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Opel-Mutter: PSA-Absatz bricht um zehn Prozent ein

PSA verkaufte 2019 weltweit 3,49 Millionen Fahrzeuge, zehn Prozent weniger als 2018.
© Foto: picture alliance / Alexander Pohl / NurPhoto

Während sich Hersteller wie VW oder BMW aus 2019 mit einem leichten Plus bei den Verkäufen verabschieden konnten, muss PSA ein deutliches Minus verkraften. Auch der Absatz von Opel und der britischen Schwestermarke Vauxhall schrumpfte.


Datum:
16.01.2020
2 Kommentare

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Der Absatz des Opel-Mutterkonzerns PSA ist im vergangenen Jahr um zehn Prozent eingebrochen. Der Hersteller mit den französischen Traditionsmarken Peugeot und Citroën verkaufte nach eigenen Angaben vom Donnerstag weltweit 3,49 Millionen Fahrzeuge. Im Jahr 2018 waren es noch 3,88 Millionen Fahrzeuge gewesen. Bereinigt um den Iran, wo der Konzern seine Aktivitäten eingestellt hatte, betrug das Absatzminus im vergangenen Jahr 6,6 Prozent.

PSA will mit dem italienisch-amerikanischen Hersteller Fiat Chrysler fusionieren. Opel schreibt nach der Übernahme durch PSA zwar wieder Gewinne, doch der rigide Sparkurs kostet etliche Jobs. PSA-Konzernchef Carlos Tavares will die Geschäftszahlen für 2019 Ende Februar vorstellen.

Der Absatz von Opel und der britischen Schwestermarke Vauxhall schrumpfte um 5,9 Prozent auf 977.000 Fahrzeuge, wie der Hersteller mitteilte. Der PSA-Konzern setzte auf dem Stammmarkt Europa im vergangenen Jahr gut drei Millionen Fahrzeuge ab, das war ein Minus von 2,5 Prozent. Erhebliche Rückgänge gab es in Lateinamerika, Afrika, China und dem Mittleren Osten. (dpa)

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KOMMENTARE


M.Bellinger

16.01.2020 - 18:13 Uhr

Hier wird deutlich wie fragil auch die Entwicklung bei PSA ist. Der Konzern möchte eine Art Leitwolf im neuen PSA/FCA Konglomerat werden, hat aber selbst auch nicht nur Gold anzubieten. Oft schon zitiert, wenn zwei Einäugige sich zusammenschließen .......Mal sehen wie sich die Anteilseigner ( Dongfeng, Frankreich, FamilienPeugeot und Angelli/Elkann ) um die Macht streiten werden. Das könnte für die Allianz großes Gift werden.


Fred Feuerstein

17.01.2020 - 15:55 Uhr

Das Problem bei PSA ist einfach das keine Struktur im Konzern herrscht .Gerade was Qualität ,Rückrufe da ist ein reines Chaos .Dies merkt der Kunde und geht lieber zu Hersteller mit Verantwortung und Qualität.


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