Die Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (BDK) hat ihre zweite Kapitalmarkttransaktion des Jahres 2026 abgeschlossen. Eigentlich wollte die Autobank 520 Millionen Euro einsammeln. Weil Investoren großes Interesse zeigten, wurde das Volumen auf 650 Millionen Euro erhöht. Das Geld stärkt die finanzielle Basis der BDK und schafft zusätzlichen Spielraum für ihr Finanzierungsgeschäft mit dem Kfz-Handel.
Volumen: 650 Millionen Euro
Hinter der Transaktion stehen sogenannte Asset-Backed Securities, kurz ABS. Das klingt komplizierter, als es ist: Die BDK bündelt bestehende Kreditforderungen, etwa aus Fahrzeugfinanzierungen. Diese dienen als Grundlage für Wertpapiere, die von institutionellen Investoren gekauft werden. Auf diese Weise erhält die Bank Geld, das sie für ihr weiteres Finanzierungsgeschäft einsetzen kann. Für Autohändler ist also weniger die Finanztechnik entscheidend, sondern die zusätzliche Refinanzierungsbasis ihres Finanzierungspartners.
Die angebotenen Wertpapiere waren laut BDK je nach Teilbereich 1,3- bis sechsfach überzeichnet. Vereinfacht gesagt wollten die Investoren mehr davon kaufen, als angeboten wurde. "Mit der erfolgreichen Platzierung stärken wir unsere Refinanzierungsbasis und schaffen zusätzliche Spielräume für die Finanzierung unseres weiteren Wachstums", sagt Michael Pupala, Sprecher der Geschäftsführung der BDK.