-- Anzeige --

HB ohne Filter: Letzter Autogipfel mit Merkel +++ HUK Auto-Abo +++ Pandemie-Egoismus +++ Ausbildungsstart

© Foto: Ralph M. Meunzel/AUTOHAUS

Unabhängig, scharfsinnig, auf den Punkt: der aktuelle Wochenkommentar von AUTOHAUS-Herausgeber Prof. Hannes Brachat!

präsentiert von



Datum:
06.08.2021
Lesezeit: 
10 min

NOCH KEINE Kommentare

jetzt mitdiskutieren



-- Anzeige --

Die Top-Themen heute: Letzter Autogipfel mit der Kanzlerin +++ HUK startet das Auto-Abo +++ Europcar und VW Financial Services +++ Pandemie-Egoismus muss Konsequenzen haben +++ Ausbildungsstart 2021

Steigen Sie ein in die Diskussion! Am Ende des Beitrags finden Sie den Button "Kommentare". Klicken Sie darauf und kommentieren Sie Prof. Brachats Standpunkte.

______________________________________________________________________________________

Montag, 2. August 2021

Letzter Autogipfel mit der Kanzlerin

Am 18. August ist die letzte Zusammenkunft der Autobosse, der Ministerpräsidenten der Autoländer, der IG-Metall und Wissenschaftler im Kanzleramt angesagt. Motto: "Konzertierte Aktion Mobilität der Zukunft". Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer soll über die Ausschreibungen für ein bundesweites Schnelladenetz berichten. Bis 2030 will man eine Million öffentliche Ladepunkte haben. Aktuell sind es rund 44.000. Man nehme zur Kenntnis, dass Aldi, Lidl, Kaufland usw. aktive E-Säulen-Anbieter sind. Elon Musk will seine Supercharger noch 2021 für andere Marken öffnen. Und gegenwärtig muss man feststellen, dass in Sachen Ladesäulen regionale Energieanbieter Preise und Ladebedingungen diktieren. Weshalb?

Weil für Ladesäuleninvestionen zu viele Regeln im Energie- und Steuerrecht für kleinere und mittlere Unternehmen viel zu kompliziert und mit Fallstricken ausgelegt sind. Wo bleibt die Transparenz für die Gesamtkosten einer Installation? Wann wird man zum Stromproduzenten? Mit welchen steuerlichen Auswirkungen? Betreibt man gar selbst auf dem eigenen Grundstück ein eigenes Netz? Wie wird der Strom genutzt? Wie ins Netz eingespeist? Was muss eine Ladesäule können? Der Bund fordert, dass an Ladesäulen künftig das Bezahlen mit EC- und Kreditkarte möglich wird. Macht pro Ladesäule 165 Euro Mehrkosten aus.

Die Flottengrenzwerte gelten für ganz Europa. 70 Prozent des Marktes von E-Autos laufen derzeit über Frankreich, Niederlande und Deutschland. Und wie läuft das mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur in anderen EU-Ländern? Geht das mit den E-Autos in anderen EU-Ländern nicht vorwärts, werden der Grenzwerte wegen in Deutschland noch mehr E-Autos abgesetzt werden müssen. Und das erhöht den Druck zur Beseitigung des Verbrenners. Aktuell wird abermals das Ende des Diesels herbeigeschrieben, obwohl die Automobilindustrie weiß, dass sie diesen in anderen Ländern, vor allem in Asien noch lange wird anbieten müssen. Außerdem muss man sich klar sein: Sollte der Verbrenner wirklich 2035 auslaufen, dann ist das auch das Ende der Plug-in-Hybride!

Der "Green Deal Fit for 55" meint, bis 2030 die Emissionen nicht um 37,5 Prozent, sondern um 55 Prozent zu reduzieren. Regierungsexperten meinen, dass dafür 14 Millionen E-Fahrzeuge in Deutschland erforderlich seien. Das bedeutet im Klartext: vier von fünf Neuwagen sollen 2030 E-Fahrzeuge sein. Und aus welchen Stromquellen werden diese 14 Millionen Fahrzeuge bedient? Sie können sicher nicht alle dann geladen werden, wenn der Wind weht und die Sonne scheint. Jetzt läuft die E-Prämie bis 2025. Die Staatssubvention schluckt pro einer Million E-Fahrzeuge vier Milliarden Euro. Wie lange wird man die Staatsprämie beibehalten, bis das E-Fahrzeug in der Preisklasse der Verbrenner ankommt und für den Normalfahrer erschwinglich wird? 14 mal vier Milliarden Euro, ein Unding an Subvention!

