Insgesamt kamen nach den aktuell vorgestellten Zahlen des Statistischen Bundesamtes Wiesbaden (Destatis) im Mai 2018 genau 292 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen in Deutschland ums Leben. Das waren 44 Personen bzw. 13,1 Prozent weniger als im Mai 2017.
Damit ging gleichzeitig die Gesamtzahl der Verkehrstoten 2018 im Vergleich zu den ersten fünf Monaten des Jahres 2017 um 3,5 Prozent beziehungsweise 42 Personen zurück. Mit anderen Worten: Der aktuelle Mortalitäts-Rückgang wäre ohne die positiven Zahlen aus dem Mai nicht möglich gewesen.
Niedersachsen ganz vorne...
Am stärksten konnte das Sterben im bisherigen Jahresverlauf in Niedersachsen (–30 bei bisher insgesamt 129 Verkehrstoten), in Baden-Württemberg (–21/157), Thüringen (–15/31), Rheinland-Pfalz (–8/56), Hessen (–6/79), Brandenburg (–4/49), Bremen (–4/4), sowie Hamburg (–2/13) und Nordrhein-Westfalen (–2/188) gesenkt werden.
...und Sachsen das aktuelle Schlusslicht
Während die Mortalität in Bayern im Vergleich zu den ersten fünf Monaten des Vorjahres unverändert blieb (0/218), stieg sie dagegen in Sachsen (+21/63) und Mecklenburg-Vorpommern (+10/37) und Sachsen-Anhalt (+8/55) überdurchschnittlich stark an. Mehr Blutzoll forderte darüberhinaus auch der Verkehr in Schleswig-Holstein (+3/47), Berlin (+3/15) sowie im Saarland (+1/18).
Keine Entlastung bei Unfällen und Verletzten
Im Gegensatz zu den insgesamt positiven Mai-Zahlen bei den tödlich Verunglückten ist die Zahl der Verletzten im gleichen Monat gegenüber Mai 2017 um 2,2 Prozent auf circa 39.200 gestiegen.
In den ersten fünf Monaten 2018 erfasste die Polizei insgesamt rund 1,06 Millionen Straßenverkehrsunfälle. Das waren 0,2 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Darunter waren circa 113.800 Unfälle mit Personenschaden (+ 0,8 Prozent), bei denen bundesweit insgesamt 1.163 Menschen getötet wurden. Die Zahl der Verletzten im Straßenverkehr stieg um 0,6 Prozent auf 147.200 an. (wkp)