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Von Peugeot bis Volvo: Die Auto-Neuheiten 2019, Teil 3

Von Peugeot bis Volvo
Die Auto-Neuheiten 2019, Teil 3
Mit dem Porsche Taycan starten die Stuttgarter Im Frühjahr in das Elektro-Zeitalter.
© Foto: Porsche

Porsche Taycan, Skoda Octavia und VW Golf 8 - diese und viele weitere Modellneuheiten sollen im nächsten Jahr den Pkw-Markt beleben.

Von Holger Holzer/SP-X

Im nächsten Jahr buhlen zahlreiche neue Kleinwagen, E-Autos und vor allem SUVs um die Gunst der Käufer. Im dritten Teil der Serie spricht AUTOHAUS über die Neuheiten von Peugeot bis Volvo.

Peugeot

Ab Januar rollt Peugeot die Neuauflage seines Kleinwagens 208 auf die Straße. Der Neue ist sportlicher gestaltet als der Alte, wächst außen nur wenig und innen kaum mehr. Dafür sollen starke Vernetzung und Digitalcockpit die Insassen überzeugen. Und der neue E-Antrieb, der bei 100 kW / 136 PS rund 330 Kilometer Reichweite bietet. Knapp 31.000 Euro werden für das emissionsfreie Modell fällig; wem das zu viel ist, der wählt einen der drei Dreizylinderbenziner mit bis zu 95 kW / 131 PS oder den 75 kW / 102 PS starken Diesel. Dort sind mindestens 15.500 Euro zu investieren.

Polestar

Nach dem limitierten Hochleistungs-Coupé Polestar 1 bringt Volvos E-Auto-Ableger nun Modell Nummer 2 auf den Markt. Für zunächst 60.000 Euro gibt es eine edle Limousine mit leichten Crossover-Stilelementen, 300 kW / 408 PS, Allradantrieb und rund 500 Kilometer Reichweite. Passend zum modernen Antrieb gibt es das branchenweit erste Infotainment-System auf Android-Basis, das mit simpler Vernetzung und einfacher Bedienbarkeit auffällt. Später wird ein Einstiegsmodell mit geringerer Reichweite und Preisen ab rund 40.000 Euro nachgereicht.

Porsche

Mit dem Taycan starten die Stuttgarter Im Frühjahr in das Elektro-Zeitalter. Die coupéhafte viertürige Limousine bleibt dem am 911 orientierten Designstil der Marke treu, setzt aber vor allem mit den futuristischen Scheinwerfern eigene Akzente. Bei Fahrwerk und Antrieb hat sich die VW-Tochter alle Mühen gegeben, Vorbehalte von Verbrennungsmotor-Traditionalisten auszuräumen – bis hin zur Nutzung tradierter Modellbezeichnungen wie "Turbo". Das Topmodell kommt auf eine Leistung von 560 kW / 761 PS, fährt bis zu 260 km/h schnell und soll alternativ bis zu 412 Kilometer pro Akkufüllung weit kommen. Damit Energienachschub schnell an Bord kommt, saugt der Porsche perspektivisch bis zu 350 kW aus der Gleichspannungsleitung. Damit wäre die aufwendig im Unterboden austarierte Batterie in rund 20 Minuten voll. Das hat seinen Preis: Die stärkste Variante kostet knapp 186.000 Euro, die Basisausführung gibt es ab 106.000 Euro.

Renault

Mit dem Captur haben es die Franzosen auf Anhieb in die europäischen und deutschen Pkw-Bestsellerlisten geschafft. Die zweite Generation sieht nun der ersten frappierend ähnlich, fällt aber um mehr als zehn Zentimeter länger aus, was vor allem dem Kofferraum zugutekommt. Viel getan hat sich bei den Assistenzsystemen – dank einer neuen Elektronik-Architektur wächst ihre Zahl, sogar ein selbstfahrender Autobahn-Assistent ist zu haben. Als Neuheit im Antriebsangebot kommt ein 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner mit 74 kW / 100 PS zum Einsatz, den es auch in einer LPG-Variante geben wird. Später im Jahr folgt außerdem eine Ausführung mit Plug-in-Hybridantrieb. Wer auf stylische SUV-Optik verzichten kann und stattdessen noch mehr Platz benötigt, wartet auf die Neuauflage des als Hochdachkombi und Lieferwagen erhältlichen Kangoo. Die dritte Generation des praktischen Franzosen soll moderner und dynamischer ausfallen, bei Technik und Ambiente näher an das Pkw-Portfolio der Marke rücken. Davon soll am Ende auch der Mercedes Citan profitieren, dem der Kangoo wieder als Grundmodell dient.

