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Pkw-Markt: Vans werden zum Auslaufmodell

Minivans und Vans, einst als praktische Familientransporter begehrt, sind in den vergangenen fünf Jahren fast zum Auslaufmodell geworden.
© Foto: VW

Für ein Auto genügt es heute nicht mehr, praktisch und familienfreundlich zu sein. Das ist ein schlechtes Zeichen für Vans. Und lässt sich mit Zahlen untermauern.


Datum:
05.08.2019
2 Kommentare

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Minivans und Vans, einst als praktische Familientransporter begehrt, sind in den vergangenen fünf Jahren fast zum Auslaufmodell geworden. Das geht aus Zahlen hervor, die das Analyseinstitut Jato Dynamics veröffentlicht hat. Wurden in Deutschland 2013 noch 419.000 Fahrzeuge vom Schlag eines VW Sharan, Renault Espace oder Ford S-Max verkauft, waren es im vergangenen Jahr lediglich noch 346.000. Ein ähnliches Bild ergibt sich auch, wenn man Österreich und die Schweiz hinzunimmt. In der sogenannten DACH-Region gingen die Neuzulassungen von Vans von 519.000 auf 411.000 zurück.

Ersetzt wurden die Vans durch SUV und Pkw-Varianten von Fahrzeugen, die eigentlich als Transporter konzipiert wurden, wie beispielsweise einem VW Multivan, einem Renault Trafic oder einem Toyota Proace. In Europa ist fast jeder Dritte Neuwagen inzwischen ein SUV. 2013 entschieden sich in Deutschland 363.000 Kunden für ein SUV, 2018 waren es 817.000. Aktuell hat das Kraftfahrtbundesamt sogar einen Gleichstand zwischen Golfklasse und SUVs ausgemacht. Die Neuzulassungen der Pkw-Versionen von Transportern stiegen von 30.000 Einheiten 2013 auf 50.000 im vergangenen Jahr. (SP-X)

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KOMMENTARE


Oliver Kreuzer

05.08.2019 - 16:01 Uhr

Der SUV liegt im Trend, der Familien-Van, die Cabrios und die Coupes tun sich schwer. Umso exklusiver ist heutzutage das Fahren in einen Cabrio oder Coupe!


Mim

05.08.2019 - 23:06 Uhr

Ein Auto wie VW Sharan, Renault Espace oder Ford S-Max als "Van" zu bezeichnen, ist schon der erste Fehler. Wie lang, hoch oder breit und wieviel-sitzig ein Kombi ist, das ist unerheblich für einen Van, solange ich nicht aufstehen kann und nach hinten zur Schiebetüre aussteigen.Solange Hochkombis wie VW Sharan, Renault Espace oder Ford S-Max als Van bezeichnet werden, wird dem Kunden ein Appel für ein Ei verkauft.Klar, wer ein Ei will, der soll eins haben, aber nicht nachher beschweren, wenn man nicht aufstehen kann.Ich fahre einen "Ford Transit Euroline", habe mich an enge Parklücken gewöhnt, und habe bei der gleichen Verkehrsfläche wie S-Max oder M-Klasse 7 Sitze, 1,60 Steh-Höhe und freien Durchgang zur Schiebetüre, von den 12-Kubikmetern Stauraum ganz zu schweigen


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