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Starkregen und Hochwasser: Tote und Milliardenschäden durch Naturkatastrophen

Völlig zerstört ist dieses Haus in Altenahr.
© Foto: picture alliance/dpa/Boris Roessler

Deutschland erlebt seit Mitte vergangener Woche die schlimmste Naturkatastrophe seit rund 60 Jahren. Aus den schweren Hagelschlägen der zweiten Juni-Hälfte ist eine Hochwasserflut geworden, die apokalyptische Schäden in mehreren Bundesländern und angrenzenden Staaten hinterließ. Auch die Zahl an Toten und Verletzten erreicht hierzulande gerade neue Höchstmarken.

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Noch bevor das Hochwasser am Wochenende Bayern und Sachsen erreicht hatte, sprach GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen von einem "enormen Schadenausmaß" in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, wo nach aktuellem Stand von heute Vormittag (19. Juli) mindestens 164 Menschen (117 im Kreis Ahrweiler/Rheinland-Pfalz und 47 in NRW) durch die sintflutartigen Wassermassen, durch umgestürzte Bäume, sekundenschnell voll gelaufene Keller und eingestürzte Häuser, in ihren Fahrzeugen oder auf andere tragische Weise zu Tode kamen. Hinzu kommen derzeit zwei weitere Todesopfer in Bayern, rund 750 verletzte Personen deutschlandweit und noch immer eine hohe Zahl an vermissten Personen.

"Es zeichnet sich ab, dass sich dieses Jahr mit Stürmen, Überschwemmung, Starkregen und Hagel zu einem der schadenträchtigsten seit 2013 entwickeln könnte. Bereits im Juni haben Starkregen und Hagel einen geschätzten versicherten Schaden von 1,7 Milliarden Euro verursacht. Eine aktuelle Schadenschätzung werden wir voraussichtlich in der nächsten Woche vorliegen haben", sagte Asmussen am Samstag.

Heftige Schäden auch in direkten Nachbarländern

Schon kurze Zeit nach diesem Erst-Statement Asmussens hat sich das zerstörerische Unwetter auch in Bayern und Sachsen ausgebreitet, dort ebenfalls Zerstörung mit sich gebracht und – nach aktuellem Stand heute – zwei weitere Tote im Berchtesgadener Land gefordert. Erhebliche Verwüstungen durch Starkregen und Hochwasser werden außerdem aus Belgien, Luxemburg, den Niederlanden und Österreich gemeldet, die allesamt unmittelbar an die betroffenen Regionen in Deutschland angrenzen.

Rückblick auf die Unwetterschäden 2002 und 2013

In seinen "Annalen" zu den verheerendsten Naturkatastrophen der letzten 20 Jahre führt der Gesamtverband der Deutschen Versicherer bis dato das August-Hochwasser 2002 mit rund 107.000 Sachschäden und rund 4,6 Mrd. Euro Schadenaufwand in der Sach-Elementarversicherung (davon 100 Mio. Euro Kfz). Dagegen war das Juni-Hochwasser 2013 mit 2,24 Mrd. Euro (davon 140 Mio. Kfz) noch vergleichsweise "überschaubar". Was 2013 schließlich zum bisweilen schadenträchtigsten Jahr gemacht hatte, war der breitgefächerte Hagelschlag am 27. und 28. Juli mit weiteren 3,1 Mrd. Euro (davon 1,2 Mrd. Euro Kfz) Regulierungsaufwand. Hagel und Hochwasser hatten damit 2013 (versicherte!) Gesamtschäden von zusammen rund 5,34 Mrd. Euro verursacht.

Lothar (1992) und Kyrill (2007)

In einer weltweiten Auflistung (de.statista.com) der teuersten Versicherungsschäden seit 1970 tauchen die Überschwemmungen aus 2013 – zudem kumuliert mit den zeitgleichen Hochwasserschäden u.a. in Tschechien, Österreich – zwar "erst" auf Platz 38 mit 4,349 Mrd. Euro (ohne Hagel) auf. Vergessen darf man dabei aber nicht, dass viele höherrangig aufgelistete, also noch teurere Naturkatastrophen auch Deutschland oder Teile davon getroffen hatten. Dazu gehörten beispielsweise der Wintersturm Lothar (1992) mit einem "internationalen" Gesamtschaden von 8,532 Mrd. Euro, aber auch der Wintersturm Kyrill (2007) mit 7,205 Mrd. Euro versichertem Schaden.

