BYD drückt in Deutschland aufs Tempo. Der chinesische Hersteller hat inzwischen 217 Verkaufs- und Servicestandorte unter Vertrag, bis zum Jahresende sollen es mindestens 300 werden. Für Deutschland- und Benelux-Chef Lars Bialkowski hängt der weitere Erfolg jedoch nicht allein von Marktanteilen und Zulassungszahlen ab. Entscheidend sei, ob die Handelspartner wirtschaftlich arbeiten können: „Wir müssen Rahmenbedingungen schaffen, die es unseren Händlern ermöglichen, ab dem ersten verkauften Auto Geld zu verdienen.“
Mit dem wachsenden Fahrzeugbestand rückt für BYD das Folgegeschäft zunehmend in den Fokus. Rund 50.000 Fahrzeuge sind nach Angaben von Bialkowski inzwischen auf deutschen Straßen unterwegs. Die ersten Rückläufer seien bereits so gefragt, dass manche Händler auf zusätzliche Fahrzeuge warten. "Eigentlich habe ich gerade nicht genügend Fahrzeuge", sagt er.
Service und Gebrauchtwagen betrachtet der Deutschland-Chef als "Quellen der Ergebnisoptimierung für den Handel". Gleichzeitig will BYD das Flottengeschäft ausbauen. Der aktuelle Anteil von rund zehn Prozent markiere dabei aus seiner Sicht eher den Anfang als das Ziel.
"Ab dem ersten verkauften Auto Geld verdienen"
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Warum BYD bei neuen Handelspartnern zunächst auf Vertriebserfolg statt auf hohe Investitionen setzt, weshalb Plug-in-Hybride inzwischen rund die Hälfte des Absatzes ausmachen, wie die Premiummarke Denza gegen etablierte Wettbewerber bestehen soll und warum BYD beim Aufbau von Flash-Charging-Standorten auf das Händlernetz setzt.
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