-- Anzeige --

Französische Premium-Marke: DS bekommt eigenes Händlernetz

Die Eigenständigkeit von DS Automobiles wird künftig auch im Handel sichtbar.
© Foto: PSA Retail GmbH

DS Automobile vollzieht in Deutschland den nächsten Schritt auf dem Weg in die Eigenständigkeit. Bis 2020 will die junge Premium-Marke ein Vertriebsnetz mit 75 Standorten aufbauen.


Datum:
06.04.2016
23 Kommentare

-- Anzeige --

Von Ralf Padrtka und Frank Selzle

DS Automobiles nabelt sich immer weiter von Citroën ab. Wie PSA Deutschland am Mittwoch mitteilte, soll bis 2020 ein eigenes Vertriebsnetz für die junge Premium-Marke entstehen. Für den deutschen Markt sehen die Pläne rund 75 Standorte vor. "Mit dem Aufbau eines eigenen Handelsnetzes setzen wir unsere langfristige Strategie auf dem Weg zur eigenständigen Marke fort", sagte Albéric Chopelin, der die Marken Peugeot, Citroën und DS in Deutschland verantwortet, am Mittwoch in Köln.

Mit dem neuen Handelsnetz wolle DS ganz Deutschland abdecken, sagte ein PSA-Sprecher auf Nachfrage von AUTOHAUS. Erste Ansprechpartner seien die Citroën-Händler und -Niederlassungen, die am Dienstag von der Deutschlandzentrale über die Pläne informiert worden seien. Mit den interessierten Partnern wolle der Hersteller nun Gespräche führen.

Noch stehen die Details nicht fest, doch geplant ist künftig ein eigener DS-Händlervertrag, der alle Vereinbarungen wie etwa Margensystem und Standards regelt. Wer Teil des neuen Netzes sein will, auf den kommt wohl eine Investition im niedrigen sechsstelligen Bereich zu, wie der Importeurssprecher weiter erklärte. "Wir wollen keine Kathedralen bauen, sondern einen zukunftsfähigen Vertrieb, der den Händlern und Kunden gleichermaßen Spaß macht."

Sevice mit Premium-Anspruch

Derzeit läuft der DS-Verkauf über die Citroën-Autohäuser. Die Edel-Modelle der Franzosen wird es dort noch bis Mitte 2018 geben. Reparatur- und Wartungsarbeiten führen die Citroën-Werkstätten bis Mitte 2020 durch. In diesem Zusammenhang kündigte der Hersteller auch eine Höherpositionierung des Servicenetzes durch erweiterte Kriterien an. Damit wolle man die Erwartungen der Premiumkunden erfüllen, so der Sprecher. Die Umstieg werde ab Mitte 2018 eingeleitet.

DS setzt bislang auf ein dreistufiges Vertriebskonzept, um sich räumlich und optisch von der bisherigen Mutter Citroën abzugrenzen. Präsentiert werden die Modelle in eigenen Showrooms ("Stores") oder Teilbereichen innerhalb des Citroën-Gebäudes ("Salons" und "Corner"). Künftig konzentriert sich DS auf die Formate Salon und Store. Beide unterscheiden sich in der Größe und Ausstattung der Ausstellungsfläche. Sie werden entsprechend des regionalen Marktpotenzials realisiert. Standorte gibt es bereits in Aachen, Bremen, Münster, Köln und Stuttgart. In diesem Jahr sollen neue Betriebe in München und Hamburg hinzukommen.

Hommage an Autoklassiker

DS war 2009 als Edel-Sparte von Citroën gestartet. Der Name ist eine Hommage an den legendären Citroën DS. Seit 2014 etabliert der PSA-Konzern die Linie Stück für Stück als eigenständige Marke (wir berichteten). Seit diesem Jahr tragen beispielsweise alle Modelle – DS 3, DS 3 Cabrio, DS 4, DS 4 Crossback und DS 5 – das Markenzeichen auf dem Kühlergrill.

Früheren Angaben zufolge hat DS hierzulande bislang rund 50.000 Einheiten verkauft. Im vergangenen Jahr waren es nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts 5.437 Fahrzeuge (2014: 7.643 Autos). Meistverkauftes Modell ist der DS 3. "Bis 2020 werden wir unser Modellangebot in Deutschland mit spannenden neuen Modelle ausbauen, weitere bedeutende Segmente bedienen und neue Kunden gewinnen", sagte DS-Markendirektor Nicolas Perrin. Mittelfristig ist eine Range von sechs bis sieben Fahrzeugen geplant.

