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Europäische Batteriefertigung: PSA und Total investieren Milliarden

PSA und Total investieren in große Fabriken zur Batteriefertigung.
© Foto: PSA

Die beiden Konzerne investieren Milliarden in den Aufbau einer Batteriefertigung in Europa. Die geplanten Fabriken im französischen Douvrin und in Kaiserslautern werden auch von den Regierungen in Frankreich und Deutschland gefördert.


Datum:
04.09.2020
1 Kommentare

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Der Peugeot-Hersteller PSA mit seiner deutschen Tochter Opel und der französische Energiegigant Total mit seiner Tochtergesellschaft Saft wollen Milliarden in den Aufbau einer europäischen Batteriefertigung investieren. Die Konzerne unterschrieben eine Vereinbarung für ihr schon länger geplantes Gemeinschaftsunternehmen Automotive Cells Company (ACC), wie PSA am Donnerstag mitteilte.

Das Vorhaben werde von den Regierungen in Deutschland und Frankreich mit zusammen 1,3 Milliarden Euro gefördert, teilte PSA weiter mit. Insgesamt seien Investitionen von mehr als fünf Milliarden Euro geplant. Der Hersteller bestätigte frühere Angaben, wonach zwei große Fabriken im französischen Douvrin und in Kaiserslautern entstehen sollen. Nach früheren Informationen von Opel-Chef Michael Lohscheller werden in Kaiserslautern 2.000 Arbeitsplätze geschaffen.

EU-Länder wollen rechtzeitig zum Boom von Elektroautos Batteriefabriken aufbauen. Europa müsse unabhängiger von Batterieherstellern in Asien werden, die die Preise anheben könnten, hatte Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron zu Jahresbeginn gefordert. Er gab im Januar den Startschuss für eine Batteriezellen-Pilotfertigung im südwestfranzösischen Nersac. (dpa)

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KOMMENTARE


Frank Kirstein

04.09.2020 - 18:43 Uhr

Wenn das auch nur wieder eine sogenannte Boxing-Fabrik werden soll, wird das der europäischen Autoindustrie auch nicht weiterhelfen, den Strukturwandel positiv zu gestallten. Da die Zellenentwicklung und die damit einhergehenden F&E weiterhin bei den 4 großen asiatischen Batterieherstellern + Tesla verbleiben, wird diese Fabrik, wie auch alle anderen von den Autoherstellern initiierten Batterie-"Fabriken", nur eine verlängerte Werkbank der Asiaten sein. Die mit asiatischem Knowhow und ungefähr 5 Jahren Entwicklungsvorsprung in der Zellenentwicklung produzierten Zellen werden nämlich nur in europäischen Fabriken zu sogenannten Modulboxen zusammengefügt. Das ist vergleichbar mit einem iPhone das in China bei Foxcom zusamen gebaut wird.Einzig die Firma Varta wird sich wohl in nahe Zukunft mit der Entwicklung von Zellen für E-Fahrzeuge beschäftigen. Hoffen wir mal, das die das schaffen...!


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