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Corona-Folgen: Deutlich weniger Anträge für E-Auto-Prämie

Seit Start des Förderprogramms im Sommer 2016 sind bisher insgesamt 198.321 Anträge eingegangen.
© Foto: stadtratte/stock.adobe.com

Nach dem Rekord kam der Absturz: Die Zahl der Anträge auf die staatliche Kaufprämie für Elektroautos und Plug-in-Hybride ist im April massiv gesunken.


Datum:
06.05.2020
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Im April gab es deutlich weniger Interesse an der staatlichen Kaufprämie für Elektroautos und Plug-in-Hybride. Mit 6.483 lag die Zahl der neuen Anträge nur rund halb so hoch wie beim Rekord im März, wie aus am Dienstag veröffentlichten Zahlen des zuständigen Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Eschborn hervorgeht.

Im Einzelnen wurden 3.659 Anträge für reine Elektroautos mit Batterieantrieb gestellt, 2.822 für Plug-in-Hybride und zwei für Brennstoffzellenautos. Die Kaufprämie soll den Absatz von Autos mit elektrifiziertem Antrieb fördern. Für reine Elektroautos mit Batterie oder Brennstoffzelle gibt der Staat inzwischen bis zu 3.000 Euro, bei Plug-in-Hybriden sind es bis zu 2.250 Euro. Zudem müssen die Autohersteller einen Rabatt in mindestens gleicher Höhe gewähren.

Seit Start des Förderprogramms im Sommer 2016 sind bisher insgesamt 198.321 Anträge eingegangen. Die meisten waren mit 29.180 für Fahrzeuge der Marke BMW, dahinter folgen Renault mit 24.861 und VW mit 24.696.

Elektromobilität verliert aktuell an Bedeutung

Und es gibt Anzeichen, dass für die Elektromobilität keine schnelle Erholung zu erwarten ist: So hat sich beim Online-Neuwagenvermittler MeinAuto.de der Anteil von Elektroautos, Plug-in-Hybriden und Hybriden an den Anfragen seit Ende Februar fast halbiert. "Es zeigt sich, dass das Thema Elektromobilität in der aktuellen Situation teils deutlich an Bedeutung verloren hat", sagte Geschäftsführer Marco Steinfatt. Da zwischen Kaufinteresse und der Zulassung eines Autos beziehungsweise dem Antrag auf die Kaufprämie typischerweise Monate vergehen, gibt die Entwicklung der Anfragen Hinweise auf die künftige Entwicklung bei den Förderanträgen. (dpa)

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