-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --

KOMMENTARE


Hannes Baum

06.04.2016 - 14:40 Uhr

über 40% weniger DS Zulassungen im März 2016... Die DS Modelle werden auch durch ein separates Händlernetz nicht zum Kunden finden. Zumindest nicht in dem Umfang, dass ein Händler davon leben könnte. DS bleibt ein "Anhängsel"; bestenfalls eine Ergänzung...


Reve la France

06.04.2016 - 15:00 Uhr

Oh mann, wann erwachen die Franzosen von ihren Tagträumereien ?Bei Qualität und Image von den Deutschen abgehängt, von den Koreanern längst überholt.Die eigenen Kernmarken total vernachlässigt und jetzt die Premiummarke aufziehen wollen ? Mit der simplen Kalkulation: Bei Premiummarken sind die Margen besser...nur verstehen die Franzosen absolut nicht wie Premium gebaut wird. Ein echter Louis de Funès - Film !!! Nein ! Doch ! ooahh ! Offensichtlich ist die französische Manager-Elite (nach eigenen Selbstverständnis) mittlerweile schon so sehr von der Realität entrückt, dass sie den Karren mit Vollgas weiter gegen die Wand fährt (zumindest stimmt der ReifenDRUCK !!!)... Als PSA-Händler muss man schon sehr, sehr, sehr leidgeprüft sein !


ahelm

06.04.2016 - 15:14 Uhr

diesen Weg sind Lexus und Infiniti auch gegangen um sich vom Kernfabrikat abzugrenzen. Die Frage ist hier ob sich die Investitionen auch lohnen, wieviele Fahrzeuge wollen die in Deutschland an den Markt bringen? Hoffentlich sind die Ziele realistischer als bei Alfa Romeo.Auf jedenfall viel Spaß!


JS

06.04.2016 - 15:39 Uhr

Das wird bestimmt ein Riesenerfolg ;)


Observer

06.04.2016 - 16:05 Uhr

Da kann man nur sagen: viel Erfolg. Nur mein Geld, nicht einmal einen fünfstelligen Betrag, würde ich dafür investieren. Warum soll die Marke DS, die keiner kennt, in Deutschland erfolgreich sein? Was zeichnet DS aus, was andere in besserer Qualität und mit einer klaren Positionierung, ohnehin schon im Angebot haben?....Ich hoffe nur DS, oder Citroen oder PSA, oder wer auch immer, gibt Starthilfen im höheren "sechsstelligen Bereich"!


Kurt Hoffmann

06.04.2016 - 18:48 Uhr

Es liegt mir absolut fern in FOREN meine Meinung zu sagen.Diese Idee hier bringt mich allerdings aus der Fassung.Mal wieder hat ein vorübergehend beschäftigter Manager die Idee wie man das Rad neu erfindet. Wenn sein Vertrag endet sind die DS Händler ihr Geld los und der nächste Manager auf Zeit wird dann alles wider zurück schrauben; Das Geld ist dann weg, die Nerven ebenso und hoffentlich nicht mehr.CITROEN baut ( ich vertrete andere Marken ) tolle Fahrzeuge, die meinen durchaus überlegen sind. Der MA ist jedoch lächerlich, gemessen an der Attraktivität der Produkte. Vielleicht sollten die Hersteller / Importeure zuerst einmal am eigenen Image arbeiten. Die so genannte VW Krise zeigt doch das diese Marke auf Grund ihres Markenimages noch nicht mal der Supergau tatsächlich erschüttern kann. Kritisieren darf ich auch nicht den Manager der die Idee hat, sondern die Kofferträger und Erfüllungsgehilfen in der 2. und 3. Reihe, die zu solch irrwitzigen Gedanken auch noch abnicken und ihren Manager auf ZEit damit aus dem Weg räumen.


Michael Kühn

06.04.2016 - 19:07 Uhr

Die DS war damals eine Größe/Zugpferd, die viel Charme hatte. (Ein "Superwagen" im Angebot, der damals doch recht wenigen Modellen, u. nicht zuletzt auch eine besondere Wertigkeit für den Hersteller bedeutete.Dann kam ein CX u. weitere "Tiefflieger". ... - Und heute soll "DS" als eine Premium-Marke dargestellt werden ?Na denn viel Glück bei diesem "tollkühnen Plan" MK


PSA Kenner

06.04.2016 - 20:52 Uhr

Ich komme aus dem PSA Konzern. Absolut lachhaft. Das wird niemals funktionieren. Ich glaub die Citroën-Händler sind froh, endlich das Thema DS los zu sein.


