Kurz gemeldet: Notizen aus der Mobilitätsbranche

23.01.2026 07:06 Uhr | Lesezeit: 4 min
BYD/Denza wird Partner der Kieler-Woche
BYD wird mit seiner Marke Denza neuer Premiumpartner der Kieler Woche 2026. Die Verantwortlichen bei der Bekanntgabe auf der "boot" in Düsseldorf.
© Foto: BYD

BYD segelt mit Denza als Premiumpartner zur Kieler Woche 2026 +++ Neuwagenkauf in Deutschland: Sparzeiten steigen deutlich +++ Unfallstatistik: Mehr Verkehrstote im November +++ US-Bestseller 2025: Ford F-Serie thront weiter an der Spitze +++ Dieselpreis steigt: Starke Verteuerung

Denza segelt als Premiumpartner zur Kieler Woche 2026

Denza, die Premiummarke von BYD, steigt 2026 als Premiumpartner bei der Kieler Woche ein und unterstützt damit Leistungs- wie Breitensegelsport. Vom 20. bis 28. Juni will die Marke das größte Segelsportereignis der Welt nutzen, um sich einem Millionenpublikum zu präsentieren und die Bekanntheit zu steigern. Bekanntgegeben wurde die Partnerschaft auf der "boot" in Düsseldorf. In Kiel zeigt Denza den Shooting Brake Z9GT und den Van D9; Testfahrten sind vorgesehen. Der Z9GT begeistert bereits auf der "boot" als Star der Halle 15.

Neuwagenkauf in Deutschland: Sparzeiten steigen deutlich

Der Neuwagenkauf in Deutschland verlangt Beschäftigten inzwischen lange Sparzeiten ab, die je nach Modell und Beruf deutlich variieren. Eine aktuelle Auswertung von LeasingMarkt.de zeigt, wie viele Netto-Monatsgehälter Arbeitnehmer aus 15 typischen Berufsgruppen zurücklegen müssten, um ein neues Auto vollständig aus eigenen Mitteln zu bezahlen. Grundlage der Berechnung sind ausschließlich durchschnittliche Nettoeinkommen; Lebenshaltungskosten blieben unberücksichtigt. Laut der Analyse haben sich die Preise für Neuwagen in den vergangenen 13 Jahren um mehr als 90 Prozent erhöht. Die durchschnittlichen Bruttolöhne legten im gleichen Zeitraum, wie Zahlen des Statistisches Bundesamt zeigen, lediglich um rund 40 Prozent zu. Entsprechend länger fallen heute die notwendigen Sparzeiträume aus, um einen Neuwagenkauf ohne Finanzierung zu realisieren.

Unfallstatistik: Mehr Verkehrstote im November

Die Zahl der Verkehrstoten auf deutschen Straßen ist im November 2025 gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts kamen 211 Personen ums Leben, 16 mehr als ein Jahr zuvor. Hinzu kamen 28.400 Verletzte, was einem Plus von einem Prozent entspricht. Insgesamt registrierte die Polizei im November rund 224.600 Verkehrsunfälle, zwei Prozent mehr als im Vorjahresmonat. In den ersten elf Monaten 2025 gab es rund 2,29 Millionen Verkehrsunfälle. Dabei wurden 2.582 Menschen getötet und 338.000 verletzt.

US-Bestseller 2025: Ford F-Serie thront weiter an der Spitze

Pick-ups und SUV bleiben auf dem US-Automarkt die dominierende Fahrzeugklasse. Bestverkauftes Modell war 2025 erneut die Pick-up-Baureihe Ford F-Serie mit knapp 802.000 Einheiten. Damit steht der große Pritschenwagen nun seit 44 Jahren ununterbrochen an der Spitze der Bestsellerliste. Rang zwei geht an den direkten Konkurrenten Chevrolet Silverado, bevor mit dem Crossover Toyota RAV4 das erste Modell folgt, das auch in Deutschland auf dem Markt ist. Die Plätze vier bis sieben gehen laut dem US-Magazin "Car and Driver" ausnahmslos an weitere SUV und Pick-ups. Die Modelle heißen: Honda CR-V, RAM Pick-up, GMC Sierra, und Tesla Model Y. Auf dem achten Platz findet sich mit dem Toyota Camry die einzige Limousine innerhalb der Top Ten. Abgerundet wird die Liste vom Pick-up-Modell Toyota Tacoma und dem SUV Chevrolet Equinox.

Dieselpreis steigt: Starke Verteuerung

Während die Kraftstoffpreise für die Fahrer von Benzin-Pkw im Vergleich zur vergangenen Woche nahezu unverändert sind, müssen Dieselfahrer derzeit mehr bezahlen. Wie eine aktuelle ADAC-Auswertung zeigt, kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel aktuell 1,742 Euro – ein minimaler Rückgang gegenüber der Vorwoche um 0,1 Cent je Liter. Diesel hat sich dagegen um 1,1 Cent verteuert und kostet jetzt 1,698 Euro. Damit hat sich die Spritsorte innerhalb von rund einem Monat um mehr als elf Cent je Liter verteuert und kostet aktuell so viel wie vor etwa einem Jahr. Damals kostete Rohöl (Brent) jedoch fast 80 US-Dollar je Barrel und damit rund 15 Dollar mehr als derzeit. Zwar notierte der Euro im Vergleich zum US-Dollar schwächer, allerdings ergibt sich aus Sicht des ADAC in Summe deutliches Potenzial für geringere Dieselpreise. Super E10 liegt preislich aktuell in etwa auf dem Niveau des Vorjahres.


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