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Subaru auf dem Genfer Autosalon: "Wir gehen einen eigenen Weg"

Auch bei Subaru nimmt jetzt die Elektrifizierung Fahrt auf.
© Foto: Manuel Eder/AUTOHAUS

Auch bei der Allradmarke Subaru beginnt das Elektro-Zeitalter. In Genf stellen die Japaner erstmals ihr neues Mild-Hybrid-System vor. Weitere Highlights sind der neue Forester und eine kernige Studie.


Datum:
07.03.2019
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Von Manuel Eder/AUTOHAUS

Mit der Europapremiere des neuen Forester, einem neuen Mild-Hybridsystem und einer kernigen Fahrzeugstudie präsentiert sich Subaru in diesem Jahr auf dem Genfer Autosalon (bis 17. März). Mit der fünften Generation des Forester aktualisiert der japanische Allradspezialist eines seiner wichtigsten Modelle für den deutschen Markt. Mit 35 Prozent Anteil (2.598 Einheiten) verkaufte sich der Geländewagen in der deutschen Jahresbilanz 2018 und wurde dabei nur vom XV überholt (40 Prozent Anteil aller Verkäufe oder 2.915 Einheiten).

Weltweit meldet die Nippon-Marke den achten Produktionsrekord in Folge und lag 2018 bei 1.063.000 produzierten Fahrzeugen. In Europa wurden davon im vergangenen Jahr 40.600 Einheiten verkauft, ein Plus von vier Prozent. Dazu tragen vor allem die SUV-Zugpferde bei, die für 86 Prozent der verkauften Modelle stehen.

Folgerichtig führt Subaru auch für Forester und XV erstmals einen elektrifizierten Antrieb – "e-Boxer" genannt – ein. Der Messeauftritt in Genf war zugleich der erste größere Auftritt von Subaru Deutschland-Chef Volker Dannath, der im Februar wieder die Geschäftsleitung in Friedberg übernahm.

Ausblick für die deutschen Händler

Eine neue völlig neue Antriebstechnologie, die Forester-Europapremiere, die Updates für XV und Levorg und dazu noch ein Concept Car: "Für unsere Verhältnisse ist das ein echtes Feuerwerk", sagte Dannath im Gespräch mit AUTOHAUS. Die Serienfahrzeuge sollen im März ebenso auf der dann stattfindenden Subaru-Händlertagung zu sehen sein wie die Fahrzeugstudie. Dannath: "Wir wollen unter Beweis stellen, dass Subaru konsequent an der Zukunft arbeitet und damit unseren Händlern eine gute Perspektive geben." Die Subaru-Partner sollen dann auch die ersten sein, die genauere Details zu Preisen und Markstart der neuen Modelle konkret in Deutschland erfahren sollen.


Subaru auf dem Genfer Autosalon 2019

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Ein wenig dauern wird es aber wohl in jedem Fall: Auf europäischer Ebene wird mit den ersten Fahrzeugen mit e-Boxer Technologie gegen Ende des Jahres gerechnet. Für die Absatzzahlen der Marke 2019 in Deutschland dürften die neuen Modelle daher auch noch keinen Schub bringen. Laut Dannath ist ein Marktvolumen auf Vorjahresniveau (2018: 7.285 Einheiten) geplant. Der Jahresstart 2019 war für die Händler vielversprechend: Mit 807 Einheiten lag man deutlich über dem Vorjahresmonat mit 551 Fahrzeugen. 

Eigene Hybrid-Technologie

Besonderen Wert legt Dannath darauf, dass es sich bei der Hybrid-Technologie um eine eigene Entwicklung von Subaru handelt: "Wir gehen einen eigenen Weg, so auch bei unserem Mild-Hybrid-System, das anders als viele andere kein 48-V-System ist, sondern mit 118 V arbeitet." Auf kurzen Strecken – etwa bei der Parkplatzsuche – ist das System daher bis maximal 1,6 Kilometer und bis zu einem Tempo von 40 km/h auch rein elektrisch unterwegs. Das Mild-Hybridsystem kombiniert den neuen 2.0-Liter Vierzylinder-Boxerbenziner mit 110 kW / 150 PS und einen Elektromotor (12,3 kW / 16,7 PS). Das System rekuperiert Bremsenergie und speichert überschüssiges Drehmoment als elektrische Energie in der Lithium-Ionen-Batterie.

Kombiniert wird der Mild-Hybrid mit 4x4-Antrieb inklusive dem Allradmanagementsystem "X-Mode" und der stufenlosen Automatik "Lineartronic". Im Vergleich zum konventionellen 2,0-Liter-Boxermotor sinken Verbrauch und Emissionen laut Subaru um bis zu elf Prozent, während sich die Beschleunigungsleistung um 30 Prozent verbessern soll.

Der neue Forester wächst leicht in der Länge um 1,5 Zentimeter auf 4,63 Meter und in der Breite um zwei Zentimeter auf 1,82 Meter. In Serie wird er das Fahrerassistenzsystem "Eyesight" in der neuesten Generation an Bord haben. Die Funktion "Driver Monitoring System" überwacht künftig mit einer Gesichtserkennung den Fahrer. Das System warnt, wenn dieser abgelenkt ist und seinen Blick von der Straße wendet. Ebenso erkennt es Müdigkeit beim Fahrer. Als Komfortmerkmal registriert das System unterschiedliche Fahrer und stellt Sitzposition, Seitenspiegel und Klimaanlage entsprechend ein. Angaben zu Preisen, Ausstattungslinien und zur Markteinführung in Deutschland sowohl für den neuen Forester sowie für den XV sollen zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

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