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Tarifabschluss: Mehr Geld für Kfz-Beschäftigte in NRW

10.03.2022 10:33 Uhr | Lesezeit: 2 min
Werkstatt Reparatur
Die Tarifentgelte im nordrhein-westfälischen Kfz-Gewerbe steigen zum 1. April 2022.
© Foto: Berner Group

Die Arbeitgebervertreter des Kfz-Landesverbands und die Christliche Gewerkschaft Metall haben sich trotz angespannter Lage in der Autobranche auf einen Tarifabschluss verständigt.

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Die Entgelte und Ausbildungsvergütungen im nordrhein-westfälischen Kraftfahrzeuggewerbe steigen ab April in zwei Stufen. Darauf haben sich die Arbeitgebervertreter des Kfz-Landesverbands und die Christliche Gewerkschaft Metall (CGM) verständigt. Den Angaben zufolge erhöhen sich die Tarifentgelte ab 1. April 2022 in allen Entgeltgruppen um 3,4 Prozent. Eine weitere Erhöhung um 2,2 erfolgt zum 1. April 2023.

"Die zusätzliche Belastung der Unternehmer ist aufgrund der Lieferengpässe im Neuwagenbereich groß", erklärte Reiner Irlenbusch, Vorsitzender der Verhandlungskommission und Vorstandsmitglied des Kfz-Gewerbes NRW, einer Mitteilung zufolge. "Wir konnten aber nicht die Augen vor der momentanen Inflationsrate sowie dem rapiden Anstieg der Verbraucherpreise verschließen."

Um die Autoberufe für junge Menschen attraktiver zu machen, bekommen auch die Azubis mehr. Laut Irlenbusch werden die Vergütungen zum 1. August 2022 auf 760 Euro im ersten, auf 800 Euro im zweiten, auf 895 Euro im dritten und auf 985 Euro im vierten Ausbildungsjahr angehoben. Ein Jahr später soll es eine weitere Erhöhung (790 Euro / 830 Euro / 930 Euro / 1.025 Euro) geben. Die Tarifverträge können erst zum 31. März 2024 wieder gekündigt werden.

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KOMMENTARE


FrankF

10.03.2022 - 11:14 Uhr

Was für ein Wahnsinn, immer mehr brutto mit immer mehr Abzügen. Versteht das keiner? Die Preise steigen überall mindestens wie ihre Lohnerhöhung brutto zzgl. AG Anteil. Und vom übrig gebliebenen Netto müssen Sie alles brutto bezahlen. Wenn Ihnen netto 2% bleiben und alles 5% teurer wird, ist das ein toller Deal?Lasst die Löhne wie sie sind und senkt um Gottes Willen endlich die Steuern und Abgaben auf ein erträgliches Maß. Und baut den Staat auf ein vernünftiges Maß ab, also mindestens auf 30, besser 20% Staatsquote ab. Das wäre eine ungeahnte Freiheit und Wohlstand für alle. Anscheinend sind alle so verblendet, dass sie das gar nicht mehr wollen…..


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