Deutsche Wochenendfluten übertreffen alles Bisherige

Das tatsächliche Schadenausmaß der aktuellen, deutschlandweiten Flutkatastrophe, bei der eine bisher nur ansatzweise zu schätzende Zahl von Häusern und Kraftfahrzeugen sowie Straßen und komplette Infrastrukturen zerstört wurden, läßt sich derzeit nur erahnen. Es dürfte aber allemal davon auszugehen sein, dass die Wiederherstellung von Straßen, Gebäuden, Bahngleisen, Strom-, Gas- und Wasserversorgung einen deutlich zweistelligen Milliardenbetrag verschlingen wird. Unklar ist derzeit auch, wie viele der unterspülten Gebäude, deren Standsicherheit nicht mehr gewährleistet werden kann, noch abgerissen werden müssen.

Sicher ist, dass eine schier unermessliche Zahl an Immobilien- und Hausrat-Vermögens- sowie Kraftfahrzeugschäden vor allem in den dicht besiedelten Gebieten Nordrhein-Westfalens und in Rheinland-Pfalz entstanden ist, als dass man mit einer vergleichbaren Kostenschätzung beispielsweise zu den Hochwasser-Ereignissen aus 2002 "gut liegen" würde. Nicht vergessen werden dürfen auch die Kosten für eine noch unbekannte Anzahl an Personenschäden.

Wiederaufbau durch Rohstoffknappheit erschwert

Erschwerend hinzu kommen folgende Faktoren: Vor allem China und USA haben im bisherigen Jahresverlauf Deutschland bei wichtigen Baustoffen weitgehend "leer gekauft". In Folge davon haben die Preise von – ohnehin nurmehr schwer bzw. gar nicht verfügbaren – Baumaterialien bereits Preissteigerungen von teilweise 300 Prozent und mehr erreicht. So gesehen wird auch der rasche Wiederaufbau nicht so schnell und einfach funktionieren, wie sich die betroffenen Bürger dies erhoffen.

Staatliche Soforthilfen wie 2002 sind unzureichend

Die Politik wird in den kommenden Tagen und Wochen erkennen (müssen), dass ihr Ansatz, den Bundesfinanzminister Olaf Scholz am Wochenende mit einer rund 300-Millionen-Euro-Soforthilfe beziffert hat, die er von den Erfahrungen aus vergleichbaren Ereignissen seit 2002 ableitet, nicht halbwegs ausreichend sein wird. Dies nicht zuletzt aufgrund der tatsächlichen Versicherungssituation von Gebäuden in Deutschland.

Mehr als jedes zweite Gebäude ohne Elementardeckung

Trotz der erkennbaren Zunahme an Elementarschäden (Hagel, Stürme, Starkregen, Hochwasser, Schneedruck) beklagte der GDV erst kürzlich, dass nach wie vor (Stand Juni 2021) "nur rund 46 Prozent" aller Gebäude in Deutschland gegen eben diese Elementarschäden versichert sind. Das war 2002 in Ostdeutschland nicht anders wie vor einigen Jahren beim Hochwasser in Niederbayern.

Konkret bedeutet dies, dass die Deutschen Versicherer lediglich die Schäden regulieren müssen, die vertraglich abgesichert waren und mehr als jedes zweite Haus (ca. 54 Prozent), das beschädigt oder zerstört wurde, erst einmal das "Individualproblem" des jeweiligen Eigentümers bleibt.

