VW-Handel: Starke Gruppe integriert Deitert Suhre-Betriebe

Deitert Suhre-Stammbetrieb in Ibbenbüren
© Foto: Deitert Suhre

Zum neuen Jahr arrondiert der Osnabrücker VW-Konzernhändler sein Marktgebiet mit einem Zukauf in Nordrhein-Westfalen.

Die Starke Automobilgruppe wächst zum neuen Jahr. Mit Wirkung zum 1. Januar 2021 sind alle Gesellschaftsanteile der Deitert Suhre-Betriebe auf den Osnabrücker VW-Konzernhändler übergegangen. Alle Mitarbeiter und alle Marken in den Autohäusern in Ibbenbüren, Lengerich und Mettingen wurden übernommen. "Integriert in der Starke Gruppe können mehr Synergien generiert werden, von denen alle Standorte profitieren werden", sagte Deitert Suhre-Geschäftsführer Thorsten Pahl einer Mitteilung zufolge.

Erklärtes Ziel sei es, dem Kunden deutlich mehr zu bieten, betonte Pahl. Deitert Suhre könne künftig auf die kompletten Produktprogramme und Modellpaletten in den vertretenen Marken anbieten und auf über 1.000 Gebrauchtwagen und über 300 direkt verfügbare Neuwagen zugreifen. Auch im Servicegeschäft gebe es durch die Bündelung von Fachwissen und Ausstattung weitere Vorteile.

Die bisherigen Gesellschafterinnen Maria und Vera Deitert erklärten den Verkauf mit dem rasanten Transformationsprozess in der Kfz-Branche. Nur Unternehmen mit einer bestimmten Größe und Markenvielfalt biete sich künftig eine Perspektive. Die Tendenz zu mehr Fusionen und Anteilskäufen werde in den nächsten Jahren deutlich an Dynamik gewinnen.

Langjährige vertrauensvolle Geschäftsbeziehung

"Um für die Zukunft krisenfest aufgestellt zu sein, ist ein Verkauf des Unternehmens, verbunden mit einer regionalen strategischen Neuausrichtung, sinnvoll gewesen", betonten die früheren Inhaberinnen. Zudem bestehe zur Starke Gruppe seit vielen Jahren eine gute und vertrauensvolle Geschäftsbeziehung. "Wichtig ist auch, dass die Standorte weiterhin innerhalb eines familiengeführten Unternehmens bleiben", so Maria und Vera Deitert.

Die Starke Gruppe wurde vor 130 Jahren gegründet. Mittlerweile ist die fünfte Generation am Steuer. Mit dem Zukauf wachsen die Niedersachsen auf 660 Mitarbeiter und elf operative Standorte. Das Markenportfolio umfasst VW Pkw, VW Nutzfahrzeuge, Audi, Porsche, Fiat Professional sowie Skoda und Seat (jeweils Service). 2020 verkaufte das Unternehmen nach eigenen Angaben rund 4.000 Neu- und 7.000 Gebrauchtwagen. (rp)


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