Beobachter 2.0

06.04.2016 - 21:05 Uhr

Richtig so! Immer weiter mit Vollgas gegen die Wand! Der DS5 verkauft sich ausschließlich über den Preis. Der DS 4 verkauft sich noch nicht einmal über den Preis, er ist völlig überflüssig. Lediglich der DS3 verkauft sich einigermaßen. Die Franzosen haben es bis jetzt nicht verstanden, Premium aufzubauen. Der Kropf in Köln war auch schon vor 3 Jahren zugegen. Warum sollten sie es jetzt verstanden haben? Naja, Hauptsache Citroën-NL's verkaufen, um an liquide Mittel zu kommen und um "das eigene Netz zu bereinigen" und parallel dazu wird das nächste Millionengrab geschaufelt. Premium im Blick und den normalen Kunden vernachlässigen... Die Franzosen sollen sich doch mal umhören, DS kennt kein Mensch und will auch niemand! So wie DS angegangen wird, ist DS Nische und bleibt DS Nische...


MP

06.04.2016 - 21:19 Uhr

DS ist und bleibt nix, rein gar nix... der größte Unsinn jener hochpreisigen und völlig ignoranten Top Elite Manager liegt schon darin, die Begriffe bzw. Marke CITROEN von der Bezeichnung DS zu separieren... CITROEN ist/wäre nichts ohne die DS (Göttin) und das Kürzel DS ist unwiderruflich mit der Marke CITROEN verbunden. Jeder auf Gottes Erdboden weiß das. Nur die PSA TOP Premium Manager sehen das nicht. Damit nicht genug der Ignoranz. Statt sich auf die ehemaligen CITROEN Markenwerte und die Kernkompetenz in Bezug auf Fahrkomfort und Fahrkultur zu besinnen, tritt man das Erbe mit Füssen, schafft die Hydropneumatik ab (kostet zu viel... hahaha, bei so einer angeblichen top DS Premiumschaukel kann es doch nicht auf ein paar hundert EUR ankommen!!!) und baut Autos, die wenig mit Citroen und schon gar nichts mit einer Göttin (DS)gemein haben. Revolutionäre Technik bzw. revolutionäres Design? Fehlanzeige. Stattdessen minimal gepimpte Massenware ohne besondere Höhen oder Tiefen, Stärken oder Schwächen. Detailqualität der Fahrzeuge? Ganz weit "W" wie "weg" von Premium... Das nenne ich stringente Fehlplanung, Fehleinschätzung und Fehlkonstruktion in einem! Sehen wir es sportlich, leidgeprüfte Kollegen: Vielleicht - so habe ich es mir zwischenzeitlich überlegt, ist es besser, daß DS von Citroen getrennt ist. Da der Unfug mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ohnehin in die Binsen gehen wird, leidet wenigstens der Markenname CITROEN am Ende nicht so brutal unter der ganzen Misere... Geld für die Marke DS kann vermutlich nur derjenige in die Hand nehmen, der entweder irgendwie Geld waschen muß oder schlichtweg zu viel davon hat und es lieber verbrennt, als es in Form von Steuern dem Staat zu geben... Gibt es solche Autohändler überhaupt noch??? Habe ich das was verpasst??? Falls ja, so nehmt mich bitte mit auf die Reise (Lol)... Mit (schelmischem) Doppelwinkelgruß und in der DS 23 Pallas nach Hause schwebend noch einen schönen Abend an alle...


Joseph Le Bel

07.04.2016 - 10:44 Uhr

Die französischen Hersteller in der Sandwich-Position eines Hacksteaks zwischen Semmel Hyundai/Kia und den "neuen" Volkswagenmarken Semmel Seat/Skoda. Dann guten Appetit!


drive-the-passion

07.04.2016 - 11:01 Uhr

Ihr Autohändler habt ja überhaupt keine Ahnung ! Hier wird Premium geschaffen ! Das möchte der Kunde und dafür ist er auch bereit mehr zu zahlen. Also haben wir auch alle (Hersteller und Handel) eine bessere Rendite. Wieso muß man Euch das alles erklären, Ihr von Betriebswirtschaft ahnungsbefreiten Händler ! Ausserdem werden wir als Hersteller dem Handel schon noch die richtigen Prozesse und Standards beibringen, damit Ihr endlich in die Lage seid für Kundenzufriedenheit zu sorgen ! Wir haben das Feld längst bestellt ! Nur ist der Handel absolut unfähig das bestellte Feld zu ernten ! Da hilft nur Druck !!! Und mit dieser Management-Philosophie verabschiedet sich die französchische Automobilindustrie aus Europa peu á peu... Es macht ja auch durchaus großen Sinn gegen den eigenen Vertrieb zu arbeiten.