Ein gewichtiges Kapitel wird beim Autogipfel abgerufen werden müssen. Bei dieser Schnell-Transformation zum E-Auto bleiben vor allem zahlreiche Zulieferer auf der Strecke. Da werden sicher auch neue Arbeitsplätze entstehen, aber an anderen Standorten. Die Chefin des Schweizer Star-Unternehmens Ems-Chemie, markante Zulieferin für die Automobilindustrie, Magdalena Martullo-Blocher meint: "Die deutsche Automobilindustrie reitet sich politisch, indem sie sich nicht wehrt oder mit der EU-Kommission zusammenarbeitet, völlig ins Abseits. Die Elektromobilität ist ohne Verbote und Auflagen noch nicht wettbewerbsfähig." Oder anders gefragt: Wo bleibt hier die Technologieoffenheit? Selbst zu blauem Wasserstoff? Zu Bio-Kraftstoffen und E-Fuels? Auch das lässt sich sagen, dass mit dem E-Auto allein die Ziele des Klimaschutzes nicht erreichen lassen. Es muss beim Autogipfel wie bei der anstehenden IAA Mobility 2021 in München auch über die Vermeidung und Verlagerung von Verkehr gesprochen werden.

Mal sehen, mit welchem Geschenk sich die Autobosse final von der Kanzlerin compliancemäßig verabschieden. Auch Angela Merkel ist mehrfach von der Automobilindustrie geleimt worden. Man denke beispielsweise an die Vereinbarung aus der "Nationalen Plattform Elektromobilität 2010" und dem, was die Automobilindustrie daraus gemacht hat. Bis 2020 sollten eine Million reine E-Fahrzeuge auf den Straßen laufen. Geschaffen hat die Automobilindustrie einen SUV-Hype, nicht kleine E-Autos für die Stadt!

Umgekehrt: Autokanzlerin mit Herz war und ist Angela Merkel nicht. Merkel und Porsche fahren, dann doch lieber einen Oldtimer-Trabbi mit nachgerüstetem Katalysator aus Zwickau. Da hat sich im Vergleich Kanzler Schröder als ehemaliges Aufsichtsratsmitglied im VW-Konzern mit Ferdinand Piech viel besser verstanden. Auch in der politischen notwendigen Umsetzung! Hartz IV, sprich Peter Hartz, ehemaliger VW-Personalvorstand lässt grüßen! Was der Kapitalist Putin-Gazprom-Schröder gut gemacht hat, darf man schon würdigen.

______________________________________________________________________________________

Dienstag, 3. August 2021

HUK startet das Auto-Abo

Der findige Vorstandsvorsitzende der HUK-Coburg, Klaus-Jürgen Heitmann artikuliert klar: "Früher hat jeder sein eigenes Geschäft gemacht – der Versicherer, der Autokonzern, der Autohändler und auch die Mietwagenfirma. Heute verschwimmen die Grenzen. Genauso wie die Autobanken in unserem Kerngeschäft mitmischen strecken wir unsere Fühler in die Geschäftsfelder der Autokonzerne aus." Klar, die Kfz-Versicherungen müssen etwas tun. Wenn morgen alle Autos autonom fahren und keine Unfälle mehr passieren, braucht man auch keine Kfz-Versicherungen mehr. Das wird allerdings noch etwas dauern. Aber man muss die Zukunft vorbereiten, wenn man morgen überfällig wird.

Die HUK übt sich also seit einigen Jahren über die HUK Coburg Autowelt GmbH im Autohandelsgeschäft. Deren Standorte sind Düsseldorf, Neuss, Hamburg und Kehlheim. Man ist da vor allem aktiv im GW-Geschäft unterwegs. Es sollen ja auch bei einer Kfz-Versicherung Autos liebsam oder unliebsam zurückfließen, wenn ein Versicherungsnehmer bestimmter Leistungen nicht nachkommt.

Jetzt steht der nächste HUK-Schritt an. Das Auto-Abo. Derzeit werden 100 Fahrzeuge angeboten. Eine überschaubare Offerte. Hyundai, Opel, Skoda, Ford. Es wird aber bei den Markenangaben auch Volkswagen genannt. Typisch HUK. Die aktuelle VW-Offerte: Null! Man könnte meinen der HUK-Heitmann sei vom "scharfen Erich" (Sixt) gecoacht worden. Die aktuellen Angebote sind Neuwagen, Erstzulassungen mit Null oder wenigen Kilometern sowie Gebrauchtwagen. Und jetzt kommt man bereits an den Punkt, ob man beim HUK-Modell wirklich von einem Auto-Abo sprechen darf. Einmal mehr, der Begriff Auto-Abo bedarf dringlich wissenschaftlicher Bestimmung. Das IfA sollte das lösen.