Seat

Kurz nach der Marke VW darf Schwester Seat die iberisierten Varianten der norddeutschen Kompaktautos Golf und ID.3 vorstellen. Die heißen bei den Spaniern Leon und El Born und sind ein gutes Stück dynamischer gestaltet und positioniert. Der Leon wird erstmals auch als leistungsstarker Plug-in-Hybrid angeboten und dürfte außerdem von VWs Infotainment-Offensive profitieren. Das E-Auto El Born wird zunächst wohl in weniger Varianten zu haben sein als das Wolfsburger Vorbild.  

Bildergalerie
Die Auto-Neuheiten 2020
Opel Corsa FChevrolet Corvette Convertible (2020)

Skoda

Während Audi und Seat bei ihren Golf-Ablegern wie gewohnt nah am Original bleiben, bohrt Skoda das Kompakt-Konzept auf und baut mit dem Octavia ein Auto, das bei den Dimensionen an der Mittelklasse kratzt. Für den Ende März 2020 als Kombi und Limousine verfügbaren Tschechen gibt es neue Antriebe, Rund-um-Vernetzung und ein neues Design, das auf Doppelscheinwerfer verzichtet. Während der Kombi-Kofferraum mit 640 Litern gleich groß bleibt, wächst er beim Stufenheck-Octavia um 110 auf 600 Liter. Die weiterentwickelten Benziner und Diesel sollen über die gesamte Flotte gemessen 14 Prozent weniger CO2 ausstoßen, fünf Triebwerke bleiben unter der 100-Gramm-Grenze. Das Angebot startet mit einem 81 kW / 100 PS starken 1,0-Liter-Dreizylinderbenziner und endet zunächst bei einem Plug-in-Hybrid mit 150 kW / 204 PS. Ein zweiter, stärkere Plug-in-Hybrid folgt später als RS-Modell. Darüber hinaus kommt mit dem Kleinstwagen Citigo Anfang des Jahres das erste reine E-Auto der Marke auf die Straße. Der Ableger der VW E-Up kommt auf 61 kW / 83 PS Leistung und eine Reichweite von 270 Kilometern. Die Preise starten bei 21.000 Euro.

Toyota

Klein und sparsam – das ist das Motto des neuen Yaris. Gegen den Trend legt der Kleinwagen beim Modellwechsel nicht in der Länge zu, sondern schrumpft sogar um ein paar Millimeter. Trotzdem bietet er dank neuer Plattform innen mehr Platz. Wichtigster Kaufgrund dürfte aber weiterhin der Hybridantrieb sein, der gegenüber dem Vorgänger stärker, aber genügsamer ausfallen soll. Preise sind noch nicht bekannt, dürften im 20.000-Euro-Bereich liegen.

Volkswagen

Zukunft und Vergangenheit geben sich 2020 beim VW-Händler ein Stelldichein: Mit dem neuen Golf (ab Mitte Dezember beim Händler) kommt die achte Generation des Konzernbestsellers auf den Markt, optisch aufgebügelt, stärker vernetzt als je zuvor und mit sparsamen elektrifizierten Antrieben versehen. Direkt daneben wirbt der rein elektrisch angetriebene ID.3 (ab April) um den Autofahrer von morgen. Helfen soll dabei neben dem sauberen Antrieb (110 kW / 150 PS bis 150 kW / 204 PS) und Reichweiten von 330 bis 550 Kilometern ein Platzangebot, das fast auf Passat-Niveau liegt. Das Cockpit ist noch etwas futuristischer als beim konventionell angetriebenen Golf, fällt aber deutlich weniger edel aus. Für welchen Kandidaten sich die Kundschaft entscheidet, wird auch von den Preisen abhängen. Der ID.3 startet bei 30.000 Euro (ohne Umweltbonus), der Basis-Golf kostet 10.000 Euro weniger. Flankiert werden die beiden potenziellen Bestseller von einem Modell mit etwas weniger Strahlkraft: der Neuauflage des Lieferwagens Caddy, der künftig in die T7-Familie rund um den Bulli eingegliedert wird.

Volvo

Mit einem Kompakt-SUV startet Volvo Ende 2020 seine Elektro-Offensive. Die "Recharge"-Variante des bereits mit konventionellen Motoren angebotenen XC40 leistet 304 kW / 408 PS und soll mit einer Akkufüllung bis zu 400 Kilometer weit kommen (WLTP). Weil an jeder Achse ein E-Motor sitzt, verfügt der Crossover auch über Allradantrieb. Äußerlich ist die E-Ausführung nur durch Details wie den geschlossenen Kühlergrill und spezielle Felgen von den Benzinern und Dieseln zu unterscheiden. Innen gibt es ein neues Infotainment-System auf Android-Basis, das speziell an die Bedürfnisse von E-Auto-Fahrern angepasst sein soll. Preise nennt der schwedische Hersteller noch nicht. Das technisch weitläufig verwandte Schwestermodell Polestar 2 kostet mit ähnlicher Antriebstechnik rund 60.000 Euro. Der Volvo dürfte zumindest einige Tausender darunter bleiben.


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