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Faaren startet White-Label-Lösung: Auto-Abo direkt auf der Händlerwebsite

Faaren startet White-Label-Lösung
Auto-Abo direkt auf der Händlerwebsite
Faaren macht Autohändler zu Abo-Anbietern. Diese können ihren kompletten Fuhrpark über eine White-Label-Plattform inserieren und sich so einen weiteren Vermarktungskanal sichern.
© Foto: Faaren

Bislang sind Autohäuser im boomenden Abo-Markt nur Zulieferer für Drittanbieter ohne direkten Kundenzugang. Das will das Würzburger Start-up Faaren ändern.

Faaren bietet Fahrzeughändlern ab sofort eine White-Label-Lösung für Auto-Abos an. Die neue Vertriebsform könne auf der Website des Autohauses direkt per Plug-In-Einrichtung implementiert werden, teilte der Mobilitätsanbieter in Rottendorf mit. Händler könnten so ihren gesamten Fahrzeugbestand schnell und einfach im Abo präsentieren. Neben der Unterstützung bei der Umsetzung gebe es auch ein kostenlosen Marketingpaket, um den Service bekannt zu machen.

"Um das Auto-Abo als Händler selber entwickeln zu können, wäre ein enormer Aufwand in den Bereichen E-Commerce und Softwareentwicklung notwendig", erklärte Faaren. Durch die White-Label-Lösung erspare man den Partnern den hohen Kostenaufwand für etwaige eigens entwickelte Lösungen. Für die Einbindung in die Internetpräsenz werde eine einmalige Gebühr fällig. Alle Software-Updates oder neue Versionen seien für die Händler kostenfrei, hieß es.

Faaren agiert als All-in-One Plattform, die sämtliche Prozesse rund um das Fahrzeugabo organisiert. So stellt das Unternehmen dem Autohandel die technische Infrastruktur, die Integration, Kundenakquise, Bonitätsprüfung, Kundenservice, Bereitstellung von Marketingmaterial und weitere Dienstleistungen zur Verfügung. Zudem können die Kfz-Betriebe auf ein Partnernetzwerk zugreifen, das ihnen weitere operative Aufgaben, wie die Lieferung oder Werkstattleistungen, abnehmen kann.

Neue Zielgruppe

Das Faaren-Angebot soll dem Autohandel helfen, einen zusätzlichen Online-Vertriebskanal aufzubauen und neue Zielgruppen zu erschließen – wiederkehrende Umsätze inklusive. Die Mobilitätsanforderungen von Abo-Interessenten seien ganz andere als die von durchschnittlichen Leasing- oder Finanzierungskunden, betonte der Anbieter. "Abo-Kunden möchten ihr Auto flexibel und ohne weiteren Aufwand fahren. Sie sind meist jünger, digital-affiner und weisen eine höhere Zahlungsbereitschaft als herkömmliche Leasing- oder Finanzierungsnehmer auf." Das durchschnittliche Alter der Faaren-Kunden liege bei 35 Jahren. Diese seien im Durchschnitt bereit 400 bis 600 Euro für ihr Abo zu zahlen.

Faaren wurde 2018 in Würzburg gegründet. Durch die neue Dienstleistung positioniert sich das Mobility-Start-up jetzt auch als Software as a Service-Anbieter (SaaS) für den Autohandel. Im Rahmen der zweiten Finanzierungsrunde im Mai hatte Faaren bereits den stärkeren Händlerfokus angekündigt (wir berichteten). Im boomenden Abo-Markt fungieren Autohäuser bislang nur als Zulieferer für Drittanbieter ohne direkten Kundenzugang und eigenen Gestaltungsspielraum. (rp)


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