Gut, bis auf das Tanken ist im HUK-Abo alles drin. Aber, die Laufzeit ist steif fixiert. Man hat fix zu wählen zwischen sechs oder zwölf Monaten. Im Klartext. Das HUK-Angebot ist der wissenschaftlichen Gattung "Starre Auto-Abos" zuzuordnen. Flexible Auto-Abos zeichnen sich durch frei wählbare Laufzeiten ab drei Monaten mit monatlicher Kündigungsfrist aus. Die HUK hat sich also – aus welchen Gründen auch immer - für eine sehr steife Lösung entschieden. Der Interessent registriert sich und bestellt. Man holt das Fahrzeug an einem der oben genannten Standorte ab oder lässt es sich mit der typischen HUK-Rate von 199,99 Euro zustellen. Der eine Cent zur 200 Euro ist der clevere "Heitmann-Glückscent". Ein Glücksgruß aus dem historischen Coburg.

HUK steigt in das Geschäft mit Auto-Abos ein.
© Foto: Screenshot
So funktioniert das Auto-Abo des Versicherers.
© Foto: Screenshot

HUK-Autolieferanten

Es ist ja wettbewerblich nichts einzuwenden, wenn ein weiterer Abo-Anbieter auftritt. Der Markenhandel muss aber fragen, wer da die automobilen Hoflieferanten für das HUK-Auto-Abo sind. Autohändler! Hersteller! Cross-Selling meint, wer es als direkter Autolieferant mit der HUK gut meint, wird in der Schadensteuerung auffällig gut bedacht. Man kann sich da den einen und anderen großen Autohändler bzw. Händlergruppe mit guten Coburg-Connections vorstellen. Es sei ferner festgestellt: All diese Abo-Fahrzeuge aus der HUK-Kiste werden nie eine Markenwerkstatt sehen. Wie könnte sonst die eine und andere Rate in der neuen Offerte so günstig ausfallen?

HUK-Servicelösungen

Es lohnt sich nun in der weiteren HUK-Leistungsofferte mal nach links zu schauen. Da ist die HUK-Coburg Autowelt aktiv übers Netz im GW-Ankauf unterwegs. Ein Auto-Abo-Interessent kann also gleich seinen Gerbauchtwagen abgeben. Er kann es direkt vor Ort verkaufen. Dazu muss er einen Termin vereinbaren, das Auto bewerten lassen und erhält dann einen fairen Preis. Dazu offeriert die HUK 66 Ankaufsstandorte, wo die Bewertungsexperten sitzen. Schlägt man diese Standorte auf, siehe da, so sind das allesamt Carglass-Betriebe. Carglass weitet also sein Spektrum im Verbund mit der HUK in der Gattung Autohandel. Es ist so, "Ritter" Klaus-Jürgen Heitmann betätigt sich nicht zum ersten Mal im Schatten der Veste Coburg im Mythos des Trojaners.

GW-Ankauf über die HUK Autowelt
© Foto: Screenshot

______________________________________________________________________________________

Mittwoch, 4. August 2021

Europcar und VW Financial Services

Nennen wir den neuen Wolfsburg Coup, den abermaligen Kauf von Europcar die "Wolfsburger Zange"  (Lützenkirchen). Von rechts offeriert Volkswagen Financial Services das Auto-Abo und das sogar im Spezialpaket mit SIXT+ Volkswagen AutoAbo. Diese ewigen Mauschler. 2006 hat Volkswagen also Europcar verkauft und jetzt für 2,9 Milliarden Euro zurückgekauft. Zehn bis zwölf Prozent machen pro Jahr die Mietwagen an den Gesamtzulassungen aus. Also rund 300.000 Fahrzeuge. Corona und Homeoffice haben das Mietwagengeschäft nicht nur an den Flughäfen erheblich reduziert. Und jetzt kommt eben Europcar von links und wird hier nicht nur im Wettbewerb mit Sixt, sondern überfabrikatlich über neue Mobilitätskonzepte für Verdrängung sorgen. Lars-Henner Santelmann, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Financial Services AG, wird das getreu seinem Naturell sehr rigide durchsetzen.