MP

07.04.2016 - 15:33 Uhr

Zu Hr. Hoffmanns Kommentar folgende Anmerkung: den Kofferträgern kann man in einem hierarchisch operierenden Konzern kaum Vorwürfe machen, wenngleich Sie mit Ihrer Aussage prinzipiell schon Recht haben. ABER: was sollen die Untergebenen denn tun? Nachhaltig Kritik üben bedeutet doch nur gefeuert zu werden... in den letzten Jahren bei PSA ja DAS Dauerbrennerthema... da hat jeder nur noch gekuscht und hat so wenig wie möglich getan, damit er nichts falsch macht... Die seltsamen geistigen Ergüsse kommen doch von den obersten Etagen... Von den Kofferträgern kommt in der Regel nix, de rien... Der Außendienst ist ohnehin seit Jahren mehr oder weniger frustriert. Selbst die Firmenleitung in Köln besteht realistisch gesehen nur aus "Kofferträgern". Selbst wenn die in Köln Fehler in der Strategie erkennen, so können sie diese zwar in Frankreich monieren, möge aber niemand auf der Welt glauben, daß das dann in F für ernst genommen wird. Aufgrund des Marktanteiles in D schon gleich gar nicht. Da herrscht ganz offensichtlich eine andere Philosopie: "Le roi, c´est moi" und basta. Wie soll ich sagen: eine lässige, französische Ignoranz mit einem Hauch Arroganz.


Michael Kühn

07.04.2016 - 17:16 Uhr

@ drive-the-passion; Ihre Aussage: "... Ihr von Betriebswirtschaft ahnungsbefreiten Händler !" ist eine Beleidigung für sämtliche betriebswirtschaftlich gebildeten Autohaus-Lenker !!! - Sie sind in meinen Augen ausschließlich ein "hohle Phrasen Drescher", welcher außer Nachplappern der Konzernspitze nix kann. - Es wäre sicherlich interessant zu wissen, ob sie mit Ihrem privaten Eigenkapital Garantien geben würden, mit einem respektlosem Grüßle MK


drive-the-passion

07.04.2016 - 18:40 Uhr

Hallo Herr Kühn,das war Ironie ! Bitte Beitrag bis zum Schluß lesen...Und ja, ich bürge mit meinem kompletten Privatvermögen und stehe wohl ebenso wie Sie voll im Risiko. Ja, auch ich habe für meine Mitarbeiter und deren Familien Verantwortung und ackere Tag für Tag, dass ich dieser gerecht werden kann.Und ja, wahrscheinlich ist genau das der Unterschied zwischen uns und den "hohlen Phrasen - Dreschern" Und ebenso, wie wahrscheinlich Sie, versuche ich an der Arroganz, Ignoranz, Kurzsichtigkeit und zuweilen Dummheit der Hersteller-Manager nicht zu verzweifeln. Ich ertrage es eben (noch) mit Ironie und Sarkasmus...


Citroen

07.04.2016 - 18:59 Uhr

Natürlich kann und wird die Marke DS nicht funktionieren! Das tragische an dieser für alle Citroen Händler absolut unbefriedigenden und desaströsen Situation ist ein absolut nicht existentes und wenn vorhanden, stümperhaftes Marketing des Produkts, hochtrabende und nicht zu erreichende Monats/Quartalsziele, Abnahmezwänge von Fahrzeugen, Showroom Umgestaltungen im großen Stil und ein Management, welches völlig den Boden zur Realität verloren zu haben scheint. (In Köln weiß man das auch… hält aber lieber den Mund, denn in Frankreich interessiert die deutsche Meinung niemanden, außerdem könnte sie Arbeitsplätze kosten). Neuerdings und auch eine Ausgeburt dieser völlig inkompetenten Managerriege sind nun die im oben aufgeführten Artikel zukünftigen Marschrichtungen. (Der nächste Schritt dem Abgrund weiter entgegen). Und leider ist am Ende der Fahnenstange der bockige und nicht lernfähige Verkäufer an allem schuld: hier ist mittlerweile vom DS-Management zu hören, dass die Verkäufer nicht die nötige Kompetenz und das nötige Herzblut aufbringen, um diese „revolutionäre, innovative und einzigartige Marke“ (auf die die ganze Welt schon immer gewartet hat) zu verkaufen!So einfach kann man es sich halt machen… aber, und das ist das Gute an diesem „Aprilscherz“ (denn mehr ist es nicht), wird letztendlich der Kunde über die Zukunft der Marke DS entscheiden. Ein absolutes Nischenprodukt, welches niemand braucht und niemand benötigt, welches aber sicherlich den einen- oder anderen Abnehmer finden wird, aber mitnichten ca. 75 „neue“ Händler, die nach einer kräftigen Investition, damit das große Geld verdienen können. (Das tun im Übrigen auch heute schon die ordinären Citroen Partner nebst angeschlossenen Agenturen nicht…man kann auch von einer Geldvernichtungsmaschine sprechen). Also weitermachen und mit Volldampf ab an die Wand!


