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Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg: Michael Ziegler zum 65. Geburtstag

Michael Ziegler feiert an diesem Samstag seinen 65. Geburtstag.
© Foto: Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg

AUTOHAUS-Herausgeber Prof. Hannes Brachat über eine Branchenpersönlichkeit, der bis heute die so wichtige Balance zwischen Herz und Beruf vorbildlich glückt.


Datum:
27.03.2020
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Von AUTOHAUS-Herausgeber Prof. Hannes Brachat

In einer Zeit, in der fast nichts mehr geht ohne Beratung und Werbung und Design und Manipulation, wirkt eine Persönlichkeit wie Michael Ziegler wie die Ursprünglichkeit selbst. Man muss auf ihn zuleben, um ihn erschließen zu können. Sein wahres Mysterium sollte in seinem Berufsleben die Kunst der "Logistik" werden. Hohe Verfügbarkeit, schnelles Drehen und alles just in time. Das heißt, er kann peinlich genau auf jedes Teil hinschauen, dann aber auch tolerant gewähren lassen, bis das Geschaute unter seiner Hand Form erhält. Und das in hohem Genauigkeitsgrad. Toleranz ist ein besonderes Merkmal von ihm, obwohl der bayerische Schwabe, der er von Geburt an ist, doch sehr penibel ist. Gelten doch die "Bayerischen Schwaben" nach den Stuttgartern und den Ulmern als die geizigsten Schwaben. Er war nicht umsonst Präsidiumsmitglied beim FC Augsburg. Ante Bundesliga-Status. Wie ihn auch seine Zeit als Fußballtrainer und Schiedsrichter beim Bayerischen Fußballverband geprägt haben. Auf Pfiff, die Entscheidung ist gefallen. Und dazu muss man stehen. Die Konsequenz aus der fußballerischen Welt bis heute: Er läuft immer noch gerne! Mit Leidenschaft.

Nach dem Abitur (1976) widmete er sich an der jungen Reform-Universität Augsburg dem Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Ab 1981 sollte dann seine berufliche Welt der Mercedes-Benz-Organisation gehören. Erst als Assistent der Geschäftsleitung in Mannheim, dann in der Mercedes-Vertriebsorganisation Deutschland (1986). Ab 1993 fungierte er dann als Mitglied der Geschäftsleitung der Niederlassung Augsburg. Und damals war er schon mit Dominanz Leiter des Teilewesens, für Pkw wie für Nutzfahrzeuge. Das weitete sich dann auf den gesamten Service bis hin zum Qualitätsmanagement aus.

1996 kam der "Bruch", der Eintritt in die Schwabengarage, damals noch in der Rechtsform der AG gehalten, die älteste automobile Handels-AG Deutschlands. 1999 wurden ihm als Vorstandsmitglied der Schwabengarage Geschäfteführer-Funktionen in verschiedenen Tochtergesellschaften übertragen, dominant Aftersales und der Zentraleinkauf der Emil Frey Gruppe Deutschland. Von 2005 an baute die Emil Frey Gruppe ihre EFA Autoteilewelt auf und diese Welt, die der Logistik, ist eben bis heute seine eigentliche "berufliche Heimat", auch wenn er 2019 noch die herausfordernde Aufgabe als Geschäftsführer Einzelhandel der Emil Frey Gruppe Deutschland übernommen hat. Dazu gehörten die Übernahmen der ehemaligen Daimler-Niederlassungen Würzburg und Kassel. Wahrlich, eine Kärrnerarbeit, die mehr als einer ruhigen Hand bedürfen.

Zum Ehrenamt. Seit 2016 gehört er dem Vorstandszirkel des Kfz-Landesverbandes Baden-Württemberg an. Seit 2017 ist er auch Mitglied im Vorstand des Dachverbands ZDK und 2018 löste er im Verbund mit dem 100-jährigen Verbandsjubiläum des Kfz-Landesverbandes Baden-Württemberg Dr. Harry Brambach, seinen Vorstandskollegen aus der "Schwabengarage", als Präsident des Verbandes des Kfz-Gewerbes Baden-Württemberg ab. Da gab es aus der Schwabengarage AG mal eine dritte "Figur", eine geniale Leitfigur, ein Stuttgarter Schwabe, den langjährigen unvergesslichen Vorstandsvorsitzenden Lothar Pulvermüller. Auch er sollte einst Landesverbandspräsident werden. Einmal mehr wurde der Beste über handwerkliche Kleingeister und über "appenzellerische Eitelkeiten" verhindert. Ja, die Gewerbler stehen sich immer wieder selber im Weg. "Sir" Walter Frey, der geniale Gestalter über allem, weiß um die Bedeutung des Ehrenamtes für die Demokratie. Bitte, er lässt ein derartiges Ehrenamt als "Schwaben-Präsident" für einen seiner Top-Manager zu. Das ist alles andere als selbstverständlich, zumal im Teilebereich immer noch ein großer Ertragssegen vor allem in die Friedberger Teile-Scheune fließt und dieser abhängig ist von der täglichen Liefer- und engagierten Einkaufsbereitschaft. Das ist ein weiteres Stück Emil-Frey-Kultur!

Wenn einer wie Michael Ziegler auch als Aufsichtsratsvorsitzender von Techno fungiert, so zeigt auch das sein hohes Ansehen in der Reihe Deutschlands größter Autohändler, seinen tiefen und breiten Erfahrungsschatz und die Beherrschung des ersten logistischen Leitsatzes: Im Einkauf liegt der Gewinn! In seinen bayerisch-schwäbisch-verankerten Genen formuliert: "S'Maul aufmachen oder zahlen!" Das wurde dem Jubilar bereits am 28. März 1955 in Pessenburgheim/Holzheim, das liegt bei Donauwörth um es genauer in Deutschlands Landschaft einnorden zu können, in die Wiege gelegt.

Was zeichnet den Jubilar außer seiner Berufsprofession aus? Er ist mental alles andere als einer, der alles herunterzieht. Michael Ziegler hat ein weiteres großes Prä: Es ist seine ruhig-besonnene Wesensart wie die hohe Tugend der Gelassenheit. Wer eben mit Bedacht handelt, erreicht, was er erstrebt. Und er hat uns immer wieder unvermittelt vermittelt, dass Gelassenheit der wahre Schlüssel zum Glück ist. Lass es werden! Und weshalb hat der Jubilar ein sehr weites Herz? Wenn mir ein Manager seiner Kategorie seit 20 Jahren Jahr um Jahr zu Weihnachten einen persönlichen Weihnachtsgruß schreibt, dann fühle ich mich mehr als beschämt. Der hat doch anderes zu tun! Nein, Michael Ziegler, er tut das. Eben, mit Herz. Es ist ihm bis heute diese gar so wichtige Balance zwischen Herz und Beruf vorbildlich geglückt. Auch dazu ganz herzliche Gratulation!

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