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Ssangyong: "Wir spüren die Dieselthematik deutlich"

Ssangyong Deutschland-Chef Ulrich Mehling mit dem neuen Rexton
© Foto: Ralph M. Meunzel/AUTOHAUS

Die Dieselkrise trifft auch eine Nischenmarke wie Ssangyong. Deutschland-Geschäftsführer Ulrich Mehling hofft, dass sich mit der Neuauflage des großen Rexton das Blatt wendet.


Datum:
20.11.2017
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Von Ralph M. Meunzel/AUTOHAUS

AH: Wie ist das Jahr für Ssangyong gelaufen?

U. Mehling: Insgesamt zufriedenstellend, wobei wir die Dieselthematik deutlich gespürt haben. Ich gehe von 3.100 Neuzulassungen in diesem Jahr aus. Wir haben einen hohen Dieselanteil und konnten die Verluste nicht vollständig mit Benzinmodelle kompensieren. Gerade der Privatkunde hält bei Dieselmodellen deutlich zurück. Wir hoffen, dass sich das Blatt mit dem neuen Rextron wendet, gerade weil der Diesel in diesem Segment eine wichtige Rolle spielt.

AH: Wie sieht die Planung 2018 aus?

U. Mehling: Der neue Rexton wird uns sicher neue Kunden bringen. Es geht uns als Privatimporteur allerdings darum, dass wir wirtschaftlich gut aufgestellt sind. Der Handel und wir wollen Geld verdienen. Wir sind also nicht ausschließlich volumenorientiert. Deshalb rechne ich mit 3.000 Verkäufen in 2018.

AH: Mit dem Rexton ist Ssangyong in Deutschland bekannt geworden. Was bietet das neue Auto?

U. Mehling: Das Auto ist eine völlige Neukonstruktion und basiert auf einen Leiterrahmen. Das erlaubt uns 3,5 Tonnen an Anhängelast. Die Geräuschdämmung und die Lenkung haben sich deutlich verbessert. Wir haben jetzt eine Reihe von Assistenzsystemen und sind davon überzeugt, dass wir ein überzeugendes Fahrzeugkonzept im Segment der großen SUV bieten.


Ssangyong Rexton (2018)

Bildergalerie

AH: Was ist der USP des Rexton?

U. Mehling: Die 3,5-Tonnen-Anhängelast in Verbindung mit einem hervorragenden Preisleistungsverhältnis. Wir haben hier das günstigste Angebot im Markt.

AH: Wie weit sind Sie beim Händlernetz?

U. Mehling: Wir haben jetzt 188 Händler mit 220 Standorten. Wir legen hier nur leicht zu, auch weil wir die Wachstumsgeschwindigkeit verringert haben. Wir haben inzwischen aber auch Händler, die in der Lage sind zwischen 40 und 50 Autos pro Jahr zu verkaufen.

AH: Wo setzen Sie Ihre Schwerpunkte im Marketing?

U. Mehling: Wir wollen mit sogenannten Plug and Play-Aktionen unseren Händlern komplette Marketingpakete anbieten. Viele Betriebe erwarten hier von uns eine Hilfestellung.

AH: Herzlichen Dank für das Gespräch!

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