Was sollte der Handel für sich tun? Ein Auto-Abo-Konzept wählen, in dem sein Autohaus der Abo-Anbieter ist, er selber den Kunden betreut, im ständigen Abo-Verkauf wie im Folgeservice. Das darf man nicht aus der Hand geben. Im Klartext: Die eigene Handelsmarke stärken!

______________________________________________________________________________________

Donnerstag, 5. August 2021

Pandemie-Egoismus muss Konsequenzen haben

Die Inzidenzen steigen, Herbst und Winter stehen an. 52 Prozent der Bevölkerung sind vollständig geimpft, 62 Prozent ein erstes Mal. Es hat sich offensichtlich so eine Art Impfsättigungspunkt eingestellt. Das Impfen ist aber bislang der einzige Weg Corona zu entgehen. Man erinnere sich an die Anlaufschwierigkeiten zu Beginn des Jahres. Die Impfstoffe fehlten. Die Kanzlerin und ihr Gesundheitsminister haben angekündigt, dass im August/September für alle Menschen, für die eine Impfempfehlung vorliegt, eine Offerte gemacht werden kann. Nun ist es so. Respekt! Die Politik hat außerdem über massive Hilfen für Unternehmen wie über die Kurzarbeitergelder Wirtschaftseinbrüche und Arbeitslosigkeit verhindert. Respekt! Dennoch blieben einige auf der Strecke. Gastronomie, Reisebüros usw.

Anliegen für alle muss es sein, einen vierten Lockdown zu verhindern. Also gilt es den Druck auf die zu erhöhen, deren Risiko-Nutzen-Verhältnis für eine Impfung spricht. Es wird gerade im Herbst der Alltag für diese Erwachsenen unbequem, die sich nicht impfen lassen. Es müssen also Grundrechtseinschränkungen für Geimpfte fallen. Stadion-, Restaurant-, Konzertbesuche u.a. nur noch für Geimpfte oder mit teurem PCR-Test. Ferner muss der Wegfall kostenfreier Tests kommen. Es kann nicht sein, dass die Trittbrettfahrer den Großteil der Einsichtigen, der Solidarischen einer Gefahr aussetzen, die sonst viel niedriger ausfallen würde. Ergo, mehr Druck machen und den Egoisten die Konsequenzen im Interesse des Gemeinwohls aufzeigen. Sie schaden schließlich auch der Volkswirtschaft und damit dem Einkommen aller.

Die ewigen Impflichtdiskussionen lässt man vor der Bundestagswahl besser in der Schublade. Komisch, beim Impfen setzt man politisch auf Freiwilligkeit, Steuern oder Klimaschutz sind pflichtig. Geht doch! Verantwortliches Handeln ist gefordert. Es hat einen sehr guten Grund, wenn aktuell Unternehmen und Gewerkschaften zum Impfen aufrufen.

______________________________________________________________________________________

Freitag, 6. August 2021

Ausbildungsstart 2021

Seit Anfang August ist es wieder soweit. 467.485 junge Menschen in Deutschland starten in dieser Woche über ihren Ausbildungsvertrag ihre Berufsperspektive. Ein wichtiger, neuer Lebensabschnitt beginnt. Das waren schon einmal pro Jahr 630.000 junge Menschen. Das dokumentiert zugleich den bedenklichen Rückzug der Wirtschaft aus der dualen Ausbildung. Das darf man politisch nicht hinnehmen und es muss markant artikuliert werden. Nicht einmal jeder fünfte Betrieb engagiert sich im Bereich der Ausbildung! Kleinbetriebe ja, sie machen es. Die Dax-Konzerne bilden weit weniger aus. Wie peinlich! Eigentlich muss man eine Ausbildungsangabe einfordern. Man sollte die Forderung noch höher anlegen und "Ausbildungs-Bafög" einführen.

Jetzt müssen junge Menschen trotz Corona-Pandemie ihren Weg in den Beruf finden. Ja, die duale Ausbildung ist kein Selbstläufer. Die exzellente Berufsbildung ist für das Innovationsland Deutschland grundlegend. Es sei einmal mehr betont, wir brauchen die Wertschätzung der unterschiedlichen Bildungswege, Abschlüsse und Qualifikationen. Es geht um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung. Wie oft muss das noch betont werden, dass dies das Fundament für die Weiterentwicklung unseres Bildungssystems ist. Es sollte jeder - idealistisch formuliert - die Chance haben, aus sich das Beste zu machen. Das setzt voraus, dass einer will. Mir zeigte neulich ein Unternehmer eine Klassenarbeit eines Lehrlings, dessen Antworten allenfalls als hoffnungslos einzustufen. Provokation pur. Man muss mal wieder daran erinnern, dass es in Deutschland rund sechs Millionen Erwachsene (!) gibt, die nicht richtig lesen und schreiben können. Und es gibt mehr als 2,1 Millionen junge Menschen zwischen 20 und 34 Jahren ohne Berufsausbildung! Welche Wirkung damit vielfach in Folge verbunden ist, kann man sich vorstellen.

