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Scherer "Auto-Campus": Neues Showroom-Design von VW feiert Premiere

© Foto: Scherer Gruppe

Kundenorientiert, kommunikativ, ökologisch: In Bingen steht Deutschlands erstes VW-Autohaus, das nach dem "New Brand Design" der Marke errichtet wurde. Die Scherer Gruppe will mit dem Standort den Menschen stärker in den Fokus rücken.

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Die Scherer Gruppe hat als erster VW-Händler in Deutschland die neue Showroom-CI der Marke umgesetzt. Der nach dem sogenannten "New Brand Design" errichtete Betrieb stehe im Zentrum des im Frühsommer eröffneten "Auto-Campus" am Autobahndreieck Nahetal in Bingen, teilte das Unternehmen aus dem Hunsrück mit. Neben gestalterischen Aspekten habe man besonderen Wert auf Kundenfreundlichkeit und einen möglichst kleinen ökologischen Fußabdruck gelegt, erklärte Firmenchef Christian Scherer.

Die lichtdurchflutete Architektur des Autohauses soll nicht mehr allein die Fahrzeuge in den Mittelpunkt rücken, sondern auch den Menschen als ihren Nutzer gleichermaßen. Als emotionaler Blickfang dient eine zentrale Highlight-Bühne, auf der Fahrzeuge im Wechsel wirkungsvoll präsentiert werden können. Zahlreiche in Grau und Blau gehaltene Sitzgelegenheiten sollen die Kunden zum Verweilen und Kommunizieren einladen.

"Konfigurator-Lounges" verstärken Kundenerlebnis

Der Übergang zu den Beratungsflächen sei fließend, betonte Scherer. Die "Konfigurator-Lounges", wie der Kfz-Unternehmer diese Eigenentwicklung nennt, seien zur Verkaufsfläche offen, böten aber durch deckenhohe Abtrennungen nach links und rechts die vom Kunden geschätzte Privatsphäre. Auffällig seine die Bildschirme an den Trennwänden. Scherer: "Statt eines zentralen Konfigurationsbereichs haben wir jeden Verkäufer-Arbeitsplatz mit einem eigenen Großbild-Monitor ausgerüstet. Der Kunde hat so die Möglichkeit, die Ausstattungsvarianten im Dialog mit seinem Berater digital visualisiert zu erleben – bis ins kleinste Detail und in aller Ruhe."


Scherer Gruppe - neues VW-Autohaus in Bingen

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Das neue Autohaus soll daneben mit einem um 45 Prozent geringeren Energiebedarf und CO2-Ausstoß im Vergleich zu einem KfW-Referenzobjekt punkten. Um den Strombedarf zu decken, der auch in eine umfangreiche Ladeinfrastruktur für die wachsende Zahl an E-Fahrzeugen fließt, hat Scherer eine 450 kWp starke Photovoltaikanlage auf dem Dach installiert. Um Überschussstrom zu speichern und um Lastspitzen abzufangen, wurde zusätzlich ein 200-kWh-Stromspeicher angeschlossen. Wenn an dunklen Wintertagen Strom zugekauft werden muss, kommt dieser ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen.

Das nachhaltige Konzept des Energiehaushalts unterstreicht das Unternehmen mit einer eigens konstruierten Außenwand mit Holzlamellen-Verkleidung. "Mit der Verwendung des nachwachsenden Rohstoffs Holz in unserem Bau wollen wir nicht nur einen optischen Kontrast zu den außen dominierenden Werkstoffen Metall und Glas setzen, sondern auch deutlich machen, dass das Thema Nachhaltigkeit eine große Rolle bei unseren Planungen spielt", so Scherer.

Neben dem neuen VW-Autohaus ergänzt ab sofort auch ein neuer Skoda-Betrieb den "Auto Campus". Er folgt den bekannten Gestaltungsrichtlinien des tschechischen Autobauers. Auf dem weitläufigen Gelände haben nunmehr sechs Marken des Volkswagen-Konzerns eine neue Heimat gefunden: Audi, Cupra, Seat, Skoda, Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge. Neben Neuwagen werden auf der zunächst auf 340 Autos ausgelegten Ausstellungsfläche auch Qualitäts-Gebrauchtwagen der jeweiligen Hersteller – von "Audi Gebrauchtwagen Plus" über "TradePort" für VW Nutzfahrzeuge bis zu "Das WeltAuto" für Seat, Skoda und Volkswagen –angeboten.

"Über den Erwartungen"

Scherer freut sich über eine sehr positive Kundenresonanz nach den ersten Monaten: "Der Geschäftsverlauf nach dem Start liegt trotz Corona ganz klar über unseren Erwartungen. Das zeigt einmal mehr, dass der stationäre Handel in unserer Branche auch in digitalen Zeiten eine wichtige Rolle spielt." Entscheidend dabei sei, dass dem Kunden vor Ort ein Mehrwert geboten werde. Genau darauf ziele auch der neue VW-Showroom ab.

Zur Scherer Gruppe gehören derzeit 32 Autohäuser an 20 Standorten in Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg, im Saarland und in Bayern. Neben den genannten VW-Konzernmarken gehören auch Porsche und MAN sowie Maserati zum Portfolio. Mit über 1.900 Mitarbeitern, rund 37.000 verkauften Fahrzeugen und über einer Milliarde Euro Umsatz gehört das 1937 gegründete Familienunternehmen zu den zehn größten Autohändlern Deutschlands. Stammsitz ist Simmern. (rp)


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