GDV: Versicherungsquote "deutlich zu gering"

In der Vergangenheit hatten die zuständigen Landes- und auch Bundespolitiker bei Überschwemmungen  – zumindest anteilig – mit staatlichen Hilfszahlungen ausgeholfen. Danach wiesen sie immer wieder darauf hin, dass man solche Unterstützungsmaßnahmen in der Zukunft nicht beliebig wiederholen könne. Wohl in der Hoffnung, mit dieser Aussage möglichst viele Eigentümer dazu zu bewegen, sich entsprechend selbst zu versichern, um somit die Staatskassen nicht mehr zu belasten. Dass dieser Wunsch nicht in erwünschter Weise gefruchtet hat, machte GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen erst kürzlich deutlich, als er die 46-Prozent-Quote aktuell gedeckter Risiken nochmals explizit anführte und als "deutlich zu gering" bezifferte (wir berichteten).

Zusagen von Bund und Ländern

Unter dem Vor-Ort-Eindruck, den sich Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesfinanzminister Olaf Scholz, Ministerpräsidentin Malu Dreyer (Rheinland-Pfalz) sowie ihre Länderchef-Kollegen Markus Söder (Bayern) und Armin Laschet (NRW) mitsamt politischer Entourage in den besonders betroffenen Gebieten gemacht hatten, soll nun doch erneut möglichst vielen Flutopfern auch finanziell unter die Arme gegriffen werden.

Folgen für Flutopfer und den Staat

Unter Berücksichtigung aller hier angeführten Faktoren wird demnach davon auszugehen sein, dass
a) der Wiederaufbau wohl länger dauern und in Einzelfällen ein Prozess sein wird, der mehrere Jahre benötigt und nicht in wenigen Wochen oder Monaten zu wuchten ist;
b) nicht allen unversicherten Flutopfern vollumfänglich geholfen werden kann und es deshalb auch zahlreiche existentielle Notlagen und private/gewerbliche Insolvenzen geben wird;
c) auch bei "Anpassung" der finanziellen staatlichen Nothilfen über die per "Erstaufschlag" benannten Summen in Höhe von 300 bis 400 Millionen Euro die tatsächlich benötigten Gelder ein Mehrfaches betragen werden;
d) die Steuerzahler – zusätzlich zu den Kosten der Corona-Pandemie – weiter belastet werden und Steuerentlastungen eher kein ernsthaftes Thema der nächsten Bundesregierung sein können.

"Neues Denken" unausweichlich

Nachdem die vergangenen vier Wochen mit den zahlreichen Hagelschlägen der zweiten Juni-Hälfte und den aktuellen Hochwasserschäden der letzten Tage nun parteiübergreifend den Klimawandel und dessen Auswirkungen in den Köpfen zumindest der regierungsverantwortlichen Politiker haben ankommen lassen, sollte auch dem Klima- und Katastrophenschutz ein höherer Stellenwert zukommen. Freilich kann Deutschland alleine das Klima nicht plötzlich verändern oder den Wandel rückgängig machen, aber der Schutz vor den Folgen aus immer häufiger auftretenden Kumulschäden muss künftig auf der Agenda ganz oben stehen (siehe hierzu auch unsere heutige Meldung 2).

Wenn scheinbar harmlose Bachläufe zu reissenden Strömen werden und bisherige Jahrhundert-Höchstpegel an Flüssen um bis zu fünf Meter übertroffen werden, dann ist eine völlig andere Herangehensweise an sämtliche künftigen Bauvorhaben und Schutzvorkehrungen notwendig. Dann darf eben nicht mehr in kritischen Gebieten gebaut werden, wie das die Versicherer bereits seit Jahren fordern. Anhand beispielsweise des "ZÜRS Geo"-Zonierungssystems des GDV kann jeder Immobilienbesitzer erkennen, welches Überschwemmungsrisiko es wo gibt und wie Umweltrisiken bereits heute recht präzise eingeschätzt werden können.

Wichtige Präventivmaßnahmen

Vorbeugender Hochwasserschutz heißt aber auch, "im Bestand" rechtzeitig die richtigen und wirksamen Maßnahmen zu ergreifen, bevor die Natur ganze Dörfer und Städte neuerlich in die Katastrophe führt: Erhöhung von Dämmen gehört hier ebenso mit dazu wie die Aufhebung von plötzlichen Verengungen in Kanalsystemen und Flussläufen, die Errichtung von mobilen Schleusentoren, die gezielte Lenkung/Abführung von plötzlichen Wassermassen in breitflächige, unversiegelte Gebiete, die Schaffung von Stau- und Rückhaltebecken usw. usf.

