Mit dem Nuvolari schlägt Audi ein neues Kapitel seiner Sportwagenhistorie auf. Der Supersportwagen ist das erste Modell der Marke mit High-Performance-Hybridantrieb und markiert zugleich den Start einer neuen technologischen und gestalterischen Ära. Mit 1.001 PS Systemleistung und einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 350 km/h wird der Nuvolari laut Audi "zum stärksten und schnellsten Serienmodell" bislang.
Audi Nuvolari
Auch optisch steht der Audi Nuvolarifür einen Neuanfang. Als erstes Serienfahrzeug der neuen Designphilosophie verbindet er die Performance-Ansprüche eines Supersportwagens mit einer klaren, eigenständigen Formensprache. Seine Proportionen werden maßgeblich durch den Mittelmotor bestimmt. Das Ergebnis ist ein monolithischer Fahrzeugkörper mit kraftvoller Präsenz, breiter Haltung und souveränem Auftritt.
Audi Nuvolari bietet extreme Leistung
Für den Antrieb kombiniert Audi einen 4,0-Liter-V8-Biturbo mit drei Axialfluss-Elektromotoren. Der Verbrenner leistet 588 kW beziehungsweise 800 PS, die E-Maschinen kommen auf jeweils 110 kW. Zusammen ergibt das eine maximale Systemleistung von 736 kW, also 1.001 PS. Die Lithium-Ionen-Batterie verfügt über eine Bruttokapazität von 7,3 kWh. Der V8 liefert bis zu 730 Newtonmeter Drehmoment und dreht bis 10.000 Umdrehungen pro Minute – ein Wert, der bislang vor allem aus dem Motorsport bekannt ist.
Die Fahrleistungen fallen entsprechend spektakulär aus: Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der Audi Nuvolari in 2,6 Sekunden, die Marke von 200 km/h erreicht er nach 6,8 Sekunden. Möglich machen das mehrere von der Formel 1 inspirierte Technologien. Dazu gehören der High-Performance-Hybridantrieb, Allrad quattro predictive ride, aktive Aerodynamik und ein neu entwickelter Audi Space Frame mit Carbon-Exterieur.
Auch die Bremsanlage ist auf extreme Belastungen ausgelegt. An der Vorderachse arbeiten Zehnkolben-Festsättel mit 420 mal 40 Millimeter großen Bremsscheiben, hinten kommen Vierkolben-Sättel mit Scheiben im Format 410 mal 32 Millimeter zum Einsatz. Die Kombination soll eine ausgewogene Bremsbalance und hohe thermische Stabilität sicherstellen.
Im Innenraum konzentriert sich alles auf die Fahraufgabe. Die reduzierte Architektur bündelt alle wesentlichen Bedienelemente im direkten Sichtfeld der Fahrerin oder des Fahrers. Auch das Human Machine Interface folgt diesem Ansatz. Farbige Akzente greifen Anleihen beim legendären Auto Union Typ C auf und erinnern an die Rennsportära der 1930er Jahre.
Der Name Nuvolari verweist auf Tazio Nuvolari, eine der prägendsten Persönlichkeiten der Motorsportgeschichte. Die Produktion des Supersportwagens ist auf 499 Exemplare limitiert. Die Auslieferung soll im ersten Halbjahr 2027 beginnen. Preise sind noch nicht bekannt.