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Neckarsulm: Audi trennt sich von Hunderten Leiharbeitern

Audi trennt sich von Hunderten Leiharbeitern in Neckarsulm.
© Foto: Audi

Audi trennt sich von Hunderten Leiharbeitern in Neckarsulm. Da die Phase außergewöhnlichen Wachstums abgeschlossen ist, will der Preiumautobauer den Umfang der Leiharbeit sukzessive reduzieren.


Datum:
26.07.2012
7 Kommentare

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Audi trennt sich von Hunderten Leiharbeitern in Neckarsulm. "In Neckarsulm ist in den letzten beiden Jahren die gesamte Modellpalette neu angelaufen", sagte ein Sprecher am Donnerstag auf dpa-Anfrage. "Da diese Phase außergewöhnlichen Wachstums nun erfolgreich abgeschlossen ist, kann auch der Umfang der Leiharbeit sukzessive reduziert werden."

Zuvor hatte der SWR berichtet, dass sich der Autobauer innerhalb eines Jahres schrittweise von mehreren hundert Leiharbeitern trennen wolle. Spekulationen des Senders, dass der Abbau mit einer geringeren Nachfrage in Südeuropa zusammenhänge, bestätigte der Sprecher nicht. Audi beschäftigt in Deutschland rund 2.800 Zeitarbeiter, die Hälfte davon in Neckarsulm. (dpa)

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KOMMENTARE


wassmer

26.07.2012 - 17:13 Uhr

Ein Gewinnrekord nach dem anderen vorweisen und nicht in der Lage, ein paar Hundert Mann zu übernehmen.


Michael Kühn

26.07.2012 - 20:32 Uhr

Ist klar: "Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan + Tschüß" Es ist ja so einfach Leiharbeiter zu entsorgen + bei Bedarf wieder anzufordern. Die Fürsorgepflicht eines jeden Arbeitgebers greift hier ja nicht... (Es sind die Sklaven der Neuzeit) Die ursprünglichen Gedanken und Flexibilität der Leiharbeit werden seit vielen Jahren, mit wachsender Begeisterung, nach meinem Dafürhalten, erheblich mißbraucht und grenzenlos ausgeweitet...


Derek Finke

26.07.2012 - 21:30 Uhr

@wassmer Gewinne spiegeln die Vergangenheit eines Unternehmens wider. Entlassungen haben aber Wirkung in die Zukunft. Man muss das nicht gut finden, aber so ist es nun einmal.


Andreas Weber

27.07.2012 - 08:28 Uhr

Naja, bei 8,8 Millarden verdienst in den ersten 6 Monaten kann man an Hersteller schon Angst bekommen das man bald Pleite geht. Daher ist es für das Management überlebensnotwendig sich von Personal zu trennen. Es wäre doch fatal wenn der Vorstand anstatt 15 Mio`s nur noch 14,8 verdient. Da müssen dann die Leute raus. Der Shareholder wird das schon positiv empfinden.


M. Kain

27.07.2012 - 08:55 Uhr

@wassmer Der Name "Leiharbeiter" sagt doch was aus, oder?


Dieter M. Hölzel

27.07.2012 - 10:35 Uhr

So geht es da seit Jahren schon zu, in dieser kapitalistischen Dik- tatur. Politik ist nur noch eine Randerscheinung, die das Kapital vor sich her treibt. Subventionen vom Staat und die Leihsklaven dem Staat vor die Füße werfen, dies im christlichen Abendland. Wie war das beim Murmelspiel, wenn der Eine alle Murmel hat, können die Anderen nicht mehr mitspielen, aber der Eine spielt dann mit sich selber. Die Steigbügelhalter sitzen in der Politik, haben diverse Be- raterverträge für die Zukunft, einer dieser Politschmarotzer liefert jetzt Gas nach Deutschland, irgendwie auch ein Leihsklave, aber mit grandiosen Perspektiven, vorbereitet, als Basta noch sein Sprachge- brauch war und den Griechen die gefälschten Bilanzen abgenommen hat. Denk´ ich Deutschland bei Nacht...................!


uwe meier

27.07.2012 - 12:51 Uhr

http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,g81kruw95op42l08~cm.asp


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