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VDA: Unzufrieden mit neuen Corona-Hilfen

Der VDA ist unzufrieden mit den neuen Corona-Hilfen.
© Foto: picture alliance / ZB | Sascha Steinach

Der Bund hat den Verlustrücktrag verdoppelt. Unternehmen können so besser Verluste aus 2020 und 2021 mit Gewinnen aus 2019 verrechnen. Für den VDA ist diese beschlossene Maßnahme "weder verständlich noch wirtschaftlich sinnvoll".


Datum:
04.02.2021
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Der Verband der Automobilindustrie (VDA) ist nicht zufrieden mit den neuen Steuerhilfen für Unternehmen in der Corona-Krise. Grundsätzlich sei es gut, dass die Koalition den steuerlichen Verlustrücktrag erweitert habe, weil er zielgenau die Liquidität von Unternehmen verbessere, sagte VDA-Präsidentin Hildegard Müller am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

"Allerdings ist der beschlossene Umfang ernüchternd." Letztlich werde ein wirksames Instrument nicht im vollen und notwendigen Umfang genutzt. "Dass die Bundesregierung hier nicht in größerem Maßstab agieren will, ist weder verständlich noch wirtschaftlich sinnvoll."

Die Spitzen von Union und SPD hatten sich geeinigt, die Höchstgrenze für den Verlustrücktrag von fünf auf zehn Millionen Euro zu verdoppeln. Damit können Unternehmen in größerem Umfang Verluste aus 2020 und 2021 steuerlich mit Gewinnen aus 2019 verrechnen. Aus Sicht Müllers hätte die Höchstgrenze noch weiter angehoben werden müssen, damit auch der industrielle Mittelstand das Instrument ideal einsetzen kann. "Zum anderen muss auch der zeitliche Rücktrag erweitert werden, damit die Krisenverluste auch tatsächlich mit Gewinnen aus umsatzstarken Geschäftsjahren, etwa 2018, verrechnet werden können", sagte sie. (dpa)

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