Schon jetzt wird mit Nachdruck gefordert, dass es bei all diesen Neuplanungen künftig kein quälendes Kompetenzgerangel zwischen Land, Städten und unterschiedlichen Behörden sowie Eigentümern von Immobilien oder Grundstücksflächen in der bisherigen Form mehr geben darf. Auch die enge(re) Zusammenarbeit von benachbarten Städten und Gemeinden sowie gemeinschaftliche Finanzierungen von übergreifenden Schutzprojekten werden immer deutlicher angemahnt.

Vorbeugen statt neu aufbauen!

Wenn also wirklich etwas erreicht werden soll, werden alle notwendigen Maßnahmen nicht nur völlig "neu gedacht" werden müssen, sondern auch echte finanzielle Kraftakte sein. Den politisch richtigen Ansatz hierzu formulierte gestern Bayerns MP Markus Söder in Berchtesgaden: Es sei allemal besser, jetzt Geld für mehr Hochwasserschutz in die Hand zu nehmen, als nachher zu noch deutlich höheren Kosten ganze Regionen neu aufzubauen und das Leid der betroffenen Menschen in Kauf zu nehmen.

Flut 2021 erinnert auch an Katrina und Louisiana 2005

Man muss nicht unbedingt an den bis heute weltweit teuersten Versicherungsschaden, den Hurrikan Katrina, denken. Und dennoch macht Katrina deutlich, was Realität werden kann: Im August 2005 richtete der Hurrikan in den südöstlichen Teilen der USA gewaltige Schäden an. Zu den betroffenen Bundesstaaten gehörten Florida, Louisiana (besonders der Großraum New Orleans), Mississippi, Alabama und Georgia.

Wie man über Wikipedia nachlesen kann, kamen seinerzeit durch den Sturm und seine Folgen insgesamt 1.833 Menschen ums Leben. Der Sachschaden belief sich laut statista-Plattform auf (versicherte) 82,4 Mrd. US-Dollar; insgesamt werden allerdings von rund 108 Milliarden US-Dollar gesprochen. Besonders hart getroffen wurde seinerzeit die Stadt New Orleans, die nach zwei Brüchen im Deichsystem regelrecht überschwemmt wurde und rund 80 Prozent des Stadtgebietes bis zu 7,60 Meter tief unter Wasser standen.

Braucht es eine Pflichtversicherung wie bei der Kraftfahrt?

Ein heißes Diskussionsthema der kommenden Wochen in Deutschland wird vermutlich sein, ob man – ähnlich wie bei Kraftfahrzeugen – künftig eine Pflichtversicherung für Elementarschäden von Immobilienversicherern vorschreiben wird. Unsere Redaktion wagt allerdings die Vorhersage, dass es dazu eher (weiterhin) nicht kommen wird. Den Schutz aber alleine deshalb nicht abzuschließen, weil ja "bisher noch nie etwas passiert ist", dürfte ein Irrweg sein, da insbesondere Hagel, Stürme und Starkregenereignisse in immer kürzeren Abständen und auch dort, wo sie "früher" nicht stattfanden, auftreten.

Eine Folge aus den bisherigen Hochwasserschäden des 21. Jahrhunderts wird aber sein, dass die Versicherungsprämien für stark gefährdete Gebäude weiter ansteigen werden und es durchaus auch zur generellen Ablehnung einer Deckungszusage kommen wird, wenn das Risiko zu hoch oder unkalkulierbar erscheint. Spätestens dann sollten Bauherren ihre Pläne überdenken, sofern nicht zuvor bereits die zuständige Genehmigungsbehörde das Vorhaben (richtigerweise) abgelehnt hat.

"Es gab Tage vorher sehr konkrete Warnungen"

Spannung verspricht zudem ein Thema, das sicherlich noch an Fahrt zulegen wird:
Bereits mehrere Tage vor den aktuellen Starkregen-Ereignissen hatte der Deutsche Wetterdienst und der private Dienst Kachelmannwetter – offensichtlich sogar mit präziser regionaler Vorhersage – vor den zu erwartenden Hochwassern gewarnt. Und auch der Chef des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Armin Schuster, sprach gestern Abend im heute-journal-Interview mit ZDF-Nachrichten-Anchorman Claus Kleber davon, dass seine Behörde "150 Warnmeldungen über unsere Apps, über unsere Medien ausgesendet" habe.

