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Prüforganisation: GTÜ bekennt sich umfassend zum nachhaltigen Wirtschaften

Die GTÜ (hier die Zentrale in Stuttgart) bekennt sich als Unterzeichner der WIN-Charta des Landes Baden-Württemberg zu der dort verankerten Nachhaltigkeitsstrategie.
© Foto: GTÜ

Die Prüforganisation GTÜ gibt ein klares Bekenntnis zu ihrer ökonomischen, ökologischen und sozialen Verantwortung ab. Syndikusrechtsanwalt Daniel Grassinger spricht von "entscheidenden Aufgaben unserer Zeit", die erfüllt werden müssen. Inzwischen seit fast zwei Jahren ist die GTÜ auch Unterzeichner der WIN-Charta.

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Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung mbH bekennt sich, als Unterzeichner der WIN-Charta des Landes Baden-Württemberg, zu ihrer ökonomischen, ökologischen und sozialen Verantwortung. "Das ganzheitlich nachhaltige Handeln gehört für die GTÜ zu den entscheidenden gesellschaftlichen Aufgaben dieser Zeit", sagt Daniel Grassinger, Syndikusrechtsanwalt der GTÜ. In welchen Bereichen sich die mit Hauptsitz in Stuttgart ansässige Organisation bereits verstärkt für das Thema einsetzt, zeigt der WIN-Charta Nachhaltigkeitsbericht der Prüforganisation, der jetzt vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg veröffentlicht worden ist.

Partner und Mitarbeiter als Basis des Erfolgs

Grassinger betont: "Wir freuen uns, zu den WIN-Charta-Unternehmen in Baden-Württemberg zu gehören." Die Abkürzung WIN steht für die "Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit" des Bundeslandes. Neben zahlreichen Geschäftsprozessen werden dabei auch die Belange der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Geschäftspartner eines Unternehmens betrachtet. Was das für die GTÜ heißt, erklärt der Syndikusrechtsanwalt so: "Unsere Partner wie unsere Mitarbeiter sind unser wichtigstes Kapital und tragen außerordentlich zum Erfolg unserer Organisation bei."

Ministerpräsident Kretschmann unterstützt Projekt

Die GTÜ mit ihren Tochtergesellschaften bekennt sich seit November 2020 zu den Zielen der WIN-Charta. "Mit ihr wollen wir nachhaltiges Wirtschaften würdigen und in der Öffentlichkeit sichtbar machen", sagt Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Vor allem mittelständische Unternehmen im Land haben sich den zwölf Leitsätzen der WIN-Charta verpflichtet. Dabei geht es um Punkte wie das Wohlbefinden der Mitarbeiter, Umweltbelange, nachhaltige Innovationen, nachhaltige und faire Finanzen und den regionalen Mehrwert. Familiengerechte Arbeitsbedingungen bringen Berufs- und Privatleben insgesamt in Balance.

Job und Familie in Einklang gebracht

"Zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind loyal und unterstützen so die Wertschöpfung und Weiterentwicklung des Unternehmens", heißt es in dem Bericht. So wird den GTÜ-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern beispielsweise ein Job-Ticket als Anreiz angeboten, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Dass die Personalpolitik der GTÜ insgesamt familien- und lebensphasenbewusst ist, hat der Prüforganisation vor kurzem ein Zertifikat des Kuratoriums der "berufundfamilie Service GmbH" attestiert. Beim Schwerpunkt Produktverantwortung geht es schließlich um die stetige Weiterentwicklung der Servicestandards.

Gesellschaftliche Mehrwerte und Kampf gegen Korruption

Die GTÜ schafft nach eigenem Bekenntnis "Mehrwerte für die Gesellschaft, indem sie aktiv zur Verkehrssicherheit und zu Umwelt- und Arbeitsschutz beiträgt". Als Beispiel nennt der Bericht die regelmäßigen Fahrzeuguntersuchungen, mit denen unter anderem sichergestellt wird, dass die vom Gesetzgeber vorgestellten Grenzwerte für den Schadstoffausstoß eingehalten werden. Ebenso fördere die Prüfung der Fahrzeuge im Rahmen der Hauptuntersuchung die Sicherheit auf den Straßen. Ein anderes Schwerpunktthema dieses WIN-Charta Nachhaltigkeitsberichts heißt "Anti-Korruption": Als amtlich anerkannte Überwachungsorganisation ist es besonders wichtig, auf die strenge Einhaltung von Gesetzen, Richtlinien, Vorgaben, Normen und Regeln zu achten. Neben verschiedenen Maßnahmen, die auf die internen Prozesse der Organisation einzahlen, werde hier auch die Förderung der Handlungskompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Vordergrund gestellt.

Mehr Bienen und weniger Papier

Unter dem Stichwort Biodiversität engagiert sich das Unternehmen laut eigener Meldung für den Erhalt von Insekten. Seit 2020 besitzt die GTÜ eine 500 Quadratmeter große Bienenwiese im Kraichgau und sichere so einen geschützten Lebensraum für Bienen, Käfer, Schmetterlinge und Vögel. Umgesetzt wird das Projekt in Zusammenarbeit mit "beeswe.love". 2021 entstand dort das GTÜ-Bienenvolk. Das Projekt Papiereinsparung will den Papierverbrauch des Unternehmens – 2019 waren dies mehr als 850.000 Blätter – um die Hälfte senken. Erste Erhebungen würden belegen, dass die Belegschaft mitzieht: "2020 haben einzelne Unternehmensbereiche mehr als 90 Prozent weniger Papier verbraucht. Das zeigt, dass das ehrgeizige Ziel einer Halbierung der anfallenden Papiermenge durchaus erreicht werden kann."

Ökostrom und CO2-Neutralität im Fokus

Für das Jahr 2022 hat sich die GTÜ weitere Ziele im Sinne der WIN-Charta Nachhaltigkeitsstrategie gesetzt. "Diese befinden sich in der Planungs- oder schon in der Umsetzungsphase. Bereits erfolgt ist in diesem Jahr die Umstellung auf 100 Prozent Öko-Strom in der Stuttgarter Zentrale der Prüforganisation sowie der CO2-neutrale nationale Versand von Päckchen und Paketen", heißt es dazu aus der Unternehmenszentrale in Stuttgart. (wkp)

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