PSA Kenner

07.04.2016 - 19:26 Uhr

Mein lieber Herr "Drive the Passion"! Oder kann ich sagen Herr CItroen Deutschland Manager? Genau an solchen Leuten wie Ihnen krankt die Marke CItroen. Keine Ahnung vom NW-Verkauf. und Duck auf die Händler ausüben.Hocken Sie sich doch mal ein paar Monate an den Verkaufstisch und versuchen Sie DS zu verkaufen. Das Ergebnis möchte ich sehen. Dann können wir weiterreden. Oder sie geben Rabatte ohne Ende und verbrennen Geld. Der ganze Laden Köln sollte meiner Meinung nach dicht gemacht werden. Lieber alles in die Hand eines privaten Importeurs geben. Die dreschen keine Phrasen. Die machen einfach. So hat Mitsubishi auch wieder zurück zum Erfolg gefunden. Dank Emil Frey Gruppe.


Bernd Herre

07.04.2016 - 21:21 Uhr

@ Michael Kühnich habe den Beitrag von 'drive-the-passion' als Ironie verstanden. Sehen Sie sich die letzen beiden Sätze an.Ich spiel mal auch des Teufels Advocat:vom betriebswirtschaftlichen Standpunkt gesehen, ist PSA mit der Marke DS kurzfristig sicherlich auf einem guten Weg. Sie verdienen am CI, der den Händlern Kosten im niedrigen sechsstelligen Bereich beschert, bestimmt hohe fünfstellige Beträge und verkaufen Fahrzeuge, die in der Herstellung nur wenige Euro mehr kosten als ein Renault, für viele Tausend Euro mehr an die Kunden bzw. genauer gesagt an die Händler.


WEST

08.04.2016 - 07:34 Uhr

@ Herr Kühn. Erkennen Sie nicht die perfekt herrliche Ironie des Kommentars von Herrn oder Frau drive-the-passion? Alles ist gut. Nur die DS-Aktion scheint sinnfrei.


SM

08.04.2016 - 09:14 Uhr

Lieber Herr Kühn,schade,daß Sie es nicht zu deuten wissen:Der Kommentar von drive-the-passion ist ironisch gemeint.


A

08.04.2016 - 15:00 Uhr

Ironie versteht auch nicht jeder...


drive-the-passion

08.04.2016 - 17:21 Uhr

und noch ein Nachtrag, dass es der letzte auch noch versteht: "Drive the change" "Passion for Life"ich bin Renault Händler....


Externer

19.04.2016 - 10:44 Uhr

Ich erinnere mich noch gerne an eine Veranstaltung als der DS Verantwortliche von signifikaten Verkaufssteigerungen im Premium Produkt "DS" sprach. Zig Hundert Prozent Steigerung. Auf Nachfrage wurde die Zahl dann erklärt. Die Zahl die analysiert wurde war 5 zu 13 Fahrzeuge. So funktioniert Managment in Köln. Deswegen wirft man auch die Mitarbeiter raus, weil die im Gegensatz zu den teuer bezahlten Übersetzern aus Frankreich ( Managern) noch rechnen und denken können. Mittlerweile sitzen in Köln ja nur noch Dienstleister in den "Fachabteilungen" . Die sind den Managern hörig genug damit ihre Aufträge gesichert werden. Traurig Traurig was seid Jahren mit Peugeot und Citroen passiert. Fast 1000 Mitarbeiter in Deutschland versenkt , Existenzen ruiniert und nix gelernt...


SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!

-- Anzeige --

NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Auto News für die Automobilbranche: AUTOHAUS ist eine unabhängige Abo-Fachzeitschrift für die Automobilbranche und ein tagesaktuelles B2B-Online-Portal. AUTOHAUS bietet Auto News, Wirtschaftsnachrichten, Kommentare, Bilder und Videos zu Automodellen, Automarken und Autoherstellern, Automobilhandel und Werkstätten sowie Branchendienstleistern für die gesamte Automobilbranche. Neben den Auto News gibt es auch Interviews, Hintergrundberichte, Marktdaten und Zulassungszahlen, Analysen, Management-Informationen sowie Beiträge aus den Themenbereichen Steuern, Finanzen und Recht. AUTOHAUS bietet Auto News für die Automobilbranche.