BMW-Engagement

Die BMW-Group stellt für den aktuellen Ausbildungsbeginn 1.200 Ausbildungsplätze zur Verfügung. Davon 21 in den BMW-Niederlassungen im Saarland. Im Zentrum stehen dort aktuell Mechatroniker der Fachrichtung System- und Hochvolttechnik (m/w/x) sowie Automobilkaufmann (m/w/x). Matthias Betz, Leiter der BMW-Niederlassungen Saarland im Rahmen der offiziellen Begrüßung: "Nutzen Sie die Chance, etwas zu bewegen und bringen Sie Ihre eigenen Ideen mit ein. Begeistern Sie dabei unsere Kunden mit Leidenschaft und Motivation."  Stellvertretend für alle BMW-Niederlassungen wurde ein virtueller Rundgang in 360-Grad-Rundsicht erstellt. Der Bewerbungsprozess läuft online ab und dazu gibt es separat Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung.

Die neuen Auszubildenden mit BMW-Niederlassungsleiter Matthias Betz ( v.r.) und der Ausbildungsbeauftragten Loredana Haertel
© Foto: BMW Niederlassung Saarbrücken

Autohaus Peter Gruppe

Helmut und Andreas Peter begrüßten bereits am 29. Juli 2021 in Nordhausen 40 neue Auszubildende mit ihren Eltern. Firmenchef Helmut Peter erläuterte, worauf es in der Lehre ankommt und ließ dann einen aktuellen Lehrling aus dem zweiten Lehrjahr live seine Erfahrung schildern. Ein anderer Mitarbeiter zeigte auf, wie er vom Lehrling zum Assistenten vom Lager, dann in der Buchhaltung und dann mit Studienabschluss an der BFC Northeim heute in Führungsverantwortung steht. Dann wurden einige Mitarbeiter benannt, die seit über 15 Jahre im Hause sind. Die Mitglieder der Geschäftsleitung der Peter Gruppe waren ebenso anwesend und gerade in den Folgegesprächen mit den "Neuen" und deren Eltern aktiv involviert. Perspektiven aufzeigen!

Andere Autohäuser veranstalten zwei Wochen zuvor einen Infotag. Zum Einstieg wird dann ein zweitägiger Workshop veranstaltet. Andere weisen jedem Newcomer einen älteren Azubi als Paten zu. Mit Einweisung am Arbeitsplatz. Teambildung! Es geht darum, Freude am Team zu entwickeln. Ankommen lassen. Angst vor Überforderung nehmen. Feedback-Gespräche sind gerade im ersten Monat der Ausbildungszeit besonders wirksam. Auf einen guten Start!

Firmenchef Helmut Peter
© Foto: Fischer/ Autohaus Peter
Das "neue Team" 2021 der Autohaus Peter Gruppe
© Foto: Fischer/ Autohaus Peter

______________________________________________________________________________________

Spruch der Woche:

"Gut Ding will manchmal auch Eile haben." (Rudolf Kamp)

Mit herzlichem Sommergruß

Ihr

Prof. Hannes Brachat
Herausgeber AUTOHAUS
www.brachat.de


Der nächste HB ohne Filter erscheint am 13. August 2021!

-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --

KOMMENTARE


SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!

-- Anzeige --

NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Auto News für die Automobilbranche: AUTOHAUS ist eine unabhängige Abo-Fachzeitschrift für die Automobilbranche und ein tagesaktuelles B2B-Online-Portal. AUTOHAUS bietet Auto News, Wirtschaftsnachrichten, Kommentare, Bilder und Videos zu Automodellen, Automarken und Autoherstellern, Automobilhandel und Werkstätten sowie Branchendienstleistern für die gesamte Automobilbranche. Neben den Auto News gibt es auch Interviews, Hintergrundberichte, Marktdaten und Zulassungszahlen, Analysen, Management-Informationen sowie Beiträge aus den Themenbereichen Steuern, Finanzen und Recht. AUTOHAUS bietet Auto News für die Automobilbranche.