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Carsharing-Dienst: Miles mit Umsatzsprung

Miles will auch 2021 profitabel sein.
© Foto: Miles/Alena Zielinski

Mobilitätsunternehmen gehörten 2020 nicht zu den Gewinnern der Corona-Krise. Es gibt aber Ausnahmen. Dazu zählt der Berliner Carsharer Miles, der als Gesamtunternehmen erstmals profitabel war.


Datum:
01.03.2021
Autor:
Ralf Padrtka
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Der Carsharing-Anbieter Miles blickt auf ein ereignis- wie erfolgreiches Jahr zurück. 2020 habe man trotz Corona seine gesteckten Ziele erreicht und sei auf Städteebene profitabel gewesen, teilte das Berliner Unternehmen am Montag mit. Den Umsatz habe man auf 20 Millionen Euro fast vervierfachen können (2019: 5,7 Millionen Euro).

Der positive Trend wurde zwar vom zweiten Lockdown gebrochen, die Geschäftsführung sieht sich in ihrer Strategie dennoch bestätigt. "Die Mobilitätsbranche war kein Corona-Gewinner. Ganz im Gegenteil, Deutschland war dazu angehalten zu Hause zu bleiben. Das heißt, mit Blick auf die Pandemie ist es umso erfreulicher, dass es für Miles so ein erfolgreiches Jahr war", sagte CEO Oliver Mackprang.

Das Unternehmen war 2020 stark auf Wachstumskurs. Die Fahrzeugflotte wurde verdoppelt, die Geschäftsgebiete erweitert, neue Angebote gelauncht, darunter verschiedene Tagestarife für Pkw und Transporter sowie Partnerschaften mit Mobilitätsplattformen geknüpft. So wurde Miles als einziger Carsharingdienst in die Multi-Mobility-App Free Now von BMW und Daimler integriert. Außerdem hat der Anbieber eine eigene Werkstatt aufgebaut und eine eigene App eingeführt, die für mehr Flexibilität und Schnelligkeit im operativen Tagesgeschäft sorgen soll.

Zuversicht für 2021

Dem Wachstumstrend wolle das Mobilitätsunternehmen auch in diesem Jahr folgen und damit profitabel sein, betonte Mackprang. Es sei geplant, neue Standorte zu eröffnen sowie existierende Gebiete zu erweitern und Vororte einzuschließen. "Wichtigstes Vorhaben bleibt weiterhin aber die ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit von Carsharing aufzuzeigen."

Miles wurde 2016 von Alexander Eitner und Florian Haus gegründet. Aktuell ist der Free-Floating-Anbieter in Berlin, Hamburg, München, Köln und Düsseldorf aktiv. Mit über 3.000 Fahrzeugen ist man nach eigenen Angaben Deutschlands drittgrößtes bzw. größtes konzernunabhängiger Carsharer.

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