische Gebäudlichkeit". Das Infit ist aber alles auf dem aktuellsten technischen Stand, atmosphärisch sehr ansprechend gestaltet. In seinem Büro in exotischer Machart.

Prost hat es verstanden, um sich eine Crew zu scharen, die mit ihm über Jahre in die gleiche Richtung zog. Sprich, sie sind miteinander gewachsen. Ich denke an seinen Nachfolger Günter Hiermaier, lange Jahre Vertriebsleiter. Oder an Peter Baumann, seinen Marketingleiter, beides einmalige Liqui Moly-Botschafter. Leuchttürme wie der Chef. Ich darf an dieser Stelle den Dank der Hochschule Geislingen überbringen, nachdem wir gerade für die Geislinger Autoshow stets sichtbare Unterstützung erfuhren und die bunten Liqui Moly-Kalender, die sonst im Autohaus im Lager hängen und bis vor zwei Jahren zahlreiche stille studentische Abnehmer fanden.

Die Liqui Moly-Firmenzentrale in Ulm
© Foto: Liqui Moly

Seine soziale Ader hat Ernst Prost nicht nur an Weihnachtsfeiern über besondere Prämienzahlungen und einmalige Lohnerhöhungen gezeigt, sondern auch über seine drei privaten Stiftungen, die er initiiert hat und aktiv betreut. Eine weitere Stärke sei aufgezeigt. Ob im "SPIEGEL" oder bei Markus Lanz, Ernst Prost gehört zu den Mutigen! Er redet nicht drum herum, er kommt stets schnörkellos in wunderbarer Bildersprache ganz klar auf den Punkt. Wenn man bedenkt, mit welchem Erfahrungshorizont vielfach (junge) Politiker unterwegs sind und verantwortliche Politik machen wollen und dann kommt eine unternehmerische Perle wie Ernst Prost mit über Jahre erprobter Alltagserfahrung daher, dann tun sich da vom Erkenntniswerte her Dimensionen auf! Es sei an seine zahlreichen Botschaften erinnert, die während Corona über den Liqui Moly-Kanal liefen. Welche Originalität, welche Kreativität, welch motivatorische Kraft, die da dahintersteckt! Der Contra-Punkt: Von den 730 Abgeordneten im Deutschen Bundestag sind gerade mal 51 mit unternehmerischem Hintergrund vertreten. Die Mehrheit dort tragen Beamtenstatus oder entstammen der Juristengarde. Was würde da ein Kaliber wie Ernst Prost für die Demokratie, für die Gemeinschaft, für den einzelnen Bürger bewirken! Er würde aufzeigen, wie Entbürokratisierung gelingt!

Ernst Prost, ich habe Ihnen für die vielen Jahre gemeinsamer Branchenwegstrecke zu danken. Jede Begegnung mit Ihnen war eine große Bereicherung. Sie gaben einem Impulse, auch mal in ganz klarer, unverblümter Sprache. Sie haben neue Wege, neue Gedanken aufgezeigt. Sie haben einen zuversichtlich gestimmt, förmlich angetrieben. Wir alle werden Ihre geniale, so originelle, so frohsinnige Persönlichkeit sehr vermissen. Sie haben für die ganze Branche ganz markante Pflöcke gesetzt. Möge Ihr einmaliges Vorbild für uns alles weiter wirken!

Ich habe mit Ernst Prost ein ausführliches Interview geführt, das Sie in Kürze bei uns online und print lesen können. Dort spricht ER!

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Spruch der Woche:

"Die Nachwelt wertet unsere Lösungen, nicht unsere Schwierigkeiten." (Norbert Stoffe)

Mit meinen besten Grüßen und Wünschen

Prof. Hannes Brachat
Herausgeber AUTOHAUS
www.brachat.de


Der nächste HB ohne Filter erscheint am 28. Januar 2022!

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KOMMENTARE


Bernd

21.01.2022 - 21:18 Uhr

Hoffentlich lässt sich Herr Professor Brachat nicht von Sympathie leiten. Fakt ist, dass Tavares im Moment der begnadeste Automanager ist. Quasi der legitime Nachfolger von Zetsche… wenn auch ganz anders. Er wird mit seinem zwar hartem aber folgerichtigen Vorgehen einen Teil der europäischen Autoindustrie erfolgreich durch die Transformation führen ohne wie die Kollegen Aus Schwaben zu einer China Filiale zu werden. Tavares spricht in dem Interview auch als Chef des europäischen Hersteller Verbands und fordert von der Politik weitere Förderung der E-Mobilität, was wohl im Interesse der gesamten Branche ist. Warum wettert Brachat dagegen? Wir sind PSA Händler und verdienen mit dem Neuwagen Verkauf , was nicht bei allen Marken anderer Hersteller so ist. Die Produkte sind extrem besser geworden und auch da müsste sich manch Premiumhersteller im Vergleich schämen. Opel hat endlich wieder eine attraktive Produktpalette und Peugeot eine traumhafte Produktrange. Das Verdichten der Verkaufsflächen ist in Zeiten der Digitalisierung und online Vertriebs ebenfalls absolut der richtige Schritt. Daimler zB hat die Händler wider besseren Wissens verführt narzistische Glastempel zu bauen, die sich wohl kaum amortisieren können. Wir sollten in Europa Stolz sein, einen Konzern wie Stellantis zu beheimateten. Es könnte einer der letzten Überlebenden sein.


Noch Autohaus Leser

22.01.2022 - 13:12 Uhr

Liebe Redaktion, nur subjektive Behauptungen ohne echte Substanz dahinter sind nie objektiv, sondern nur Polemik. So langsam reicht es auch mal mit dem Tavares-bashing.


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