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Porsche-Chef zuversichtlich: Formel-1-Projekt kann profitabel sein

Oliver Blume sieht die Formel 1 auf einem Niveau mit der Champions League und Olympia.
© Foto: Porsche

Porsche prüft seit längerem ein Engagement in der Rennserie, wenn ab 2026 ein neues Regelwerk greift.


Datum:
24.06.2022
Autor:
dpa
Lesezeit: 
3 min
2 Kommentare

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Im Falle eines Einstiegs in die Formel 1 sieht Porsche kein größeres wirtschaftliches Risiko. Er sei "zuversichtlich, dass es profitabel" sein könne, sagte Porsche-Chef Oliver Blume der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitag). Der Autobauer prüft seit längerem ein Engagement in der Rennserie, wenn ab 2026 ein neues Regelwerk greift. Dann sollen die Hybrid-Motoren mit 100 Prozent nachhaltigem Kraftstoff betrieben werden. Der Verbrenner im Aggregat soll nur noch 50 Prozent der Leistung beitragen, der Rest ist elektrisch. Das passt zur künftigen Ausrichtung der Autobranche.

"Wir begrüßen den Entwurf des Reglements", sagte Blume. Dadurch gebe es, was nur alle zehn Jahre vorkomme, eine Einstiegschance. "Und wenn wir uns in der Königsklasse des Rennsports engagieren, dann mit einem starken Partner", fügte Finanzvorstand Lutz Meschke in der "FAZ" hinzu. Experten rechnen damit, dass Porsche beim Red-Bull-Team um Weltmeister Max Verstappen einsteigen will.

Zuletzt stockten allerdings die Gespräche mit dem Weltverband Fia über die konkreten Details des neuen Reglements. Es wird erwartet, dass die Verhandlungen im Sommer abgeschlossen sind und dann Porsche sowie möglicherweise auch Audi ihre Formel-1-Pläne konkretisieren.

Blume begründete das Interesse mit dem wachsenden Erfolg der Motorsport-Königsklasse. "Im vergangenen Jahr haben über 1,5 Milliarden Fernsehzuschauer die Formel 1 verfolgt", sagte er. In den digitalen Kanälen sei die Rennserie "die Sportart, die am stärksten an Interesse gewinnt", fügte er hinzu. Für ihn spiele die Formel 1 in einer Liga mit der Fußball-Champions-League, den Olympischen Spielen oder der Fußball-WM.

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KOMMENTARE


emk

24.06.2022 - 21:02 Uhr

Ist der VW Konzern wirklich so Vermessen, dass man in dieser Zeit (Krieg/allgemeine Lebenskosten/Pandemien/leere Kranken und Rentenkassen etc.) mit Porsche und Audi in die F1 ein zusteigen? Verdient dieses Unternehmen mit seinen Fahrzeugen so viel Geld um sich gleichzeitig mit zwei Marken in diesem "Zirkus" zu angagieren? Das heißt doch, dass die meistens mit Fehler ausgelieferten Kundenfahrzeuge einfach viel zu teuer sind und das Unternehmen und die Vorstände zu viel Geld verdienen. Warum keine bezahlbaren Fahrzeuge?


Michael Bellinger

01.07.2022 - 17:33 Uhr

Die EU hat das „Verbrenner Aus“ in 2035 beschlossen. Warum sollte der Konzern dann nochmals soviel Geld in die Hand nehmen und mit zwei Konzernmarken in die F 1 einsteigen. Allein vom Einstieg 2026 bis zum ersten Erfolg werden Jahre vergehen. Das belegen besonders die Wettbewerber wie Mercedes und Honda. Renault müht sich ebenfalls seit einigen Jahren, ohne nennenswerte Erfolge. Solch eine Geldvernichtung ist völlig überflüssig und sichert weder Arbeitsplätze noch Image.


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