Inzwischen kommt es zu ersten Schuldzuweisungen bei Politikern untereinander, die sich deutlich auch in Richtung von Bundesinnenminister Horst Seehofer kanalisieren. Die zu klärenden Fragen dabei lauten: Wer hat gegebenenfalls die Gefahren unterschätzt, zu spät, falsch oder gar nicht reagiert? Hätten die vielen Toten und Verletzten vermieden werden können?

Die größten Klimakiller – Deutschland gehört mit dazu

Die Tragödie ereignete sich zwar "nur" in Teilen Deutschlands, sie bedarf bei ihrer Aufarbeitung aber einer nationalen Anstrengung sowie eines neu geordneten Klima- und Katastrophenschutzes und letztlich auch globaler Veränderungen. Laut einer weiteren statista-Erhebung von 2019 gehört Deutschland mit 1,93 Prozent CO2-Emissionen (Platz 7) immerhin zu den 15 größten CO2-Emittenten weltweit, noch vor Indonesien (1,69%), Korea (1,69%), Saudi-Arabien (1,6%), Kanada (1,58%), Südafrika (1,31%), Brasilien (1,28%), Mexiko (1,2%) und Australien (1,13%).

Die mit Abstand größten Klimakiller sind China (weltweiter Anteil 27,92%), USA (14,5%), Indien (7,18%), gefolgt von Russland (4,61%), Japan (3,04%) und Iran (2,14%). Bekanntermaßen hat gerade auch die beharrliche Leugnung des Klimawandels durch den vorherigen US-Präsidenten Trump alles andere als eine Vorbildfunktion für andere Länder gebracht. Umso wichtiger wird es künftig sein, international in multilateralen Gesprächen vor allem mit China, USA, Indien, Russland, Japan, aber auch allen anderen Ländern schnell zu deutlichen Verbesserungen zu kommen.

Unwetter-"Saison" 2021 noch lange nicht zu Ende

Und erinnern wir uns abschließend noch an die jüngsten Aussagen von BavariaDirekt-Vorstand Christian Krams, der auch das gesamte Schadengeschäft des Konzerns Versicherungskammer Bayern verantwortet: Ende Juni wies er im Gespräch mit AUTOHAUS-Schadenmanager, als es "erst" um die 1,7 Milliarden Hagelschläge binnen 13 Tagen ging, unmissverständlich darauf hin, dass "wir uns ja noch im ersten Drittel" der diesjährigen "Saison" befinden.

Nehmen wir nun den Juli als Beginn des "zweiten Drittels", dann haben die Fluten der vergangenen Tage jegliche Kostenvorhersage von Versicherungs-Aktuaren schon jetzt regelrecht pulverisiert. Im Moment wagt schier niemand eine Prognose, was eventuell die kommenden eineinhalb Monate noch an etwaigen Hagelschlägen bringen werden. Ganz abgesehen von weiteren Starkregenfällen, Hochwassern und möglicherweise auch wieder Winterstürmen in den darauffolgenden Monaten.

Bitte spenden, wo es möglich ist!

Den aktuell von den Unwetterkatastrophen betroffenen Menschen, ihren Angehörigen und Familien sprechen wir im Namen aller Redaktionen des Springer Fachmedien Verlages hiermit unsere aufrichtige Anteilnahme und unser Mitgefühl aus. Allen selbstlosen Helfern und Rettungskräften sei außerdem herzlichst gedankt für ihren spontanen und mutigen Einsatz, durch den viele Menschen gerettet und noch Schlimmeres verhindert werden konnte. Wir werden von Seiten unserer Redaktion den Opfern eine finanzielle Spende zukommen lassen und wollen damit auch möglichst viele Leser dazu animieren, dies aus Solidarität und Mitmenschlichkeit ebenfalls zu tun!


Unwetter-Katastrophe

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