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Honda Jazz e:HEV: Mit zwei Seelen und drei Herzen

Honda Jazz e:HEV
Mit zwei Seelen und drei Herzen
Im Sommer geht der Jazz in zwei Versionen an den Start.
© Foto: Honda
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Honda bringt im Sommer die neue Generation des Jazz auf den Markt. Diesen wird es in gleich zwei Varianten, aber mit nur noch einem Antrieb geben. Der besteht allerdings aus drei Motoren.

Zu Preisen ab 22.000 Euro bringt Honda im Sommer 2020 die neue Generation seines vanartigen Kleinwagenmodells Jazz in Deutschland auf den Markt. Neben dem Standard-Jazz wird es auch ein SUV-artig angehauchtes Schwestermodell mit Namenszusatz Crosstar zu Preisen ab 26.250 Euro geben. Beide Versionen eint ein vielseitig nutzbarer Innenraum sowie als einzig verfügbare Motoroption ein Hybridantrieb.

Honda setzt dabei auf ein Drei-Motoren-System. Neben zwei kompakten E-Maschinen ist auch ein 1,5-Liter-Benziner an Bord, der in den meisten Situationen nicht direkt auf die Räder einwirkt. Ein Getriebe im herkömmlichen Sinne gibt es nicht mehr, dafür eine feste Übersetzung. Als Leistung des Aggregate-Konglomerats geben die Japaner 80 kW / 109 PS und 253 Newtonmeter Drehmoment an. Damit absolviert der 4,05 Meter lange Fünftürer den Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 in 9,4 Sekunden, maximal sind 175 km/h möglich. Der Verbrauch liegt nach WLTP-Messung bei 3,6 beziehungsweise 3,9 Liter (Crosstar).

Sparsam wird der neue Jazz vor allem im städtischen Verkehr sein, denn dort sind die elektrischen Fahranteile am höchsten. Im reinen E-Antrieb bezieht der elektrische Antriebsmotor Strom aus der im Heck untergebrachten Lithium-Ionen-Batterie. Beim Hybridantrieb treibt der Verbrenner einen zweiten E-Motor an, der dabei Strom für den elektrischen Antriebsmotor generiert. Bei höherem Tempo wechselt das Fahrzeug hingegen in den Engine Drive, bei dem via Kupplung eine direkte Verbindung zwischen dem Verbrenner und den Antriebsrädern hergestellt wird.

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Honda Jazz (2021)

Die an Aggregaten reiche Antriebstechnik schränkt den Nutzwert etwas ein. Künftig variiert die Größe des Kofferraums zwischen 298 bis 1.203 Liter. Zum Vergleich: Im aktuellen Jazz sind es 354 bis 1.314 Liter. Auch der neue Jazz wird sogenannte Magic Seats bieten, die sich weit nach unten klappen lassen. Dank einer fast horizontal umlegbaren Beifahrerlehne lassen sich im neuen Jazz auch längere Gegenstände einladen.

Die Neuauflage des Jazz zeichnet sich durch einen aufgeräumten Arbeitsplatz mit einem Display für fahrrelevante Informationen hinterm Lenkrad sowie einem Touchscreen in der Armaturenbrettmitte für das Infotainmentsystem aus. Letzteres verfügt über aktuell übliche Konnektivitätstechnik zur Smartphone-Integration und einen Sprachassistenten, der Befehle wie bei einer natürlichen Unterhaltung entgegennimmt. Dank einer hochauflösenden Kamera bietet der Jazz eine Reihe hilfreicher Assistenzsysteme. Dazu gehören Abstandstempomat, Kollisionsverhinderer, aktiver Spurhalteassistent, Tot-Winkel-Warner und Ausparkassistent. Zudem gibt es einen intelligenten Geschwindigkeitsbegrenzer, der dank Verkehrszeichenerkennung das Tempo an das jeweils geltende Tempolimit anpasst. (SP-X)

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